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Liebe als Lockstoff – wer nutzt sie, warum und wie?

Niemand weiß, was sie (er) wirklich plant ...

Niemand weiß, was sie (er) wirklich plant …

Liebe wird allenthalben als Lockstoff verwendet: ob Online-Dating, Partnervermittler in Zeitungsanzeigen oder Online-Partnervermittler – alle spielen das Spiel mit der Sehnsucht nach Liebe. Besonders heftig wird die Liebeskarte bei Casual-Dating-Unternehmen und reinem Sex-Dating gespielt, weil man sich bei diesen Spielarten eine schnelle und problemlose Befriedigung der Lüste erhofft. Inzwischen wurde bekannt, dass ein Teil der Unternehmen das Spiel mir der Begierde bis hart an die Grenzen der Legalität treibt. Der Trick: Bereits in den AGB steht, dass man darin einwilligt, von Fake-Frauen kontaktiert zu werden. Abhilfe: Verstand einschalten, vor allem bei Männern.

Geheime Lockvögel – der Betrogene merkt nichts

Wer von einem äußerst attraktiven Partner (oder einer solchen Partnerin) plötzlich kontaktiert wird, sich mit ihm (ihr) verabredet und im Bett ein paar Firmengeheimnisse ausplaudert, merkt oft gar nicht, dass er Opfer eines Plans wurde. Der Einsatz weiblicher Lockvögel und Agenten ist seit Jahrzehnten bei Geheimdiensten und in der Wirtschaftsspionage üblich, und dabei gehört die freizügige Hingabe des Körpers durchaus zur Strategie dieser Personen. In der Regel arbeiten diese Personen so geschickt, dass sie nicht zu entlarven sind. Abhilfe (speziell für Männer): Keiner Frau allein deshalb vertrauen, weil man einmal mit ihr geschlafen hat.

Offene Lockvögel – der Betrogene wir als „Betrüger“ hingestellt

In manchen Detekteien werden Lockvögel als „Treueprüfer“ einsetzt. Meist sind die Auftraggeber Frauen, die wissen wollen, ob ihre zukünftigen Partner „treu“ sind, also auf keinen Fall auf den Charme anderer Frauen hereinfallen. Die weiblichen Lockvögel versuchen, den Ehekandidaten dann dennoch zu verführen – angeblich gehen sie aber nicht weiter als bis zur Bettkante. Am Ende wird der vom Lockvogel entlarvte Mann zwar zum Opfer, gilt dann aber als Betrüger an der Treue. In dieser Grauzone gibt’s nur eins: sich während der Verlobungszeit nicht auf intime Kontakte mit Frauen einzulassen, die man „zufällig“ kennenlernt.

Angeblich echte Liebe in der Realität – in Wahrheit ein Trick

Typische für diese Art von Liebesbetrug ist die Begegnung in der realen Welt. In dieser gefährlich Variante wird tatsächliche eine Beziehung „im richtigen Leben“ entwickelt, in der echte Liebe vorgegaukelt wird. Dabei versuchen sogenannte Heiratsschwindler, ihre Opfer möglichst rasch um hohe Geldbeträge zu erleichtern, weil ihre falschen Identitäten heutzutage relativ schnell „auffliegen“. Anders war und ist es im Bereich der Spionage, in dem Beziehungen langfristig aufgebaut werden, um das Opfer in Sicherheit zu wiegen. Abhilfe: bei Heiratsschwindel relativ leicht, weil sich die Täter(innen) meist mehrerer Opfer in Serie suchen und deshalb einschlägig bekannt sind. Bei Geheimdiensten sehr schwer, weil alles von „langer Hand“ geplant und täuschend echt inszeniert wird.

Erpressung durch Lover und Geliebte durch Fotos und Videos

Die Erpressung durch falsche Lover oder betrügerische Geliebte wird immer nur dann aktenkundig, wenn die erpressten Summen so groß werden, dass sich die Opfer an die Polizei wenden. Bei den spektakulären Fällen, die durch die Presse gingen, lagen die Summen oft im mehrstelligen Tausenderbereich, einmal ging es sogar um 14 Millionen Euro. Zumeist dienen den Erpressern heimlich aufgenommene Fotos oder Videos als Mittel, um die Opfer gefügig zu machen. Abhilfe: Nicht filmen oder fotografieren lassen, vor allem nicht nackt, in anzüglichen Posen oder während des Geschlechtsverkehrs. Warnung: Heute können Sie kaum noch erkennen, ob Sie gefilmt werden, nicht einmal in Hotelzimmern.

Inszenierungen, um Personen zu diffamieren

Eine Variante wurde vor einigen Jahren in spektakulärer Weise aus England bekannt: Hier wurde eine SM-Szene für einen bedeutenden, populären Sport-Manager inszeniert, um ihn durch die Veröffentlichung später zu diffamieren. Übrigens ein Vorgang, an dem die deutsche Presse einen nicht unerheblichen Anteil hatte. Abhilfe: Nicht auf zwielichtige Personen und zufällige Offerten einlassen, wenn an Ihnen ein öffentliches Interesse besteht.

Love-Scams

Love-Scammer nutzen die Bereitschaft von Frauen und Männern, sich „online“ zu verlieben und fordern erst dann Geld – meist zunächst geringe Summe, dann höhere. Typisch ist, dass diese Scammer mit sehr geschickt gefälschten Identitäten arbeiten, und dass man sie deshalb niemals in der Realität zu Gesicht bekommt. Die Opfer verlieren dabei teilweise summen im mehrstelligen Tausenderbereich. Abhilfe: Niemals auf Verlockungen fremder Frauen und Männer im Internet reagieren, sondern nach zwei bis drei E-Mail-Kontakten immer gleich konkrete Dates vereinbaren und keine Ausrede gelten lassen. Niemals irgendjemandem Geld schicken, um ein Date mit ihm zu bekommen oder ihm „aus der Patsche“ zu helfen.

Online-Erpressung mit Aktfotos

Die Erpressung mit Aktfotos oder Sexfotos erfolgt ähnlich wie bei Love-Scams, nur dass die Betrüger vorgeben, gerne ein Aktfoto (vorzugsweise mehrere, und diese möglichst „heftig“) von Ihnen zu bekommen, um ihre Liebe auch unter Beweis zu stellen. Damit geben Sie dem Betrüger das das Mittel zur Erpressung selbst in die Hand. Abhilfe: wie bei Love-Scams, doch zusätzlich: Niemals einem Fremden ein Akt-, Erotik- oder Sexfoto zuschicken.

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