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Die Woche in Dating: Zahlenspiele, Beethoven und Prostitution
Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr beschĂ€ftige ich mich mit Dating-Trends. Nachdem die Trends aus der Schweiz bei mir einiges Stirnrunzeln hervorgerufen hatten, war ich froh, vom Singlebörsen-Vergleich in Deutschland eine verlĂ€sslichere Prognose zu lesen. Dunkle Wolken ĂŒberall, auĂer beim Casual Dating? Aber das ist lediglich die wirtschaftliche Beurteilung der Lage. Der Kunde (also der Partnersuchende, und möglicherweise SIE) wird nach dieser Prognose möglicherweise mit âCommunitiesâ beglĂŒckt werden â oder eher belĂ€stigt?
Wird jetzt alles "Soziales Netzwerk"? - nein, glĂŒcklicherweise nicht
Das Thema ist heiĂ â denn ob sich die âCommunitiesâ aka âSoziale Netzwerkeâ aka âWeb 2.0â im Datingbereich durchsetzen, ist höchst zweifelhaft. Meiner Meinung nach etwas fĂŒr Leute, die ĂŒber den Schulhof schreien: âEy, hört mal, ich habâ eine neue Freundin.â Offenbar glauben selbst GrĂŒnder, sie könnten die Partnersuche entprivatisieren und alle wĂŒrden mitmachen.
Wer "alles richtig machen" will, den bestraft das Leben
Es gibt einen modernen Irrtum: Alles richtig machen zu mĂŒssen. In der Angst, irgendetwas falsch zu machen, folgen offenbar nach Tausenden zĂ€hlende Partnersuchende einer irrwitzigen Idee: âNur wer sich nicht entscheidet, macht auch nichts falschâ. All die AngsthĂ€sinnen und Angsthasen tragen dennoch das NĂ€schen weiterhin hoch: Sie glauben, âAnsprĂŒcheâ zu haben â und scheitern klĂ€glich. Dabei könnte man auch glorios scheitern â wenn man eine Kultur des Scheiterns hĂ€tte. Ăbrigens ist lĂ€ngst bewiesen, dass die Anspruchshaltung die Chancen auf eine Partnerschaft vermindert. Dazu braucht man keine Psychologie â ein bisschen Menschenkenntnis, der Einsatz von Logik und Mathematik wĂŒrde völlig ausreichen, um dies zu beweisen. Kurz und bĂŒndig und nicht im Artikel enthalten: Je mehr Ausschlusskriterien sie haben, umso mehr reduziert sich die Anzahl der Partner: Bestenfalls ein Promille der Partnersuchenden bleiben fĂŒr Sie â aber möglicherweise bewerben sich um diesen âeinen unter Tausendâ mehrerer Dutzend Interessenten.
Schön scheitern mit Romantik
Zum Scheitern gehört auch das Streben nach Romantik. Es ist eng verbunden mit den MĂ€rchen, der MĂ€dchenerziehung und Resten der BĂŒrgerfassaden. Davon leben ganze Branchen, namentlich die Schlager- und Filmbranche, und das sollen sie meinetwegen auch â aber HĂ€nde weg von einer âErziehung zur Romantikâ. Das musste mal in einem âTachelesâ gesagt werden.
Im âKampfâ oder Krampf um die besten Methoden von PartnerĂŒbereinstimmungstests hat das eHarmony-Blog einen Bock geschossen. Man kann es dem Blogger nicht einmal verĂŒbeln, dass er falsch rechnet: Fast alle Branchenteilnehmer rechnen mit Mondzahlen, und so kann es eben auch passieren, dass Mondzahlen als verlĂ€ssliche Zahlengrundlagen interpretiert werden.
