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Der Flirt ist nicht das, was Sie denken

Kommunikation, so wissen wir spätestens seit Paul Watzlawick, ist ein immerwährender Prozess, sobald Menschen miteinander in Berührung kommen. Während diese Kommunikation stattfindet, werden die Haltestellen nicht ausgerufen: Nächste Haltestelle Gefahr, übernächste Belanglosigkeit, die dritte Flirt. Die Kommunikation der Mensche geht nahtlos von einer Phase in eine andere über – die Sachdiskussion wird plötzlich persönlich, das persönliche Gespräch wird intim. Ebenso ist es bei der analogen Kommunikation: Aus dem eigentlich belanglosen, zufälligen Miteinander wird Interesse, aus dem Interesse wird Begehren, das Begehren schlägt um in Aktionen. So weit, so gut: Aber es gibt keinen Tanzmeister, der dazu die Befehle erteilt – man befindet sich in einem Prozess.

Jede Kommunikationsschulung baut darauf auf, solche Prozesse transparenter zu machen – was bedeutet: wenn ich will, kann ich wissen, in welcher Situation ich mich gerade befinde und kann lenkend eingreifen. Wenn nicht, kann ich auch einfach den Prozess genießen – ich muss mir nicht dauernd bewusst machen, was gerade passiert.

Flirten passiert einfach – also sollte man es auch einfach geschehen lassen. Wer will, kann an bestimmten Punkten eingreifen – und sicher ist dies auch manchmal nötig – nämlich, wenn man den Flirt in trockene Tücher bringen will – also in eine Begegnung. Ansonsten aber macht es selten Freude, Flirts gezielt zu lenken – denn dann ist es kein Flirt mehr, sondern eine Methode, Menschen zu manipulieren.

Der verbale Flirt – und von ihm ist zumeist die Rede, wenn man volkstümlich von Flirten spricht – ist ein gutes Mittel, um Freude zu verbreiten. Der „Flirtsamen“ wird dabei kaum mit Flirtsprüchen gelegt, sondern er besteht meist aus einem Satz und einer verblüffenden Reaktion darauf. Was wir daraus lernen können? Der „Anmachspruch“ ist nichts – eine „flirtive“ Antwort auf eine ganz normale Frage ist alles.

Etwas recht Kluges darüber fand ich hier.

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   (22. Juli 2007)