liebe pur - der führende ratgeber für partnersuchende |
abonnieren sie die liebepur per RSS - kostenlos |
Die Fernbeziehung – Hop oder Top?

Ich habe mich in den letzten Tagen sehr viel mit dem Phänomen der Fernbeziehungen auseinandergesetzt. Da ich bereits sehr viel Abstand zu meiner eigenen Fernbeziehung habe, die ich glücklicherweise in eine dauerhafte Nah-Beziehung verhandeln konnte, sage ich Ihnen heute ein paar Dinge, die Ihnen helfen könnten:
1. Falls Sie nicht bewusst eine Fernbeziehung suchen, sondern in eine „hineinschlittern“ – machen Sie sich klar, was dies bedeutet.
2. Wenn Sie unter 30 sind oder keiner von Ihnen beiden Kindern will und sie finanziell und sozial recht unabhängig sind – genießen Sie diese Liebe, solange sie dauert, fahren und fliegen sie zu- und aufeinander und machen Sie, was sie wollen.
3. Wenn Sie über 30 sind, sich nach einer Familie sehnen und jemanden brauchen, der in Ihrer Nähe ist, dann geht nur „Hop oder Top“: Mindesten ein Jahr so oft wie möglich treffen (das Jahr hat 365 Tage, und an wie viel Tagen arbeiten Sie davon?), täglich telefonieren und möglichst nicht nur miteinander ins Bett gehen, sondern viel miteinander unternehmen.
4. Im Fall Nummer 3: Einer von Ihnen beiden muss sich in Richtung des Anderen bewegen – das ist meistens unerlässlich. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie wirtschaftlich über die Runden kommen, wenn einer von Ihnen seinen Arbeitsplatz aufgibt. Das alles gilt vor allem bei Fernbeziehungen, bei denen Sie mehr als zwei Reisestunden auseinander wohnen.
5. Versuchen Sie, in beiden Fällen (2 und 3) mit Ihren Arbeitgebern absprachen über ein Homeoffice, eine andere Arbeitszeitverteilung oder sonstige Vergünstigungen zu sprechen. Bieten Sie beispielsweise an, jeden Tag eine Stunde länger zu arbeiten und dafür den Arbeitsplatz am Freitag Nachmittag verlassen zu können.
6. Rechnen Sie damit, dass sie wegen ihrer Fernbeziehung verlacht oder auch bewundert werden. Lernen Sie, damit umzugehen und sich nicht beirren zu lassen, wenn Sie sich einmal entscheiden haben.
Wenn Sie sehr, sehr tolerant sind und sich selbst genug sind, geht vielleicht auch „weniger“ – aber dann müssen beide Partner wirklich vollständig einverstanden mit der Fortdauer der Fernbeziehung sein.
War dies hilfreich? Schreiben Sie mir Ihre eigenen Erfahrungen, wenn Sie mögen.
Bild © 2009 by a. kuzminski
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Schwul sein ist so privat wie hetero sein
Seit Deutschland einen bekennenden schwulen Außenminister hat, hagelt es Seitenhiebe, was denn eigentlich sein Begleiter auf seinen Dienstreisen mit ihm tut – und seit das rosa Feeling auch im Fußball Einzug gehalten hat, hat die geschwätzige Boulevardpresse natürlich mal wieder Oberwasser: Fußball und schwul ging bisher nie, und das soll jetzt plötzlich gehen? Ja, und wie war das nun? Priester und schwul – geht das nun oder nicht? Ich meine nicht ausschließlich die katholische Version, falls jetzt wieder jemand glaubt, ich wollte deren Hütte angreifen.
Es ist einfach so: Ob schwul (m), schwul (f) aka lesbisch, bi oder stino aka hetero – irgendwie ist das alle privat – und wirklich zu privat, um sich dauernd ins Rampenlicht zu stellen – oder gar dort hineingestellt zu werden. Übrigens meine ich, dass sogar Priester ein Privatleben haben dürfen, solange sie dabei auf erwachsene Geliebte oder Liebhaber zurückgreifen.
Solange ein Priester, egal welcher Konfession, übrigens hetero ist, hat auch der Boss nichts dagegen, dass er seine Sexualität nutzt – oder haben Sie je das Gegenteil im großen schwarzen Buch gelesen?
Die Ansicht von Annika (neu de - Herzklopfen) zum schwulen Fußball und mehr hier.
Es ist einfach so: Ob schwul (m), schwul (f) aka lesbisch, bi oder stino aka hetero – irgendwie ist das alle privat – und wirklich zu privat, um sich dauernd ins Rampenlicht zu stellen – oder gar dort hineingestellt zu werden. Übrigens meine ich, dass sogar Priester ein Privatleben haben dürfen, solange sie dabei auf erwachsene Geliebte oder Liebhaber zurückgreifen.
Solange ein Priester, egal welcher Konfession, übrigens hetero ist, hat auch der Boss nichts dagegen, dass er seine Sexualität nutzt – oder haben Sie je das Gegenteil im großen schwarzen Buch gelesen?
