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Zu viele Partnersuchende folgen dem Trend

Den eigenen Weg finden ...

Den eigenen Weg finden …

Einem Trend zu folgen, kann richtig sein – wenn man an der Spitze des Trends steht oder jedenfalls in den ersten Reihen. Pardoxerweise glauben die Menschen, die Trend folgen, aber, sie würden damit „in einer Linie“ mit den Trendsettern stehen – und das ist nicht der Fall. Bei der Partnersuche kann es sogar fatal sein, einem Trend nachzulaufen, gleich ob er „Tinder“ heißt oder ob es um „echte“ Online-Partnersuche geht. Der einfache Grund: Bei allen Variationen des Online-Datings, insbesondere aber beim „Dating der Massen“ ist es so gut wie unmöglich, den eigenen Marktwert festzustellen. Der aber entscheidet darüber, wie erfolgreich man am Partnermarkt agiert. Wer das Wort „Markt“ nicht mag, für den kann man dies übersetzen: Die Frage, die sich jeder Partnersuchende stellen sollte, ist: „Für wen bin ich interessant“? Wenn die große Masse der Suchenden von vornherein jede Möglichkeit als Chance ansieht, verkennt sie, dass die Chancen dort am Größten sind, wo die Möglichkeiten besonders deutlich werden. Also gilt es vor allem, den richtigen Personenkreis anzusprechen – und nicht „alle und jeden“. Daher heißt die Zauberformel: Erst wissen, für wen man selber interessant ist, dann diese Personen gezielt ansprechen. Das ist wesentlich effektiver, weil es Zeit und Mühe spart. Zwar mag es so scheinen, als ob Power-Singlebörsen und Smartphone-Applikationen ein Füllhorn an Partnern ausschütten würden, doch was nützt es dem Einzelnen, wenn davon höchstens ein mageres Promille infrage kommt? Was der Datingrat-Experte dazu sagt? Sehr einfach. Erst nachdenken, wer zu Ihnen passen könnte, dann erproben, ob es auch stimmt – und wenn man dann „richtig liegt“, bitte auch zugreifen und nicht zu lange zögern.

2 Antworten auf Zu viele Partnersuchende folgen dem Trend

  1. Tassilo sagt:

    Das ist ein sehr interessanter Artikel. Die Empfehlung „Erst wissen, für wen man selber interessant ist, dann diese Personen gezielt ansprechen.“ macht grundsätzlich Sinn. Allerdings frage ich mich, ob es auf die empfohlene Weise sicher ist, dass man sich nicht unter dem eigenen Marktwert „hergibt“. Diese Unsicherheit könnte steigen, wenn man, wie im letzten Satz gebeten, nicht zu lange zögert.

    Da in diesem Text insbesondere der Trend „Online Dating“ erwähnt wird, fällt mir gerade auf, dass dieser Artikel diametral zu dem ebenfalls vor kurzem veröffentlichten Artikel „Wie paaren wir uns in Zukunft?“ steht (im Sinne der implizierten Empfehlung per Online Dating auf Partnersuche zu gehen).

    • Lieber Tassilo,

      „Sicher“ ist bei der Partnerwahl überhaupt nichts. Gerade das Streben nach Sicherheit steht uns ja (neben dem Streben nach Perfektion) immer wieder im Wege.

      Online Dating ist auf gar keinen Fall „vorn vornherein falsch“ – es ist nur für den Gift, der sich selber nicht kennt und den Verlockungen der Werbung folgt, die sattsam bekannt sind.

      Übrigens sehe ich keinen „diametralen“ Unterschied. Alle Artikel haben sozusagen ein „Motto“. Das Motto dieses Artikels ist: „Erst den eigenen Wert erkennen, dann an den Partnermarkt gehen“. Das Motto des anderen Artikels ist: „Sie können nicht mehr herausholen, als Sie einbringen“ – das sehe ich nicht als „genau entgegengesetzt“.

      Ich persönlich sehe keinen Unterschied darin, ob man sich nach sorgfältiger Klärung und mit genügend Ernsthaftigkeit „online“ oder sonst wie auf die Partnersuche macht. Ich muss allerdings davon abraten, einen Dschungel zu betreten, ohne darauf vorbereitet zu sein. Dann könnte man gefressen werden.

      Ihr

      Gebhard Roese

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