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Partnersuche, Wege und Eigendynamik

Der Weg zum Partner ist für dich voraussichtlich eine Aufgabe, für die du dich erst einmal ausrüsten musst. Ich habe schon gesagt, dass es zu Anfang ziemlich problematisch ist, sich Ziele zu setzen oder Wege zu finden. Erst einmal ist es das „Eingemachte“, was geöffnet und begutachtet werden sollte. Mit anderen Worten: dein Wollen und Können, was Beziehungen betrifft. Doch damit will ich dich in diesem Artikel noch gar nicht stressen.

Ich will dir zeigen, wie du die Wege beschreiten kannst und was dabei passieren sollte – und schlimmstenfalls passieren könnte.

Die Wege, auf denen du gehen wirst, sind immer irgendwie mit „Verabredungen“ gepflastert. Erst die Verabredung, neudeutsch „das Date“ öffnet dir die Augen. Zu Anfang können Dates sehr verwirrend für dich sein – jeder will irgendwie irgendwas anderes von dir – innerhalb von Stunden oder Jahren. Das musst du aushalten und dabei auch gleich aussortieren. Sinn der ersten drei bis fünf Dates ist, etwas über Dates zu lernen. Das geht nur, wenn du aufmerksam bist, dich und andere genau beobachtest und die richtigen Schlüsse ziehst. Die nächsten „potenziellen“ Dates kannst du dann besser beurteilen.

Wir sollten nun über Eigendynamik reden. Wenn etwas eine „Eigendynamik“ entwickelt, dann „läuft es“, das heißt, du musst wenig daran tun, dass alles „irgendwie weitergeht“.

Schön? Nicht immer.

Kybernetische Kreise ohne Geheimnisse und deine Erfolge

Normalerweise sprechen wir von „positiven kybernetischen Kreisen“, wenn deine Dates mit jedem Mal transparenter und zufriedenstellender ausfallen. Wenn das bei dir so ist – prima. Leider gibt es aber auch das Gegenteil – die negative kybernetische Spirale. Bei ihr zieht dich die Spirale immer mehr in die Enge, Misserfolg folgt auf Misserfolg, und am Ende bist du im „schwarzen Loch“ – gefrustet und ausgelaugt.
Die Sache ist nicht lustig. Wenn sie dich betrifft, dann musst du „zurück auf Los“ und nochmals ans Eingemachte gehen. Du kannst auf keinen Fall „so weitermachen“.

Möglich, dass du dich einfach „Verfahren“ hast, auch möglich, dass es irgendwelche Probleme gibt, die du schon immer hattest. Und schließlich ist auch möglich, dass du einem Irrtum aufgesessen bist: Ziel anvisieren, Scheuklappen aufsetzen, und umso schneller laufen, je weniger Erfolge sich einstellen. Einer der berühmtesten Experten auf diesem Gebiet hat einmal gesagt, dass es zwei Wege zur Lösung gäbe: „Mehr desselben“, und „Etwas anderes.“ Wenn „mehr desselben“ für dich nicht funktioniert, dann probier „etwas anderes“. Andere Sichtweisen, andere Vorgehensweisen, andere „Jagdgebiete“ und andere Methoden der Jagd.

Ich gehe noch einmal zurück zu den „positiven“ Spiralen.

Auch bei ihnen kann es zu einem Problem kommen: Die Spirale flacht irgendwann ab. Es geht also darum, im richtigen Moment zu sagen: „Stopp – ich bleibe bei dem Menschen, den ich zuletzt traf.“

Das will ich genau erklären: Auch wer „am Weg orientiert“ handelt, darf sein Ziel nicht aus dem Augen verlieren. Das heißt, er muss sich darüber klar sein, dass er nicht angetreten ist, Psychologe, Single-Entertainer oder Online-Dating-Experte zu werden – sondern einen Partner zu finden. Irgendwann gibt es auch keinen sensationellen oder erregenden Partner mehr, sondern nur noch „den Nächsten“. Sieh zu, dass du die vorher einen Partner schnappst, der dich wirklich begeistert.

Das Fazit

Das Fazit dieses Artikels / Abschnitts:

Der Weg zum Partner kann linear sein. Linear würde heißen: Du kommst, siehst und siegst. Das geschieht ausgesprochen selten, weil die meisten Menschen sich erst an „das Neue“ gewöhnen müssen. Und dabei machen sie natürlich auch Fehler – nichts ist menschlicher. Solltest du auf einem „positiven Weg“ sein, merkst du, dass deine Verabredungen dich immer mehr zufriedenstellen. Der „negative Weg“ zeichnet sich durch ständige Frustration bis zur Aufgabe aus. Der positive Weg darf nicht zu lange beschritten werden – er verlangt recht bald eine Entscheidung. Der negative Weg hingegen verlangt eine möglichst sofortige Umkehr. Drei negative Treffen oder Enttäuschungen in Folge mögen noch Zufall sein, bei etwa fünf negativen Treffen stimmte etwas nicht.

Hinweise: Dieser Artikel gehört zu einer Serie „Die nackte Wahrheit über die Partnersuche“, die bewusst auf mehrere Medien verteilt wird. Artikel ähnlichen Inhalts und Zusammenfassungen erscheinen also innerhalb und außerhalb des „roten Fadens“, der hier verfolgt wird, auch in anderen Medien. Der Angelpunkt liegt bei „Sehpferd„.

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