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Januar '12



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Die Woche in Dating: Zahlenspiele, Beethoven und Prostitution

Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr beschĂ€ftige ich mich mit Dating-Trends. Nachdem die Trends aus der Schweiz bei mir einiges Stirnrunzeln hervorgerufen hatten, war ich froh, vom Singlebörsen-Vergleich in Deutschland eine verlĂ€sslichere Prognose zu lesen. Dunkle Wolken ĂŒberall, außer beim Casual Dating? Aber das ist lediglich die wirtschaftliche Beurteilung der Lage. Der Kunde (also der Partnersuchende, und möglicherweise SIE) wird nach dieser Prognose möglicherweise mit „Communities“ beglĂŒckt werden – oder eher belĂ€stigt?

Wird jetzt alles "Soziales Netzwerk"? - nein, glĂŒcklicherweise nicht

Das Thema ist heiß – denn ob sich die „Communities“ aka „Soziale Netzwerke“ aka „Web 2.0“ im Datingbereich durchsetzen, ist höchst zweifelhaft. Meiner Meinung nach etwas fĂŒr Leute, die ĂŒber den Schulhof schreien: „Ey, hört mal, ich hab‘ eine neue Freundin.“ Offenbar glauben selbst GrĂŒnder, sie könnten die Partnersuche entprivatisieren und alle wĂŒrden mitmachen.

Wer "alles richtig machen" will, den bestraft das Leben

Es gibt einen modernen Irrtum: Alles richtig machen zu mĂŒssen. In der Angst, irgendetwas falsch zu machen, folgen offenbar nach Tausenden zĂ€hlende Partnersuchende einer irrwitzigen Idee: „Nur wer sich nicht entscheidet, macht auch nichts falsch“. All die AngsthĂ€sinnen und Angsthasen tragen dennoch das NĂ€schen weiterhin hoch: Sie glauben, „AnsprĂŒche“ zu haben – und scheitern klĂ€glich. Dabei könnte man auch glorios scheitern – wenn man eine Kultur des Scheiterns hĂ€tte. Übrigens ist lĂ€ngst bewiesen, dass die Anspruchshaltung die Chancen auf eine Partnerschaft vermindert. Dazu braucht man keine Psychologie – ein bisschen Menschenkenntnis, der Einsatz von Logik und Mathematik wĂŒrde völlig ausreichen, um dies zu beweisen. Kurz und bĂŒndig und nicht im Artikel enthalten: Je mehr Ausschlusskriterien sie haben, umso mehr reduziert sich die Anzahl der Partner: Bestenfalls ein Promille der Partnersuchenden bleiben fĂŒr Sie – aber möglicherweise bewerben sich um diesen „einen unter Tausend“ mehrerer Dutzend Interessenten.

Schön scheitern mit Romantik

Zum Scheitern gehört auch das Streben nach Romantik. Es ist eng verbunden mit den MĂ€rchen, der MĂ€dchenerziehung und Resten der BĂŒrgerfassaden. Davon leben ganze Branchen, namentlich die Schlager- und Filmbranche, und das sollen sie meinetwegen auch – aber HĂ€nde weg von einer „Erziehung zur Romantik“. Das musste mal in einem „Tacheles“ gesagt werden.
Im „Kampf“ oder Krampf um die besten Methoden von PartnerĂŒbereinstimmungstests hat das eHarmony-Blog einen Bock geschossen. Man kann es dem Blogger nicht einmal verĂŒbeln, dass er falsch rechnet: Fast alle Branchenteilnehmer rechnen mit Mondzahlen, und so kann es eben auch passieren, dass Mondzahlen als verlĂ€ssliche Zahlengrundlagen interpretiert werden.

Prostitution und Dating

Ein Thema, das noch recht wenig behandelt wurde, ist „Casual Dating und Prostitution“. Die Grenzen sind manchmal fließend, und schon deshalb wird nicht darĂŒber geredet. Tacheles: Gewöhnliche Prostituierte lassen sich fallweise bezahlen – und sie stehen im schlechtesten Ruf. Sogenannte Escorts werden stunden- oder tageweise bezahlt – das ist zwar auf Dauer auch rufschĂ€digend, und es gilt ebenfalls als Prostitution, doch spielt man da in einer anderen Liga. Doch inzwischen gibt es auch eine „Oberliga“: Dort heißt der Hurenlohn inzwischen „Sponsoring“ und wird monatsweise ausgezahlt – wie ein Gehalt. Allerdings ist man dort auch tĂ€glich kĂŒndbar, und alle Damen, die dort tĂ€tig sind, wĂŒrden sich gegen die Berufsbezeichnung „Prostituierte“ heftig wehren. Die „Mauer des Schweigens“ wird selten durchbrochen. Offiziell sortiert man jedenfalls „Escorts“ aus den Datenbanken der „Sugar Baby“ Anbieter aus.

