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Das Date – mal ganz anders gesehen

Das Treffen, das Rendezvous, das Date – wie wird es eigentlich von den Frauen und Männer gesehen, die zum ersten Mal Online-Dating probieren?

So viel kann ich euch verraten: Nahezu jede „Anfängerin“ und viele „Anfänger“ sehen das sogenannte „Date“ mit Herzklopfen und der Hoffnung auf einen romantischen Ausklang. Die Logik dahinter: „Rendezvous waren doch früher etwas schrecklich romantisches, deshalb müssen sie es heute auch wieder sein.“.

Der Wurm in der Sichtweise – Romantik ist keine Empfehlung

Klar, dass in dieser Sichtweise der Wurm ist, wenn man sein Date per „Online-Partervermittlung“ oder „App“ eingeht. Zwar kann jedes sogenannte „Date“ irgendwie „romantisch“ werden, aber es ist sehr unerschwinglich, dass ausrechnet das erste Date „romantisch“ wird. Meistens ist es eins von fünf bis sieben Dates, das dem Anspruch gerecht wird – und das ist auch wirklich „ganz normal“. Der Rest der Treffen waren eben „Begegnungen“ – entweder „so lala“ oder zum schnellen Vergessen.

Betrüger(innen) schaffen Romantik als „Bettkantenenthemmer“

So, und jetzt Tacheles: Wer ein bisschen trickst oder auf Betrug aus ist, der „macht“ dem anderen eine romantische Stimmung. Das ist günstig, um ihn oder sie möglichst schnell über die Bettkante zu zerren.

Enttäuscht?

Die besser Einstellung: Romantik im Hinterkopf halten<, vorne klare Sicht

Warum? Ich will euch sagen, wie es besser geht:

1. Den romantischen Gedanken pflegen, aber weder erwarten noch forcieren, dass ein Date romantisch wird.
2. Jedes Treffen als Chance begreifen, einen Menschen näher kennenzulernen.
3. Niemals in „Dating-Routinen“ verfallen, sondern jeden Menschen erst nehmen.
Jedes Date (ich betone mal: J-E-D-E-S) kann mit einer lustvollen und spannenden Verführung enden. Es ist völlig gleichgültig, wie seriös oder offenkundig die „Anbahnung“ war. Wenn Menschen die Chance haben, zu verführen oder sich verführen zu lassen, und nichts dagegen spricht, es „hier und jetzt“ zu tun, dann versuchen sie es auch.

Niemand weiß was eine „Beziehung“ wirklich bedeutet

Die sogenannten „Erwartungshaltungen“, der Dating-Partner (oder eben auch die Partnerin) sei „ausschließlich“ an Ehe und Familie interessiert, ist im Grunde völlig absurd, wird aber vielfach genährt. Wenn er oder sie auf einem Weg zu dir gekommen ist, der mit dem Namen „Partnervermittlung“ auftritt, dann ist nur sicher, dass er (oder eben sie) irgendeine vage Vorstellung von „Beziehung“ hat. Nicht mehr und nicht weniger. Was das sein mag? „Beziehung“ ist kein Begriff, der im Deutschen eindeutig definiert ist, und wenn du dennoch eine „feste Vorstellung“ davon hast, dann heißt das noch lange nicht, dass der Mensch, der dich trifft, die gleiche Ansicht darüber hat.

Ich denke, wenn wir uns alle dessen bewusst wären, dann hätten die Dummschwätzer weniger Publikum. Und ihr mehr Freiheit, euch ergebnisoffen mit jemandem zu treffen, den ihr wirklich mögt.

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