Prostitution und Dating
Ein Thema, das noch recht wenig behandelt wurde, ist âCasual Dating und Prostitutionâ. Die Grenzen sind manchmal flieĂend, und schon deshalb wird nicht darĂŒber geredet. Tacheles: Gewöhnliche Prostituierte lassen sich fallweise bezahlen â und sie stehen im schlechtesten Ruf. Sogenannte Escorts werden stunden- oder tageweise bezahlt â das ist zwar auf Dauer auch rufschĂ€digend, und es gilt ebenfalls als Prostitution, doch spielt man da in einer anderen Liga. Doch inzwischen gibt es auch eine âOberligaâ: Dort heiĂt der Hurenlohn inzwischen âSponsoringâ und wird monatsweise ausgezahlt â wie ein Gehalt. Allerdings ist man dort auch tĂ€glich kĂŒndbar, und alle Damen, die dort tĂ€tig sind, wĂŒrden sich gegen die Berufsbezeichnung âProstituierteâ heftig wehren. Die âMauer des Schweigensâ wird selten durchbrochen. Offiziell sortiert man jedenfalls âEscortsâ aus den Datenbanken der âSugar Babyâ Anbieter aus.
Ob auch Damen die Dienste von Herren annehmen, die sich prostituieren? Die sogenannten âCougarsâ stehen in Verdacht â doch tun sie es wirklich? Tatsache ist, dass die Verbindung junger MĂ€nner und reifer Frauen zumindest auf Zeit durchaus sinnvoll sein kann.
Die Wissenschaft benutzt jetzt offenbar Daten von Dating-Agenturen
Die Wissenschaft hat mal wieder etwas festgestellt â und sie schĂ€mt sich abermals nicht, ihre dĂŒrftigen Erkenntnisse weltweit zu verbreiten. Hintergrund ist die Behauptung, religiöse Menschen seien stabilere Charaktere. Neuerdings forscht man dabei mit Fragebogen aus PartnerĂŒbereinstimmungstests. Auch eine Methode, aber mit Sicherheit nicht die beste. Das meint auch ein Wissenschaftskritiker â aber der sitzt im fernen Australien und geht den Deutschen damit kalt den RĂŒcken herunter. Ăbrigens: nette Botschaft fĂŒr alle Kunden, dass Wissenschaftler jetzt ihre Daten auswerten dĂŒrfen, nicht wahr? Ach ja ... es ist ja alles anonymisiert.
Journalisten, frische Brötchen, alter KÀse und Beethoven
In der Ulkfraktion trat diesmal Herr Beethoven auf und mit ihm die Frage, wie viele PARSHIP-Frauen er beeindruckt hĂ€tte. Viele â um es kurz zu sagen.
Die Wochen in Dating? Viele hoffen darauf, dass der Valentinstag die erhoffte GeschĂ€ftsbelegung bringt, denn zwar hören wir immer wieder die ĂŒblichen Jubelschreie des Erfolgs â aber dabei bleibt es auch. Ob sich die Erfolge tatsĂ€chlich einstellten, ist ungewiss. Die Branche kĂ€mpft mittlerweile um jeden Kunden und dies mit den unterschiedlichsten Argumenten. Hier noch mal ein Aufruf: Indem Sie die Liebepur unterstĂŒtzen, unterstĂŒtzen Sie die Wahrheit ĂŒber Online-Dating â auch die schöneren Wahrheiten. Also, liebe Journalistinnen und Journalisten: Holen Sie sich die Informationen dort, wo sie taufrisch sind wie die BĂ€ckerbrötchen, und nicht in der Buchhandlung, wo sie alten KĂ€se angeboten bekommen.
Wird jetzt alles "Soziales Netzwerk"? - nein, glĂŒcklicherweise nicht
Das Thema ist heiĂ â denn ob sich die âCommunitiesâ aka âSoziale Netzwerkeâ aka âWeb 2.0â im Datingbereich durchsetzen, ist höchst zweifelhaft. Meiner Meinung nach etwas fĂŒr Leute, die ĂŒber den Schulhof schreien: âEy, hört mal, ich habâ eine neue Freundin.â Offenbar glauben selbst GrĂŒnder, sie könnten die Partnersuche entprivatisieren und alle wĂŒrden mitmachen.
