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Wer auf die Karriere schielt, könnte sein Leben verscherzen

Frauen a la carte im Hotelzimmer? Ist das Ihr Ziel?

Frauen a la carte im Hotelzimmer? Ist das Ihr Ziel?

Ist der Beruf lediglich eine Tätigkeit, die uns ermöglicht, unsere Brötchen zu verdienen und vielleicht noch eine Handyrechnung zu bezahlen? Oder ist er – ganz altmodisch – eine Berufung, die uns mit Freude und Stolz erfüllt? Oder sollte man das Leben dem Geld, dem Besitz, kurz: Der Karriere und der persönlichen Macht unterordnen?

Prestige und Karriere – lohnt es sich, dafür zu leben?

In den letzten Jahren ist das Prestige- und Karrieredenken zum Leitbild der meisten „schicken“ Frauen und Männer geworden. Schulnoten spielen plötzliche die entscheidende Rolle im Leben, ein Abitur wird zum geringsten erträglichen Schulabschluss, und so geht es gerade weiter. Was, nicht im Ausland gewesen? Keine Eliteuniversität besucht? Nicht promoviert?

Sex mit Escorts in wechselnden Hotelzimmern?

Ja und dann? Am Ende Taxifahrer statt Professor sein? Darüber lamentieren, sieben Praktika absolviert zu haben und immer noch keine Festanstellung bekommen zu haben? Von Hotel zu Hotel hechten, und die Abende mit Escortfrauen verbringen? Oder jeden Tag 12 Stunden unter hohem Konkurrenzdruck arbeiten und abends masturbieren?

Das Leben nicht fremden Lotsen überlassen

Klar, da geht nicht jedem Angestellten so, der eine Karriere gemacht hat. Mancher hat rechtzeitig erkannt, dass er sein Schiff auf hoher See selbst steuern muss, statt es in die Hand eines Lotsen zu geben. Das blödsinnige Fremdwort Work-Life-Balance ist vorrangig eine Sache der Person, nicht der Unternehmenskultur. Denn nur man selbst ist dafür verantwortlich, das Leben in einer gewissen Balance zu halten – nicht das Wirtschaftsunternehmen oder die Behörde, mit der man einen Arbeitsvertrag hat. Erst, wenn man weiß, worauf man im Leben (oder meinetwegen im Lebensabschnitt) hinaus will, kann man die Vorteile einer zivilisierten Unternehmenskultur genießen.

Liebe und Lustgenuss will ebenfalls gelernt sein

Wenn wir nicht frühzeitig, möglichst schon im frühen Jugendalter, die Vorteile der Liebe erlernen und praktizieren, um stattdessen „Geld zu machen“, verlassen wir den Weg lustvoller Zufriedenheit. Das gilt auch für die liebe zum Beruf: Einmal im Leben sollten Sie professionell etwas tun, das Ihnen nichts als Freude bereitet, egal, ob es viel Geld einbringt oder nicht. Und in der Liebe? Neben dem Ausleben der Wollust, die ja in der Jugend eine enorme Rolle spielt, ob Sie das nun wollen oder nicht, ist es nötig und sinnvoll, mit einem geliebten Menschen tagtägliche Nähe zu praktizieren. Nur dabei wird man zeitig lernen, wie man in Freude und Schmerz miteinander umgeht. Wer sich dafür aus beruflichen Gründen keine Zeit nimmt, der verspielt sein Leben am Arbeitsmarkt.

Kann man das Steuer jederzeit herumschmeißen in Richtung Liebe?

Vielleicht sind Sie – wie ich auch – in einem Alter, in dem das Leben diese Wahl nicht mehr uneingeschränkt zulässt. Doch wenn Sie es sind, und wenn Sie auf eigene oder fremde Kinder einen gewissen Einfluss haben, dann sollten Sie ihnen sagen, dass Leistungen in der Schule, ein Einser-Abitur oder das Studium an einer Elite-Universität wichtige, aber zugleich auch einseitige Bausteine des Lebens sind.

Sollten Sie jedoch unter 30 sein, so können sie das Ruder jederzeit umlegen und sich in eine andere Richtung bewegen. Ich habe in meinem Leben zahlreiche Menschen kennengelernt, die dies taten – manchmal aus Selbsterkenntnis, manchmal mit etwas Nachdruck, und manchmal nach tragischem Scheitern. So gute wie alle haben dabei gewonnen, indem sie ein zufriedeneres, glückliches oder liebevolleres Leben pflegen konnten. Die „30“ ist dabei natürlich keine absolute Grenze: Sie können auch mit 40 oder 50 noch manche Kurskorrektur in Ihr Leben einbauen. Wichtig ist vor allem der Wille, und ich verkenne keinesfalls, dass ein verständnisvoller Unternehmer dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Die Konzentration auf die Liebe – sie es die Liebe zu Menschen, zur Arbeit, zur Kunst, zur Kultur oder zur Natur – bringt Ihnen auf Dauer mehr Zugewinn, als die unter Schmerzen und Verzicht erbrachte Leistung.

Reden Sie nicht drum herum – tun Sie es einfach

Wollen sie nicht einmal versuchen, mehr Zeit mit der Lust, die Liebe und die Zweisamkeit zu verbringen? Oder sich in eine lustvolle Arbeit hineinzustürzen, statt täglich Frustarbeit zu leisten? Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich richtig entscheiden.

Geschrieben nach dem Ansehen einer Sendung von Eins Plus. Im Internet betitelt: „Geld oder Leben? Wie wollen wir Arbeiten?“

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