Ob auch Damen die Dienste von Herren annehmen, die sich prostituieren? Die sogenannten „Cougars“ stehen in Verdacht – doch tun sie es wirklich? Tatsache ist, dass die Verbindung junger MĂ€nner und reifer Frauen zumindest auf Zeit durchaus sinnvoll sein kann.

Die Wissenschaft benutzt jetzt offenbar Daten von Dating-Agenturen

Die Wissenschaft hat mal wieder etwas festgestellt – und sie schĂ€mt sich abermals nicht, ihre dĂŒrftigen Erkenntnisse weltweit zu verbreiten. Hintergrund ist die Behauptung, religiöse Menschen seien stabilere Charaktere. Neuerdings forscht man dabei mit Fragebogen aus PartnerĂŒbereinstimmungstests. Auch eine Methode, aber mit Sicherheit nicht die beste. Das meint auch ein Wissenschaftskritiker – aber der sitzt im fernen Australien und geht den Deutschen damit kalt den RĂŒcken herunter. Übrigens: nette Botschaft fĂŒr alle Kunden, dass Wissenschaftler jetzt ihre Daten auswerten dĂŒrfen, nicht wahr? Ach ja ... es ist ja alles anonymisiert.

Journalisten, frische Brötchen, alter KÀse und Beethoven

In der Ulkfraktion trat diesmal Herr Beethoven auf und mit ihm die Frage, wie viele PARSHIP-Frauen er beeindruckt hĂ€tte. Viele – um es kurz zu sagen.

Die Wochen in Dating? Viele hoffen darauf, dass der Valentinstag die erhoffte GeschĂ€ftsbelegung bringt, denn zwar hören wir immer wieder die ĂŒblichen Jubelschreie des Erfolgs – aber dabei bleibt es auch. Ob sich die Erfolge tatsĂ€chlich einstellten, ist ungewiss. Die Branche kĂ€mpft mittlerweile um jeden Kunden und dies mit den unterschiedlichsten Argumenten. Hier noch mal ein Aufruf: Indem Sie die Liebepur unterstĂŒtzen, unterstĂŒtzen Sie die Wahrheit ĂŒber Online-Dating – auch die schöneren Wahrheiten. Also, liebe Journalistinnen und Journalisten: Holen Sie sich die Informationen dort, wo sie taufrisch sind wie die BĂ€ckerbrötchen, und nicht in der Buchhandlung, wo sie alten KĂ€se angeboten bekommen.

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Geschrieben von Gebhard Roese

27.01.2012 um 08:37:52

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Prostitution ist, wenn sie zu offenkundig wird

Ein Thema, das die USA spaltet, ist Prostitution. Seit „Elmer Gantry“ haben die eitlen ProstitutionsjĂ€ger und bibelschwenkenden Gutmenschen schon immer mehr gegolten als die Damen, die ihr Geld wahrlich hart erarbeiten.

Aber das ist nicht alles: Amerika hat ein Janusgesicht, vorne heraus lĂ€chelt der Gutmensch, hinten heraus hĂ€lt man ein BĂŒndel Dollarscheine in der Hand – Geld stinkt nicht. So kommt es, dass es „ein weites Feld“ zwischen der Hure auf dem Straßenstrich gibt, und der Studentin aus bestem Hause, die sich als „Sugar Baby“ von einem reichen Mann sponsern lĂ€sst.

Interessant ist vor allem dies: Studentinnen, die sich ihr Studium durch „Bettstipendien“ sponsern lassen, sind offenbar aus dem Schneider – sie arbeiten ja nicht „notorisch“. Meldet sich auf einer „Sugar Baby“-Seite hingegen eine Dame an, die nur auf „Sugar“ aus ist und zu wenig auf „Baby“, so wird sie rausgeschmissen:

(Der folgende Absatz wurde aus Pressezitaten zusammengesetzt.)