Wer "alles richtig machen" will, den bestraft das Leben
Es gibt einen modernen Irrtum: Alles richtig machen zu mĂŒssen. In der Angst, irgendetwas falsch zu machen, folgen offenbar nach Tausenden zĂ€hlende Partnersuchende einer irrwitzigen Idee: âNur wer sich nicht entscheidet, macht auch nichts falschâ. All die AngsthĂ€sinnen und Angsthasen tragen dennoch das NĂ€schen weiterhin hoch: Sie glauben, âAnsprĂŒcheâ zu haben â und scheitern klĂ€glich. Dabei könnte man auch glorios scheitern â wenn man eine Kultur des Scheiterns hĂ€tte. Ăbrigens ist lĂ€ngst bewiesen, dass die Anspruchshaltung die Chancen auf eine Partnerschaft vermindert. Dazu braucht man keine Psychologie â ein bisschen Menschenkenntnis, der Einsatz von Logik und Mathematik wĂŒrde völlig ausreichen, um dies zu beweisen. Kurz und bĂŒndig und nicht im Artikel enthalten: Je mehr Ausschlusskriterien sie haben, umso mehr reduziert sich die Anzahl der Partner: Bestenfalls ein Promille der Partnersuchenden bleiben fĂŒr Sie â aber möglicherweise bewerben sich um diesen âeinen unter Tausendâ mehrerer Dutzend Interessenten.
Schön scheitern mit Romantik
Zum Scheitern gehört auch das Streben nach Romantik. Es ist eng verbunden mit den MĂ€rchen, der MĂ€dchenerziehung und Resten der BĂŒrgerfassaden. Davon leben ganze Branchen, namentlich die Schlager- und Filmbranche, und das sollen sie meinetwegen auch â aber HĂ€nde weg von einer âErziehung zur Romantikâ. Das musste mal in einem âTachelesâ gesagt werden.
Im âKampfâ oder Krampf um die besten Methoden von PartnerĂŒbereinstimmungstests hat das eHarmony-Blog einen Bock geschossen. Man kann es dem Blogger nicht einmal verĂŒbeln, dass er falsch rechnet: Fast alle Branchenteilnehmer rechnen mit Mondzahlen, und so kann es eben auch passieren, dass Mondzahlen als verlĂ€ssliche Zahlengrundlagen interpretiert werden.
Prostitution und Dating
Ein Thema, das noch recht wenig behandelt wurde, ist âCasual Dating und Prostitutionâ. Die Grenzen sind manchmal flieĂend, und schon deshalb wird nicht darĂŒber geredet. Tacheles: Gewöhnliche Prostituierte lassen sich fallweise bezahlen â und sie stehen im schlechtesten Ruf. Sogenannte Escorts werden stunden- oder tageweise bezahlt â das ist zwar auf Dauer auch rufschĂ€digend, und es gilt ebenfalls als Prostitution, doch spielt man da in einer anderen Liga. Doch inzwischen gibt es auch eine âOberligaâ: Dort heiĂt der Hurenlohn inzwischen âSponsoringâ und wird monatsweise ausgezahlt â wie ein Gehalt. Allerdings ist man dort auch tĂ€glich kĂŒndbar, und alle Damen, die dort tĂ€tig sind, wĂŒrden sich gegen die Berufsbezeichnung âProstituierteâ heftig wehren. Die âMauer des Schweigensâ wird selten durchbrochen. Offiziell sortiert man jedenfalls âEscortsâ aus den Datenbanken der âSugar Babyâ Anbieter aus.
Ob auch Damen die Dienste von Herren annehmen, die sich prostituieren? Die sogenannten âCougarsâ stehen in Verdacht â doch tun sie es wirklich? Tatsache ist, dass die Verbindung junger MĂ€nner und reifer Frauen zumindest auf Zeit durchaus sinnvoll sein kann.
Die Wissenschaft benutzt jetzt offenbar Daten von Dating-Agenturen
Die Wissenschaft hat mal wieder etwas festgestellt â und sie schĂ€mt sich abermals nicht, ihre dĂŒrftigen Erkenntnisse weltweit zu verbreiten. Hintergrund ist die Behauptung, religiöse Menschen seien stabilere Charaktere. Neuerdings forscht man dabei mit Fragebogen aus PartnerĂŒbereinstimmungstests. Auch eine Methode, aber mit Sicherheit nicht die beste. Das meint auch ein Wissenschaftskritiker â aber der sitzt im fernen Australien und geht den Deutschen damit kalt den RĂŒcken herunter. Ăbrigens: nette Botschaft fĂŒr alle Kunden, dass Wissenschaftler jetzt ihre Daten auswerten dĂŒrfen, nicht wahr? Ach ja ... es ist ja alles anonymisiert.
