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Die plötzliche Wiederkehr der Online-Dating-Ratschläge

Plötzlich steht Online-Dating wieder im Mittelpunkt – und woher die Informationen auch immer stammen, die jetzt zahlreiche deutsche Zeitungen veröffentlicht – die meisten Ratschläge treffen wirklich zu. Unter anderem auch einige, die Sie möglicherweise überraschen werden. Dabei wurden vor allem Dominik Borde, Martin Dannecker und Kai Dröge zitiert. Nachdem die Meldung über dpa verbreitet wurde, geriet sie dann via Sommerloch in viele deutsche Zeitungen. (Beispiel: HNA)

In aller Kürze: Was stimmt, was verblüfft, und was ist fragwürdig?

Retuschen an der Person und Ehrlichkeit

Das Zauberwort fällt: „authentisch sein“. Sagt Herr Borde. Fragt sich allerdings, ob jeder Single etwas damit anfangen kann. Heißt im Klartext: ein zutreffendes Bild von sich selbst zu haben und dies auch vermitteln zu können. Hoher Anspruch, finde ich. Liest sich aber gut. Wenn sie interessiert, was hinter dem Begriff „authentisch“ steht: eine Menge heiße Luft. Finden Sie im Link.

Warten und erwarten

Klar: Wer zu viel erwartet, fällt nach hinten vom Stühlchen und schlägt sich den Kopf an. Borde meint: Aktiv sein, aber nicht angeberisch sein. Finden wir bei der Liebe Pur gut. Wer zu lange wartet, den bestraft das Leben. Oder komplizierter nach einem Forscher namens Dannecker: Virtuell Kontakte, die zu lange dauerten, seien oftmals schon mit starken Emotionen und Wünschen verbunden, Klartext: Das sind Leute, die sich in Trugbilder verlieben.

Die unendlichen Möglichkeiten und die Beschränktheit

Die unendlichen Möglichkeiten werden uns von der Branche vorgegaukelt, die Beschränktheit wohnt in uns selbst. Sagt wer? Sage ich, Gebhard Roese. Aber nicht im dpa-Text, versteht sich. Zitiert wird Kai Dröge, der etwas Ähnliche festgestellt hat. Können Sie auch anderwärts nachlesen.

Die Absage und die Zusage

Das Thema musste endlich mal angesprochen werden: Am Ende des Dates muss eine Entscheidung her – nicht nach drei Tagen. Sagt die Liebepur. Die dpa-Meldung ist vorsichtiger: Höflich sollte die Absage formuliert sein. Zusagen sind ja immer höflich formuliert, nicht wahr?

Und weiter …

Es geht weiter mit dem, was allgemein bekannt ist: Den richtigen Anbieter wählen, ein geeignetes Profilbild aussuchen, sich an einem neutralen Ort treffen. Wichtig, und oft vernachlässigt: Nicht sogleich nach dem Textaustausch treffen, sondern erst einmal telefonieren. Darauf wurde in der Vergangenheit zu wenig hingewiesen.

Ein heikles Thema bei den ausschließlich am Profit orientierten Anbietern: Die Kündigung und dass Löschen des Profils. Man könnte ja argumentieren, dass ein Vertrag, der auf Online-Partnervermittlung basiert, mit dem Finden eines Partners erfüllt ist. Aber das Thema überlasse ich lieber den Juristen.

Fazit: Schmackhafter Eintopf für beratungsbedüftige Singles

Das Fazit: nicht schlecht, dpa. Dannecker, Borde und Dröge in einen Topf, dann ein bisschen umrühren, und tatsächlich ist der Eintopf schmackhaft.

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