Der Inhaber einer exemplarischen Webseite jedenfalls bestreitet die Auffassung, seine Webseite wĂŒrde wie eine verherrlichende Escort-Service-Seite funktionieren – und er behauptet, dass Escorts tatsĂ€chlich der Zugang versperrt wĂŒrde. Dennoch, so heißt es, wĂŒrde ein „steter Strom von Prostituierten“ versuchen, die Mitgliedschaft zu erlangen. Der Inhaber sagte dazu, dass „10 bis 20“ Escorts tĂ€glich aus der Datenbank entfernt wĂŒrden.


Da staunt man nur so, nicht wahr? Eine Studentin, die sich ein Bettstipendium finanzieren lÀsst, betreibt keine Prostitution, eine Prostituierte, die sich von einem Sugar Daddy gelegentlich aushalten lÀsst, wird hingehen als untragbar entlarvt, weil sie Prostitution betreibt.

Das Finanzieren eines Studiums durch bestĂ€ndigen Beischlaf war ĂŒbrigens schon im 18.Jahrhundert eine beliebte Finanzierungsform des Studiums – damals waren es noch MĂ€nner, die bezahlt wurden, und Frauen, die zahlten. Genannt wurde das Ganze dann „SchĂŒrzenstipendium“.

Information: Via Online Personal Watch

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.01.2012 um 18:11:02

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Cougar Dating: Trend 2012?

Der Begriff kommt uns Deutschen immer noch schwer ĂŒber die Zunge: Nein, es heißt nicht „Schuggar“, sondern Kougar, und dahinter verbirgt sich die weibliche Berglöwin (Puma concolor), in der anglo-hispanischen Ausdrucksweise.

Was sie wirklich „ist“, lĂ€sst sich schwer sagen – denn die „Cougar“ ist eine Frau deutlich jenseits der 40, eher schon gegen 50, die sich auf die Jagd nach deutlich jĂŒngeren MĂ€nnern (möglichst unter 30) begibt, aber sie ist selbstverstĂ€ndlich auch eine Frau mit anderen Eigenschaften und Neigungen.

Cougars suchen nach wesentlich jĂŒngeren MĂ€nnern

cougar - mit 50 noch schön
Die Suche nach wesentlich jĂŒngeren MĂ€nnern war der Anlass fĂŒr den Singlebörsen-Vergleich, auf einen beginnenden Cougar Dating Trend hinzuweisen. Anders als in den USA ist es in Deutschland kaum ĂŒblich, dass sich die „Cougar“ und ihr „Cub“ (das mĂ€nnliche „Opfer“), in öffentlichen Bars treffen. Einmal, weil es diese Art von Bars nur selten gibt, und andererseits, weil sich die Frau ĂŒber 40 schĂ€mt, sich öffentlich anzubieten - und ein bisschen "öffentliche PrĂ€sentation" geht schon dazu, wenn man ĂŒber 45 zeigen will, "verfĂŒgbar" zu sein.. Dazu schreibt der SBV in einer Pressemitteilung:

In öffentlichen Treffpunkten ist es noch immer unĂŒblich fĂŒr eine reife Lady, einen jungen Mann anzusprechen. Viele Frauen fĂŒrchten, sich der LĂ€cherlichkeit preiszugeben. FĂŒr sie ist Online-Dating der Kanal schlechthin, um diskret nach einem jugendlichen Lover zu suchen.


Wie groß ist nun der Anteil der MĂ€nner, die sich eine deutlich Ă€ltere Frau vorstellen könnten? Dazu wieder der Singlebörsen-Vergleich:

Statistischen Erhebungen von Singleboersen-Vergleich.de zufolge sind mittlerweile gut 8 Prozent der MĂ€nner unter 30 Jahren bei den großen Mainstream-Datingportalen auf der Suche nach einer deutlich Ă€lteren Partnerin. Beim MarktfĂŒhrer fĂŒr Erotikkontakte (C-Date.de) liegt der Anteil sogar bei 12,4 Prozent.