Journalisten, frische Brötchen, alter KÀse und Beethoven
In der Ulkfraktion trat diesmal Herr Beethoven auf und mit ihm die Frage, wie viele PARSHIP-Frauen er beeindruckt hĂ€tte. Viele â um es kurz zu sagen.
Die Wochen in Dating? Viele hoffen darauf, dass der Valentinstag die erhoffte GeschĂ€ftsbelegung bringt, denn zwar hören wir immer wieder die ĂŒblichen Jubelschreie des Erfolgs â aber dabei bleibt es auch. Ob sich die Erfolge tatsĂ€chlich einstellten, ist ungewiss. Die Branche kĂ€mpft mittlerweile um jeden Kunden und dies mit den unterschiedlichsten Argumenten. Hier noch mal ein Aufruf: Indem Sie die Liebepur unterstĂŒtzen, unterstĂŒtzen Sie die Wahrheit ĂŒber Online-Dating â auch die schöneren Wahrheiten. Also, liebe Journalistinnen und Journalisten: Holen Sie sich die Informationen dort, wo sie taufrisch sind wie die BĂ€ckerbrötchen, und nicht in der Buchhandlung, wo sie alten KĂ€se angeboten bekommen.
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Prostitution ist, wenn sie zu offenkundig wird
Ein Thema, das die USA spaltet, ist Prostitution. Seit âElmer Gantryâ haben die eitlen ProstitutionsjĂ€ger und bibelschwenkenden Gutmenschen schon immer mehr gegolten als die Damen, die ihr Geld wahrlich hart erarbeiten.
Aber das ist nicht alles: Amerika hat ein Janusgesicht, vorne heraus lĂ€chelt der Gutmensch, hinten heraus hĂ€lt man ein BĂŒndel Dollarscheine in der Hand â Geld stinkt nicht. So kommt es, dass es âein weites Feldâ zwischen der Hure auf dem StraĂenstrich gibt, und der Studentin aus bestem Hause, die sich als âSugar Babyâ von einem reichen Mann sponsern lĂ€sst.
Interessant ist vor allem dies: Studentinnen, die sich ihr Studium durch âBettstipendienâ sponsern lassen, sind offenbar aus dem Schneider â sie arbeiten ja nicht ânotorischâ. Meldet sich auf einer âSugar Babyâ-Seite hingegen eine Dame an, die nur auf âSugarâ aus ist und zu wenig auf âBabyâ, so wird sie rausgeschmissen:
(Der folgende Absatz wurde aus Pressezitaten zusammengesetzt.)
Da staunt man nur so, nicht wahr? Eine Studentin, die sich ein Bettstipendium finanzieren lÀsst, betreibt keine Prostitution, eine Prostituierte, die sich von einem Sugar Daddy gelegentlich aushalten lÀsst, wird hingehen als untragbar entlarvt, weil sie Prostitution betreibt.
Das Finanzieren eines Studiums durch bestĂ€ndigen Beischlaf war ĂŒbrigens schon im 18.Jahrhundert eine beliebte Finanzierungsform des Studiums â damals waren es noch MĂ€nner, die bezahlt wurden, und Frauen, die zahlten. Genannt wurde das Ganze dann âSchĂŒrzenstipendiumâ.
Information: Via Online Personal Watch
Aber das ist nicht alles: Amerika hat ein Janusgesicht, vorne heraus lĂ€chelt der Gutmensch, hinten heraus hĂ€lt man ein BĂŒndel Dollarscheine in der Hand â Geld stinkt nicht. So kommt es, dass es âein weites Feldâ zwischen der Hure auf dem StraĂenstrich gibt, und der Studentin aus bestem Hause, die sich als âSugar Babyâ von einem reichen Mann sponsern lĂ€sst.
