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Die Branche fürchtet Mobile Dating mehr als gedacht

Badoo Smartphone App

Badoo Smartphone App auf dem Samsung Handy

Eigentlich weiß niemand, woher die vielen Neukunden kommen – aber man vermutet, durch Mundpropaganda. So jedenfalls ist die Lesart bei Tinder, Badoo, Lovoo, POF und all den andren, die zu den Gewinnern des Trends gehören. Auch unklar bleibt, was die Menschen eigentlich in die Arme des Mobile Datings treibt: Will man nur dabei sein? Machte es Freude, damit herumzuspielen? Suchte man einen Partner? Oder sind es die (noch) geringeren Kosten, die Benutzer anziehen wie ein Magnet?

Die Frage „ist es sinnvoller?“ mag ich gar nicht stellen. Nahezu alle Smartphone-Anwendungen wurden auf der dünnen Suppe sozialer Netzwerke gekocht. Da hilft nur, sich auf Intuition beim Dating zu verlassen. Aber das ist bei Singlebörsen auch nicht viel anders.

Wie verlautete, reden sich die Platzhirsche in Deutschland, also PARSHIP, ElitePartner und eDarling, noch das Geschäft schön. Sie behaupten, Ihre Klientel sei völlig anders, erwachsener, gebildeter und vor allem seriöser. Dazu sagte eDarling-Gründer Lukas Brosseder der Wirtschaftswoche:

Unsere Nutzer haben wenig Zeit und klare Vorstellungen von ihrem Partner. Die wollen nicht lange suchen und viele Leute treffen, sondern eine langfristige Beziehung beginnen.

Sicher, das wollen sie. Aber wenn man die hohen Kosten, die eigenartigen Geschäftsgebaren, bei Abonnements, das aufgeblasene Geschwafel über die Psychotests und die bürgerlich-konservative Grundhaltung in Betracht zieht, wird man zu einer anderen Auffassung kommen.

Henning Wiechers vom Singlebörsen-Vergleich, ein ausgezeichneter Branchenkenner, glaubt jedenfalls, dass der Umsatz der Platzhirsche in Deutschland gegenwärtig nur noch durch die branchentypischen langfristigen Abonnements gehalten werden kann. Typische Singlebörsen, die nicht zu den Online-Partnervermittlern gezählt werden können, sind dabei deutlich schlechter dran.

Es muss nicht „Sofortness“ oder sexuelle „Bedürftigkeit“ sein, die den Benutzer zur Smartphone-App greifen lässt, und möglicherweise ist es nicht einmal die „Verortung“, also die Nähe zum Partner, die eine Rolle spielt. Es ist einfach so, dass die jungen Leute (und bald auch die älteren) das Smartphone als Bildschirm für unterwegs benutzen. Und ein Unternehmen, dass die wesentlichen Informationen kurz und knapp auf einen Mini-Bildschirm bringt, hat dabei klare Vorteile.

Auch ich musste meine Meinung über Smartphone sein wenig korrigieren, glaube allerdings immer noch, dass man eine ausführliche Partnersuche, die ja auch abgewogen und „verwaltet“ sein will, vom heimischen Computer aus sinnvoller gestalten kann.

Schauen sie in jedem Fall in die „Wirtschaftswoche“, in der ich einen Teil dieser Informationen gelesen habe.

Bild © 2014 by Badoo.

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