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Die Andersartigkeit der Frauen und die Polyamorie

Heute erfahren wir: „Guter Sex will Weile haben“, oder mit anderen Worten: „Nehmt euch Zeit, seid zärtlich zueinander und versteht vor allem was Frauen wirklich wollen, ihr Männer“ – meint der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch. Wer glaubt, das Ganze klänge ein wenig nach einem Aufklärungsbuch für die Jugend aus den 1970ern, liegt falsch – es ist ernstlich an Erwachsene gerichtet. „Die Männer haben nicht genug Verständnis für die Andersartigkeit der weiblichen Sexualität. Frauen brauchen mehr Zeit“, war der Wortlaut einer der Aussagen des 69-jährigen Sexualwissenschaftlers.

Volkmar Sigusch gehört zum Urgestein der deutschen Sexualforschung und bezieht seine Anerkennung weitgehend aus seinem Schaffen in der Vergangenheit, namentlich aus seiner Tätigkeit am „Instituts für Sexualwissenschaft“ der Universität Frankfurt.

Seine These von der „Neosexuellen Revolution“, die erst im Alter entwickelte, hat sich jedoch nie wirklich durchgesetzt, da sie weder eine Revolution war noch als „neosexuell“ eingestuft werden konnte. Die Tatsache, dass nur wenige Wissenschaftler dieser Theorie widersprachen, spricht nicht für den Wert, sondern eher für die Bedeutungslosigkeit des neuen Begriffs. Innerhalb dieser Theorie wird auch der Polyamorie (Polyamory) eine große Bedeutung zugemessen, die aber niemals erhärtet werden konnte. Doch Sigusch wird nicht müde, diese Randgruppenerscheinung zu propagieren. Im gleichen Interview behauptete er, „die Polyamorie, also das Zusammenleben mit mehreren Partnern gleichzeitig“ würde in Zukunft zunehmen. Warten wir es ab. Die meisten Menschen haben schon genug daran zu tun, ihre Beziehungen mit einem einzigen Partner dauerhaft im Lot zu halten – wie viel „interessanter“ müssen dann erst die Konflikte mir mehreren Partnern sein?

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