Interessant ist vor allem dies: Studentinnen, die sich ihr Studium durch âBettstipendienâ sponsern lassen, sind offenbar aus dem Schneider â sie arbeiten ja nicht ânotorischâ. Meldet sich auf einer âSugar Babyâ-Seite hingegen eine Dame an, die nur auf âSugarâ aus ist und zu wenig auf âBabyâ, so wird sie rausgeschmissen:
(Der folgende Absatz wurde aus Pressezitaten zusammengesetzt.)
Der Inhaber einer exemplarischen Webseite jedenfalls bestreitet die Auffassung, seine Webseite wĂŒrde wie eine verherrlichende Escort-Service-Seite funktionieren â und er behauptet, dass Escorts tatsĂ€chlich der Zugang versperrt wĂŒrde. Dennoch, so heiĂt es, wĂŒrde ein âsteter Strom von Prostituiertenâ versuchen, die Mitgliedschaft zu erlangen. Der Inhaber sagte dazu, dass â10 bis 20â Escorts tĂ€glich aus der Datenbank entfernt wĂŒrden.
Da staunt man nur so, nicht wahr? Eine Studentin, die sich ein Bettstipendium finanzieren lÀsst, betreibt keine Prostitution, eine Prostituierte, die sich von einem Sugar Daddy gelegentlich aushalten lÀsst, wird hingehen als untragbar entlarvt, weil sie Prostitution betreibt.
Das Finanzieren eines Studiums durch bestĂ€ndigen Beischlaf war ĂŒbrigens schon im 18.Jahrhundert eine beliebte Finanzierungsform des Studiums â damals waren es noch MĂ€nner, die bezahlt wurden, und Frauen, die zahlten. Genannt wurde das Ganze dann âSchĂŒrzenstipendiumâ.
Information: Via Online Personal Watch
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Cougar Dating: Trend 2012?
Der Begriff kommt uns Deutschen immer noch schwer ĂŒber die Zunge: Nein, es heiĂt nicht âSchuggarâ, sondern Kougar, und dahinter verbirgt sich die weibliche Berglöwin (Puma concolor), in der anglo-hispanischen Ausdrucksweise.
Was sie wirklich âistâ, lĂ€sst sich schwer sagen â denn die âCougarâ ist eine Frau deutlich jenseits der 40, eher schon gegen 50, die sich auf die Jagd nach deutlich jĂŒngeren MĂ€nnern (möglichst unter 30) begibt, aber sie ist selbstverstĂ€ndlich auch eine Frau mit anderen Eigenschaften und Neigungen.
Cougars suchen nach wesentlich jĂŒngeren MĂ€nnern
Die Suche nach wesentlich jĂŒngeren MĂ€nnern war der Anlass fĂŒr den Singlebörsen-Vergleich, auf einen beginnenden Cougar Dating Trend hinzuweisen. Anders als in den USA ist es in Deutschland kaum ĂŒblich, dass sich die âCougarâ und ihr âCubâ (das mĂ€nnliche âOpferâ), in öffentlichen Bars treffen. Einmal, weil es diese Art von Bars nur selten gibt, und andererseits, weil sich die Frau ĂŒber 40 schĂ€mt, sich öffentlich anzubieten - und ein bisschen "öffentliche PrĂ€sentation" geht schon dazu, wenn man ĂŒber 45 zeigen will, "verfĂŒgbar" zu sein.. Dazu schreibt der SBV in einer Pressemitteilung:
Wie groà ist nun der Anteil der MÀnner, die sich eine deutlich Àltere Frau vorstellen könnten? Dazu wieder der Singlebörsen-Vergleich:
Cougars - positiv fĂŒr das Image der Frau in den "besten Jahren"
Zwar reicht dies noch nicht fĂŒr einen Trend, und doch ist es ein Anzeichen fĂŒr VerĂ€nderungen.
