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Was macht glückliche Kinder aus?

Kleines Glück der Kindheit

Kleines Glück der Kindheit


Die AOK veröffentlichte dieser Tage ihre Familienstudie 2014, die das SINUS-Institut erhoben hat. In der diesjährigen Studie ging es vor allem um das gesundheitliche Wohlbefinden der Kinder, das Schlüsse und Rückschlüsse auf das Familienleben zulässt.

Demnach wirken sich positiv aus:

– Hoher Bildungsgrad
– Selbstbestimmte Zeiteinteilung, freie Zeit, Urlaub
– Zeit mit der Familie verbringen.
– Zeit und Möglichkeit der Eltern, eigenen Interessen nachzugehen.
– „Kinderfreie“ Auszeiten (alleine oder mit dem Partner)
– Flexible Arbeitszeiten, zum Beispiel auch Home-Office (beide Partner)
– Glückliche Partnerschaft
– Selbstsicherheit als Eltern
– Verlässliche Kinderbetreuung durch Familienmitglieder
– Häufige gemeinsame Mahlzeiten mit den Kindern.

Negativ wurde hingegen vermerkt:

– Allein erziehen
– Rauchen
– Bewegungsmangel (kein Sport)
– Übergewicht
– Mangelnde soziale Kontakte
– Finanzielle Belastung
– Zeitnot
– Seelische, körperliche, partnerschaftliche Belastung
– Probleme mit Haushaltspflichten und Aufgabenverteilung im Haushalt.

Zeitprobleme werden in der Studie als wichtigster Faktor für gesundheitliche Probleme angesehen, weil sie die größte Rückwirkung auf seelische/emotionale Probleme der Kinder haben. So sagt die Studie:

Der stärkste Zusammenhang zeigt sich zwischen zeitlicher und seelischer Belastung. Zeitstress ist offenbar die zentrale Belastungsdimension bei Eltern. Es wäre deshalb lohnend darüber nachzudenken, wie Auszeiten im Familienalltag organisiert werden können.

Besonders bei der Zeiteinteilung, aber auch in anderen Bereichen, sieht die Studie vor allem die Familien alleinerziehende Elternteile als problematisch an, weil sich dort zahlreiche allgemeine Probleme kumulieren.

Was sich dagegen unternehmend ließe, will PARSHIP auf dem hauseigenen Blog wissen. Für zukünftige Ehen und Beziehungen wird dort die Behauptung aufgestellt, das PARSHIP-Prinzip der Partnerübereinstimmung hilfreich sein könnte, denn (Zitat)

… bestimmte Kompetenzen können im Laufe des Lebens zwar erworben oder entwickelt werden, die Basis hierfür bilden jedoch Eigenschaften und Merkmale, die jeder von sich aus in eine bestimmte Beziehung schon mitbringt. Eine günstige Partnerkonstellation, wie sie z.B. das PARSHIP-Prinzip zu vermitteln versucht, kann also als hilfreich für den Umgang mit Belastungsfaktoren gelten.

Dabei fragt sich natürlich sofort, wie PARSHIP festgestellt haben will, wie die Partnersuchenden mit „Zeit für Kinder haben“ und „keine Zeit für Kinder finden“ umgehen – dann dies wurde in der Studie ja als Hauptproblem angesehen.

Weiterhin behandelt PARSHIP die Frage, welche Chancen Alleinerziehende für eine neue Partnerschaft hätten, und zitiert eine eigene Umfrage:

Eine Single und Partnerbefragung von PARSHIP aus dem Jahr 2011 (1) hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Singles einem Partner mit Anhang vollkommen offen gegenübersteht.

„Vollkommen offen“ klingt natürlich hervorragend. Nun kennen wir diese Befragungen inzwischen allerdings zu Genüge. Die Frage, die dabei offenbleibt, ist allerdings, dass die „liberale Haltung“ gegenüber Kindern gerne Befragern gegenüber geäußert wird, um die eigene Weltgewandtheit und Offenheit zu betonen. Die Praxis bringt aber auch Belastungen mit sich, die insbesondere der kinderlose Teil selten voraussieht. Hier wäre eine etwas differenziertere Betrachtung sicherlich sinnvoll.

Was macht also glückliche Kinder aus? Nach wie vor sind es Familien, in denen man sich Zeit füreinander nimmt und in denen die Kinder beobachten können, wie durch Selbstsicherheit, Verständnis und Liebe der Eltern das Glück der Kinder aufblühen kann.

(1) Wir kennen eine Umfrage von PARSHIP, die 2013 publiziert wurde.
Bild © 2014 by liebesverlag.de

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