Die Ansicht von Annika (neu de - Herzklopfen) zum schwulen Fußball und mehr hier.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Wenn Paare sich streiten …
Wenn Paare sich streiten, freuen sich Psychologen, Soziologen und vor allem natürlich Redakteure – vorausgesetzt, die Leute sind prominent. Worüber sich „ganz gewöhnliche Paare“ streiten, weiß das „Friendscout-Blog“ und nennt 10 Punkte. Freilich müssen Sie erst mal jemanden haben, mit dem Sie sich streiten können – aber so schlimm ist es auch wieder nicht: Friede, Freude Eierkuchen kann mehr nerven als der Streit um die Fernbedienung. Apropos Fernbedienung: Der Pragmatiker rät zu einem zweiten Fernseher.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Der Serienmörder und die Dating-Show
Wir alle konnten uns mittlerweile ein Bild machen, dass es beim Casting von Dating-Shows gewisse Merkwürdigkeiten gab, aber dass ein inzwischen überführter Serienmörder unter den Kandidaten war, ist nun doch eine kleine Sensation.
Erstaunlicherweise hat die Sendung damals jemand aufgezeichnet. Die Taten des damals noch jungen Mannes sind so grauenerregend, dass wir hier lieber darüber schweigen wollen. Wer absolut Details lesen will, kann dies im Telegraph oder (deutsch) bei Web.de tun – ausführliche Informationen über Täter und Opfer lassen sich hier nachlesen.
Wir bringen hier mal die Dating-Show, in der Rodney Alcala damals auftrat.
Erstaunlicherweise hat die Sendung damals jemand aufgezeichnet. Die Taten des damals noch jungen Mannes sind so grauenerregend, dass wir hier lieber darüber schweigen wollen. Wer absolut Details lesen will, kann dies im Telegraph oder (deutsch) bei Web.de tun – ausführliche Informationen über Täter und Opfer lassen sich hier nachlesen.
Wir bringen hier mal die Dating-Show, in der Rodney Alcala damals auftrat.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Die reiche Braut – lohnt es sich, nach ihr zu suchen?

„Für seine Eltern kann man nichts – für die Brauteltern schon“, sagten die Bürger früherer Jahre – und manche sagen es noch heute. Nun gibt es zahlreiche Anleitungen, wie man einen Millionär oder Manager heiratet, aber wir heiratete man eigentlich eine reiche Tochter, eine Millionärin oder eine Managerin?
Die Frage ist schwer zu beantworten: Wer wirklich Millionen besitzt und selber noch vermehrt, ist immer kritisch gegenüber Habenichtsen. Nur derjenige, der es „eigentlich nicht nötig hat“, eine Millionärin zu heiraten, wird überhaupt einen Zugang zu ihr finden. Viele wirklich reiche Frauen leben deshalb zurückgezogen und halten sich Liebhaber im Geheimen – übrigens auch verheiratete Millionärinnen. Im Grunde gilt für Millionärinnen das Gleiche wie für Millionäre: Wer nicht wohlhabend ist, und sie dennoch will, muss ihnen ein verlässlicher, ebenbürtiger Gesprächspartner werden – auch wenn es mit der „Ebenbürtigkeit“ bei der Geldbörse nicht weit her ist.
Bei den reichen Töchter, die ihre Millionen nicht selbst erarbeitet haben und nur verwalten lassen, ist die Sache noch schwerer. Das war einmal anders, als der Status „Ehefrau“ noch begehrt war und Papi eine Mitgift aussetzte, damit das Töchterchen endlich vom Markt kam und „an den Mann“ gebracht werden konnte. Wenn sie wirklich keine eigene Karriere anstrebten, ist mit ihnen so gut wie gar nichts anzufangen – prominente Beispiele mögen da durchaus abschrecken. Denn anders als echte, arbeitende Millionärinnen Leben sie in einer Scheinwelt, in der in Wahrheit gar nichts mehr wirklich erstrebenswert ist – nicht einmal ein Mann.
Bleibt die Managerin oder Einzelunternehmerin. Sie kann aus einer Unternehmerfamilie stammen oder Emporkömmling sein – aber die Ehe wird für sie fast immer zweite Wahl bleiben. Wer sie bekommt, hat nicht viel von ihr, und Kinder sind, wenn sie überhaupt gewünscht werden, etwas, das „nebenbei läuft“. Die Managerin oder Einzelunternehmerin will möglichst auch noch „ebenbürtig“ heiraten, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringt. Bei ihren Liebhabern ist sie hingegen nicht so wählerisch: Hauptsache, sie sind schweigsam.
Lohn es sich also, eine Millionärin, eine reiche Tochter oder eine Managerin zu suchen?
Nein, es lohnt sich nicht, wenn man nicht selbst dergleichen ist. Die meisten Frauen mit viel Geld wissen auch, wie schwer es ist, dieses zu erarbeiten und geben es nicht mit vollen Händen aus – das gilt vor allem dann, wenn in der Familie „schon immer Geld“ vorhanden war – der Volksmund sagt nicht ohne Grund „von reichen Leuten kann man das Sparen lernen“. Zudem ist es keine tolle Karriere, plötzlich „Prinzgemahl“ zu sein und von der Umgebung der Dame auch so behandelt zu werden. Übrigens kann man auch hier wieder den Volksmund zitieren: Der redet von „Gleich zu Gleich“ und meinte damit ursprünglich nicht, wie heute oft behauptet wird, den Charakter, sondern einzig und allein den gesellschaftlichen Stand.
Foto © 2006 by Simon Davison
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
liebe pur - der führende ratgeber für partnersuchende