Zum Einen kommen die Frauen gegen 45 aka Cougars damit endgĂŒltig aus der Vermutung heraus, das âunsichtbare Geschlechtâ zu sein. Die aktive und teils ekstatische ausbrechende SexualitĂ€t der Ă-45-Frauen bedeutet eine kulturelle VerĂ€nderung im Frauenbild der Gesellschaft. Zum Anderen dient dies Verhalten aber auch den jungen MĂ€nnern, den sie können von den reiferen Frauen, die in ihrer Privatheit sexuell oft schamloser sind als junge Frauen, durchaus etwas lernen â nicht nur ĂŒber die Liebe, sondern auch ĂŒber das Leben.
Werden die Zuckerjungs gesponsert?
Sicherlich â gelegentlich flieĂt Geld aus Richtung der Cougar in Richtung der âCubsâ oder âToyboysâ. Doch das ist erstens nicht neu und zweitens nicht völlig unsinnig. Bereits die Studenten des 18.Jahrhunderts wussten das âSchĂŒrzenstipendiumâ zu schĂ€tzen, uns auch spĂ€ter hat mancher junge Mann davon profitiert, wĂ€hrend seiner Jugendzeit von einer schönen, reifen und sinnlichen Frau geliebt zu werden.
Cougar-Kreuzfahrten - Stein des AnstoĂes?
AuĂerhalb von Online-AktivitĂ€ten haben es innovative Veranstalter schwer, das Cougar Dating zu institutionalisieren: Erst kĂŒrzlich wurde bekannt, dass auf Kreuzfahrtschiffen einer bestimmten Rederei keine âCougar-Cruisesâ mehr durchgefĂŒhrt werden dĂŒrfen - was nicht weiter schlimm war, weil andere sofort in die Bresche sprangen. Nach den GrĂŒnden der Ablehnung befragt, wurden seitens der Rederei geantwortet, dass es sich um âwirtschaftliche GrĂŒnde handeleâ, doch vermuten Insider eher moralische Bedenken.
Online-Dating scheint also das Mittel der Wahl zu sein, wenn eine sinnliche Frau mit Silberhaar einen glutvollen, jĂŒngeren Mann fĂŒr die Liebesfreuden sucht â und manchmal vielleicht sogar fĂŒr eine Ehe.
Time-Bericht ĂŒber Cougar Cruises:
Fassung in "Beinahe-Deutsch" bei Cruisetricks.
Bild: Phantombild einer Cougar um 50.
Was sie wirklich âistâ, lĂ€sst sich schwer sagen â denn die âCougarâ ist eine Frau deutlich jenseits der 40, eher schon gegen 50, die sich auf die Jagd nach deutlich jĂŒngeren MĂ€nnern (möglichst unter 30) begibt, aber sie ist selbstverstĂ€ndlich auch eine Frau mit anderen Eigenschaften und Neigungen.
Cougars suchen nach wesentlich jĂŒngeren MĂ€nnern

cougar - mit 50 noch schön
In öffentlichen Treffpunkten ist es noch immer unĂŒblich fĂŒr eine reife Lady, einen jungen Mann anzusprechen. Viele Frauen fĂŒrchten, sich der LĂ€cherlichkeit preiszugeben. FĂŒr sie ist Online-Dating der Kanal schlechthin, um diskret nach einem jugendlichen Lover zu suchen.
Wie groà ist nun der Anteil der MÀnner, die sich eine deutlich Àltere Frau vorstellen könnten? Dazu wieder der Singlebörsen-Vergleich:
Statistischen Erhebungen von Singleboersen-Vergleich.de zufolge sind mittlerweile gut 8 Prozent der MĂ€nner unter 30 Jahren bei den groĂen Mainstream-Datingportalen auf der Suche nach einer deutlich Ă€lteren Partnerin. Beim MarktfĂŒhrer fĂŒr Erotikkontakte (C-Date.de) liegt der Anteil sogar bei 12,4 Prozent.
Cougars - positiv fĂŒr das Image der Frau in den "besten Jahren"
Zwar reicht dies noch nicht fĂŒr einen Trend, und doch ist es ein Anzeichen fĂŒr VerĂ€nderungen.