Cougars - positiv fĂŒr das Image der Frau in den "besten Jahren"

Zwar reicht dies noch nicht fĂŒr einen Trend, und doch ist es ein Anzeichen fĂŒr VerĂ€nderungen.

Zum Einen kommen die Frauen gegen 45 aka Cougars damit endgĂŒltig aus der Vermutung heraus, das „unsichtbare Geschlecht“ zu sein. Die aktive und teils ekstatische ausbrechende SexualitĂ€t der Ü-45-Frauen bedeutet eine kulturelle VerĂ€nderung im Frauenbild der Gesellschaft. Zum Anderen dient dies Verhalten aber auch den jungen MĂ€nnern, den sie können von den reiferen Frauen, die in ihrer Privatheit sexuell oft schamloser sind als junge Frauen, durchaus etwas lernen – nicht nur ĂŒber die Liebe, sondern auch ĂŒber das Leben.

Werden die Zuckerjungs gesponsert?

Sicherlich – gelegentlich fließt Geld aus Richtung der Cougar in Richtung der „Cubs“ oder „Toyboys“. Doch das ist erstens nicht neu und zweitens nicht völlig unsinnig. Bereits die Studenten des 18.Jahrhunderts wussten das „SchĂŒrzenstipendium“ zu schĂ€tzen, uns auch spĂ€ter hat mancher junge Mann davon profitiert, wĂ€hrend seiner Jugendzeit von einer schönen, reifen und sinnlichen Frau geliebt zu werden.

Cougar-Kreuzfahrten - Stein des Anstoßes?

Außerhalb von Online-AktivitĂ€ten haben es innovative Veranstalter schwer, das Cougar Dating zu institutionalisieren: Erst kĂŒrzlich wurde bekannt, dass auf Kreuzfahrtschiffen einer bestimmten Rederei keine „Cougar-Cruises“ mehr durchgefĂŒhrt werden dĂŒrfen - was nicht weiter schlimm war, weil andere sofort in die Bresche sprangen. Nach den GrĂŒnden der Ablehnung befragt, wurden seitens der Rederei geantwortet, dass es sich um „wirtschaftliche GrĂŒnde handele“, doch vermuten Insider eher moralische Bedenken.

Online-Dating scheint also das Mittel der Wahl zu sein, wenn eine sinnliche Frau mit Silberhaar einen glutvollen, jĂŒngeren Mann fĂŒr die Liebesfreuden sucht – und manchmal vielleicht sogar fĂŒr eine Ehe.


Time-Bericht ĂŒber Cougar Cruises:
Fassung in "Beinahe-Deutsch" bei Cruisetricks.

Bild: Phantombild einer Cougar um 50.

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.01.2012 um 08:49:13

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Wie die Anspruchshaltung Heiratschancen zerstört

Anspruchshaltung? Wer nehmen will, muss auch geben können.


In letzter Zeit geschieht etwas, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Das Bild, das Frauen von MĂ€nnern haben, wird immer hĂ€ufiger als Falsifikat entlarvt. MĂ€nner sind in Wahrheit anders, vor allem aber sind sie viel sensibler fĂŒr das GefĂŒhl, ausgebeutet zu werden. Zu spĂŒren bekommen dies zuerst jene Frauen, die eine sogenannte „Anspruchshaltung“ an den Tag legen - ihre Heiratschancen fallen nach und nach unter den Gefrierpunkt.

Die „Anspruchshaltung“ will ich schnell erlĂ€utern: Voraussetzung ist, dass jemand ein „Anspruchsdenken“ hat - und das bedeutet wieder, dass jemand glaubt, etwas einfordern zu können, ohne dafĂŒr eine Gegenleistung erbringen zu mĂŒssen.

Wer das einmal begriffen hat, wird vermutlich vorsichtiger sein, wenn er seine „AnsprĂŒche“ kundtut – eine Vielzahl von Partnersuchenden ist allerdings bei dieser simplen Weisheit noch nicht angekommen.

Halten wir also fest: Normalerweise muss ein Mensch, der einen anderen fĂŒr sich gewinnen will, dafĂŒr etwas einbringen – und er darf nichts vorab fordern.

