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Die Zukunft von Dating-Unternehmen – werde mobil oder stirb?

„Die Zukunft von Dating-Unternehmen – werde mobil oder stirb?“ betrifft auch Kunden: Also SIE. Müssen Sie aktuellen Trends folgen? Kein Date mehr ohne Smartphone? Sie finde hier einbe Antwort. Dazu müssten sie allerdings schon bis zum Ende lesen …

Was ist richtig:

1. Der Dating-Markt stagniert, die Gewinne fallen, die Tricks der Unternehmen werden immer abenteuerlicher – und abgezockt wird an allen Ecken und Enden, um wenigstens die Anteilseigner oder Inhaber zufriedenzustellen Oder aber …
2. Der Dating-Markt hat noch deutliches Wachstumspotenzial, zumal wenn man sich auf Nischen konzentriert. Vor allem aber muss die Wachstumssparte „Mobile Dating“ endlich bedient werden. Dazu benötigt man eher intuitive, auf soziale Netzwerke basierende Anwendungen.(1).
Ja, was ist richtig? Vor allem der Massen-Datingmarkt (Singlebörsen) der Casual-Dating-Markt (Affären, Seitensprünge, ONS) und Sofortsex-Markt (Busenschönheiten auf der Frontseite, vielfach Betrug) sind in heller Aufregung, weil sie fürchten, dass ihnen mindestens in Zukunft Kunden davonlaufen werden.

Die Sorgen sind berechtigt, weil die Partnersuche via Handy tatsächlich ein „Renner“ geworden ist. Das Problem ist nur, dass nach wie vor recht wenig am Kerngeschäft (also Dates zu vermitteln) verdient wird. Und von der „fachlichen“ Seite, dass die meisten Unternehmen auf Daten aus FACEBOOK vertrauen – was an sich schon eine abenteuerliche Annahme ist.

Blinde Gier als Falle beim Mobile Dating

„Der Mann in seiner Nähe“ ist für den Mann, der Männer mag, kein Problem – er hat ja Grindr. „Der Mann in meiner Nähe“ für Frauen ist allerdings zugleich Chance wie auch Herausforderung – und möglicherweise eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Gerade junge, naive Frauen sind gefährdet. Sie könnten beim GPS-Dating laufen Gefahr, in die Fallen von Einzelmännern oder gar Männergruppen mit dunklen Absichten zu tappen. Auch für Männer ist das Treffen mit einer absolut fremden Frau in Wohnungen, Gärten und Parks eine heikle Angelegenheit, bei der am Ende etwas anderes stehen könnte als das, was in blinder Gier erhofft wurde.

Im Moment versuchen namhafte Dating-Unternehmen, sozialen Netzwerken wie „FACEBOOK“ Paroli zu bieten: Sie wollen selbst all die Verknüpfungen erreichen, die FACEBOOK angeblich bietet – also Sozial- und Geschäftskontakte aller Art.

Alles von kostenlos bis über 10.000 Euro?

Andere wollen die Palette von „Ganz unten“ bis „ganz oben“ ausnutzen: nahezu kostenloses Dating über Apps, kostenträchtiges Dating über Standard-Applikationen (ohne GPS per Internet oder Handy) und neo-konservatives Dating nach Art der Heiratsvermittler.

Der „Markt“ ist also in Bewegung – im Moment allerdings eher zulasten des Einverbrauchers, denn oberhalb der Grenze „Spielzeug für Kinder bis 35“ gehen die Kosten und Folgekosten in immer astronomischere Höhen. Heute kosten die Grundtarife (sechs Monate) für kaum mehr als einen Zugriff auf eine Datenbank bereits gegen 300 Euro. Die Kosten für eine mäßig moderierte „personalisierte“ Partnersuche liegen schon bei zwischen 1800 und 3000 Euro und und in der Spitze sind über 10.000 Euro für „Ehevermittler“ durchaus üblich.

Was wird die Zukunft bringen? Wer wird „siegen“? Internet-Dating und Handy-Dating auf konservativer Basis? GPS- und Mobile-Dating auf Zuruf? Agenturbasiertes Dating mit virtuellen (Dating Assistenz?) oder persönlich gekannten Personen? (z. B. Ehevermittler?) Wenn ich es wüsste, wäre ich der gefragteste Mann der westlichen Hemisphäre und hätte längst meine Schäfchen im Trockenen.

Die Zukunft der Partnersuche per Medien ist weiterhin unsicher

Die Grundfrage freilich wäre anders zu stellen: Wird Partnersuche über Medien und Vermittler weiterhin attraktiv sein? Bieten die Platzhirsche der Dating-Branche wirklich „Qualitätsdating“? Oder trifft sich hier hauptsächlich die Elite der angepassten, verbürgerlichten grauen Massen? Sind Applikationen für Anspruchslose wie Tinder die Zukunft? Oder werden sich der Herr Doktor und die Frau Fleischzerlegerin anderwärts treffen? Wie steht es mit Herrn Direktor auf Dienstreise und der Escortdame für eine Hotelnacht? Agenturanruf oder Internet? Internet oder App?

Wie auch immer – Frauen werden Männer suchen und Männer werden Frauen suchen. Und soviel steht fest: Die preiswerteste und qualitativ beste seriöse Suche ist immer noch die persönliche Suche, wenn Sie nicht älter als 34 sind. Über 35 ist Online-Dating hingegen so gut wie unerlässlich.

Nicht „paaren“ lassen – selber paaren

Tipp: Navigieren Sie beim Online-Dating in jedem Fall an der „gewillkürten Bürgerlichkeit“ der Agenturen vorbei und versuchen Sie, bei den Marktführern Ihre eigenen Pläne und Absichten zu verwirklichen. Heißt im Klartext: Niemals von angeblichen „Passungen“ (Matches) beeinflussen lassen, sondern mutig mit Menschen treffen, die nicht langweilig und arrogant wirken Ihnen wirklich persönlich zusagen.

(1) Nach einer Aussage des schottischen Dating-Unternehmens Cupid.

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