Zum Einen kommen die Frauen gegen 45 aka Cougars damit endgĂŒltig aus der Vermutung heraus, das âunsichtbare Geschlechtâ zu sein. Die aktive und teils ekstatische ausbrechende SexualitĂ€t der Ă-45-Frauen bedeutet eine kulturelle VerĂ€nderung im Frauenbild der Gesellschaft. Zum Anderen dient dies Verhalten aber auch den jungen MĂ€nnern, den sie können von den reiferen Frauen, die in ihrer Privatheit sexuell oft schamloser sind als junge Frauen, durchaus etwas lernen â nicht nur ĂŒber die Liebe, sondern auch ĂŒber das Leben.
Werden die Zuckerjungs gesponsert?
Sicherlich â gelegentlich flieĂt Geld aus Richtung der Cougar in Richtung der âCubsâ oder âToyboysâ. Doch das ist erstens nicht neu und zweitens nicht völlig unsinnig. Bereits die Studenten des 18.Jahrhunderts wussten das âSchĂŒrzenstipendiumâ zu schĂ€tzen, uns auch spĂ€ter hat mancher junge Mann davon profitiert, wĂ€hrend seiner Jugendzeit von einer schönen, reifen und sinnlichen Frau geliebt zu werden.
Cougar-Kreuzfahrten - Stein des AnstoĂes?
AuĂerhalb von Online-AktivitĂ€ten haben es innovative Veranstalter schwer, das Cougar Dating zu institutionalisieren: Erst kĂŒrzlich wurde bekannt, dass auf Kreuzfahrtschiffen einer bestimmten Rederei keine âCougar-Cruisesâ mehr durchgefĂŒhrt werden dĂŒrfen - was nicht weiter schlimm war, weil andere sofort in die Bresche sprangen. Nach den GrĂŒnden der Ablehnung befragt, wurden seitens der Rederei geantwortet, dass es sich um âwirtschaftliche GrĂŒnde handeleâ, doch vermuten Insider eher moralische Bedenken.
Online-Dating scheint also das Mittel der Wahl zu sein, wenn eine sinnliche Frau mit Silberhaar einen glutvollen, jĂŒngeren Mann fĂŒr die Liebesfreuden sucht â und manchmal vielleicht sogar fĂŒr eine Ehe.
Time-Bericht ĂŒber Cougar Cruises:
Fassung in "Beinahe-Deutsch" bei Cruisetricks.
Bild: Phantombild einer Cougar um 50.
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Wie die Anspruchshaltung Heiratschancen zerstört

Anspruchshaltung? Wer nehmen will, muss auch geben können.
In letzter Zeit geschieht etwas, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Das Bild, das Frauen von MĂ€nnern haben, wird immer hĂ€ufiger als Falsifikat entlarvt. MĂ€nner sind in Wahrheit anders, vor allem aber sind sie viel sensibler fĂŒr das GefĂŒhl, ausgebeutet zu werden. Zu spĂŒren bekommen dies zuerst jene Frauen, die eine sogenannte âAnspruchshaltungâ an den Tag legen - ihre Heiratschancen fallen nach und nach unter den Gefrierpunkt.
Die âAnspruchshaltungâ will ich schnell erlĂ€utern: Voraussetzung ist, dass jemand ein âAnspruchsdenkenâ hat - und das bedeutet wieder, dass jemand glaubt, etwas einfordern zu können, ohne dafĂŒr eine Gegenleistung erbringen zu mĂŒssen.
Wer das einmal begriffen hat, wird vermutlich vorsichtiger sein, wenn er seine âAnsprĂŒcheâ kundtut â eine Vielzahl von Partnersuchenden ist allerdings bei dieser simplen Weisheit noch nicht angekommen.
Halten wir also fest: Normalerweise muss ein Mensch, der einen anderen fĂŒr sich gewinnen will, dafĂŒr etwas einbringen â und er darf nichts vorab fordern.