MĂ€nner haben – auch entgegen anderen Behauptungen – recht feine Antennen dafĂŒr, ob jemand die Absicht hat, sie auszunutzen. Sie geben recht generös nach, wenn der erste aufwendige Wunsch an sie herangetragen wird, erfĂŒllen vielleicht auch noch den zweiten Wunsch dieser Art – doch wenn sie merken, dass alles auf ihre „Benutzung“ hinauslĂ€uft, dann fallen die Jalousien ebenso schnell wieder herunter. Auf diese Weise wehren sich sie dagegen, einseitig vereinnahmt zu werden.

Insbesondere werden folgende Punkte genannt:

1. MĂ€nner wĂŒnschen sich Frauen, die sie von ganzem Herzen wollen – und sie nicht einfach „nehmen“, weil die Ă€ußeren Bedingungen „OK“ sind.
2. Bei Frauen achten MĂ€nner mehr und mehr darauf, wie sie sich in alltĂ€glichen Situationen bewĂ€hren – und nicht darauf, wie „toll“ sie aussehen.
3. MĂ€nner werden schnell misstrauisch, wenn die Frauen unter der Piratenflagge segeln und sein Schiff kapern wollen – es war schließlich sehr aufwendig, es aufzubauen.
4. Recht empfindlich reagieren MĂ€nner vor allem auf das „Nachschieben“ von Forderungen, besonders, wenn es schon schwierig war, den ersten Wunsch zu erfĂŒllen.
5. MĂ€nner entscheiden gerne selbst, wann sie Vater werden wollen und lassen sich ungerne als Samenspender kapern – und bei vielen Frauen um die 37 hegen sie diesen Verdacht.

FĂŒr viele Frauen sollte dies ein Warnzeichen sein: die schöne Fassade hilft ebenso wenig wie die tolle Ausbildung, wenn sie nicht dafĂŒr sorgen, ihren Teil in die Partnerschaft einzubringen - genau dazu aber sind Frauen mit Anspruchshaltungen nicht bereit.

Das alles ließe sich Ă€ndern – aber das jede Person (es gilt nicht ausschließlich fĂŒr Frauen) ihre eigene Geschichte hat, aus der die AnsprĂŒche abgeleitet werden, kann dies nur individuell geschehen. Bestenfalls können noch Elternhaus und Schule dafĂŒr sorgen, dass Anspruchshaltungen rechtzeitig und konsequent in erfolgreichere Verhaltensweisen gewandelt werden können.

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Geschrieben von Gebhard Roese

25.01.2012 um 18:18:10

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Beethovens Sexleben und seine Partnerwahl 2011



Das Sexleben des Ludwig van Beethoven ist, Ă€hnlich wie das Goethes, so individuell und ungewöhnlich gewesen, dass sie die genauen Details ihrer vielfĂ€ltigen AffĂ€ren mit ins Grab nahmen. Wie sollte es auch anders sein? Menschen, die ihre Lust vielfĂ€ltig auslebten, galten nicht gerade als Vorbilder fĂŒr die Jugend der bĂŒrgerlichen Epoche, doch kam das BĂŒrgertum an seinem Musik-Star Beethoven ebenso wenig vorbei wie am Literatur-Star Goethe. Da nahm man eben in Kauf, dass beide Schlawiner waren.

Oh, das ist nicht alles, denn obgleich das Sexualleben des Herrn Beethoven mangels geeigneter Aufzeichnungen nicht entschlĂŒsselbar ist, kann seine Psyche prĂ€zis nachgezeichnet werden, wie ein Journalist in der WELT ganz keck behauptet:

Zum GlĂŒck ist das Leben Beethovens so grĂŒndlich erforscht, dass sich im Nachhinein ein wissenschaftlich fundiertes Profil erstellen lĂ€sst.


Ja, wer hÀtte das gedacht? Ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsprofil von Herrn L. van Beethoven! Da schlottern mir ja die Knie vor Ehrfurcht!

WĂ€re noch zu erwĂ€hnen, dass alles mithilfe eines PartnerĂŒbereinstimmungstests ausgewertet wurde, dass der Herr van Beethoven zahlreiche PartnervorschlĂ€ge erhalten hĂ€tte, und dass 
 nun ja, die „best passende“ Partnerin gefunden worden wĂ€re, wenn er sich denn bei einer Online-Partnervermittlung angemeldet hĂ€tte. Nun - und viel Freude mit der Musik!

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Geschrieben von Gebhard Roese

24.01.2012 um 11:31:20

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