MĂ€nner haben â auch entgegen anderen Behauptungen â recht feine Antennen dafĂŒr, ob jemand die Absicht hat, sie auszunutzen. Sie geben recht generös nach, wenn der erste aufwendige Wunsch an sie herangetragen wird, erfĂŒllen vielleicht auch noch den zweiten Wunsch dieser Art â doch wenn sie merken, dass alles auf ihre âBenutzungâ hinauslĂ€uft, dann fallen die Jalousien ebenso schnell wieder herunter. Auf diese Weise wehren sich sie dagegen, einseitig vereinnahmt zu werden.
Insbesondere werden folgende Punkte genannt:
1. MĂ€nner wĂŒnschen sich Frauen, die sie von ganzem Herzen wollen â und sie nicht einfach ânehmenâ, weil die Ă€uĂeren Bedingungen âOKâ sind.
2. Bei Frauen achten MĂ€nner mehr und mehr darauf, wie sie sich in alltĂ€glichen Situationen bewĂ€hren â und nicht darauf, wie âtollâ sie aussehen.
3. MĂ€nner werden schnell misstrauisch, wenn die Frauen unter der Piratenflagge segeln und sein Schiff kapern wollen â es war schlieĂlich sehr aufwendig, es aufzubauen.
4. Recht empfindlich reagieren MĂ€nner vor allem auf das âNachschiebenâ von Forderungen, besonders, wenn es schon schwierig war, den ersten Wunsch zu erfĂŒllen.
5. MĂ€nner entscheiden gerne selbst, wann sie Vater werden wollen und lassen sich ungerne als Samenspender kapern â und bei vielen Frauen um die 37 hegen sie diesen Verdacht.
FĂŒr viele Frauen sollte dies ein Warnzeichen sein: die schöne Fassade hilft ebenso wenig wie die tolle Ausbildung, wenn sie nicht dafĂŒr sorgen, ihren Teil in die Partnerschaft einzubringen - genau dazu aber sind Frauen mit Anspruchshaltungen nicht bereit.
Das alles lieĂe sich Ă€ndern â aber das jede Person (es gilt nicht ausschlieĂlich fĂŒr Frauen) ihre eigene Geschichte hat, aus der die AnsprĂŒche abgeleitet werden, kann dies nur individuell geschehen. Bestenfalls können noch Elternhaus und Schule dafĂŒr sorgen, dass Anspruchshaltungen rechtzeitig und konsequent in erfolgreichere Verhaltensweisen gewandelt werden können.
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Beethovens Sexleben und seine Partnerwahl 2011
Das Sexleben des Ludwig van Beethoven ist, Ă€hnlich wie das Goethes, so individuell und ungewöhnlich gewesen, dass sie die genauen Details ihrer vielfĂ€ltigen AffĂ€ren mit ins Grab nahmen. Wie sollte es auch anders sein? Menschen, die ihre Lust vielfĂ€ltig auslebten, galten nicht gerade als Vorbilder fĂŒr die Jugend der bĂŒrgerlichen Epoche, doch kam das BĂŒrgertum an seinem Musik-Star Beethoven ebenso wenig vorbei wie am Literatur-Star Goethe. Da nahm man eben in Kauf, dass beide Schlawiner waren.
Oh, das ist nicht alles, denn obgleich das Sexualleben des Herrn Beethoven mangels geeigneter Aufzeichnungen nicht entschlĂŒsselbar ist, kann seine Psyche prĂ€zis nachgezeichnet werden, wie ein Journalist in der WELT ganz keck behauptet:
Zum GlĂŒck ist das Leben Beethovens so grĂŒndlich erforscht, dass sich im Nachhinein ein wissenschaftlich fundiertes Profil erstellen lĂ€sst.
Ja, wer hÀtte das gedacht? Ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsprofil von Herrn L. van Beethoven! Da schlottern mir ja die Knie vor Ehrfurcht!
WĂ€re noch zu erwĂ€hnen, dass alles mithilfe eines PartnerĂŒbereinstimmungstests ausgewertet wurde, dass der Herr van Beethoven zahlreiche PartnervorschlĂ€ge erhalten hĂ€tte, und dass ⊠nun ja, die âbest passendeâ Partnerin gefunden worden wĂ€re, wenn er sich denn bei einer Online-Partnervermittlung angemeldet hĂ€tte. Nun - und viel Freude mit der Musik!
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