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PARSHIP glaubt, dass die Kunden „klare Vorstellungen“ haben

Die Kunden von PARSHIP, ElitePartner und auch eHarmony haben nicht nur eine klare Vorstellung davon, den richtigen Partner für eine ernst gemeinte Beziehung zu finden. Sie sind außerdem bereit, für eine Diernstleistung zu bezahlen, die ihnen hilft, die passende Beziehung zu finden.

Sagte Tim Schiffers, der CEO der PARSHIP ELITE Gruppe im Interview mit Mark Brooks.

Seine Worte mögen goldenen Boden finden und wirklich begeistert bin ich davon, dass PARSHIP von Kunden spricht und nicht von „Usern“.

Was an der Aussage wahr ist: Wer einen relativ langen Fragebogen ausfüllt und viel Geld für einen Kennenlern-Dienst ausgibt, hat zweifellos das Recht, als Kunde bezeichnet zu werden – ob er auch so behandelt wird, kann ich aus eigener Sicht nicht beurteilen.

Eine sehr interessante Frage ergibt sich auch aus einer weiteren Behauptung von Schiffer:

Wenn Ihr Absichten noch unbestimmt sind und es für sie nichts ausmacht, wohin alles führen wird, also einen Flirt, einen ONS oder vielleicht eine Beziehung, würden sie vielleicht einen Dating Service wie (zwei Namen ausgeblendet) wählen.

Das klingt zunächst höchst plausibel, doch muss man diesen Satz einmal gründlich unter die Lupe nehmen: Jedes Kennenlernen, auch das bei „seriösen“ Partnervermittlern, ist nichts mehr als eine Prüfung, was mit dem Gegenüber möglich ist. „Wohin es führt“ ist im Grundsatz unsicher, und auf das einzelne Date bezogen größtenteils zu gar nichts. Mit anderen Worten: Jede Partnersuche, ob „ernsthaft“ oder „offen“, ist ein Spiel mit den Möglichkeiten.

Dabei fällt auf: Menschen, die Fragebögen pedantisch ausfüllen, könnten auch einen entsprechenden Charakter haben. Oder im Umkehrschluss: Diejenigen, die nicht pedantisch sind, kommen trotzdem ins Nest von PARSHIP, weil sie schlicht und einfach einen Partner finden wollen. Gegen 25 – 38 Prozent gelingt dies sogar. Ob sie zurecht für die „Dienstleistung“ bezahlen, einen „passenden“ Partner zu finden ist so oft bezweifelt worden, dass ich es nicht nötig habe, es nochmals zu bezweifeln.

Eine Sache wäre da noch: In den letzten 10 Jahren haben Standard-Singlebörsen deutlich federn lassen müssen. Das heißt: Interessenten an allen Arten von Partnerschaft (das sind noch keine Kunden) sind einerseits zu den Dating-Apps abgewandert, andererseits aber auch zu Online-Partnervermittlern. Das heißt letztendlich, dass dort heutzutage eben nicht unbedingt „Beziehungen“ gesucht werden. Man benutzt lediglich diese etwas „altbackene“ Umschreibung für die Ehe, weil es sich so eingebürgert hat. In Wahrheit, so glaube ich jedenfalls zu wissen, wollen sich die Kunden „verlieben und abwarten, was daraus wird“ – und es ist keinesfalls so einfach, wie in der Werbung behauptet wird. Und: Zwar hat PARSHIP heute auch schon zahlreiche Kunden unter 40, das Durchschnittsalter ist aber dennoch etwa 40 Jahre – wenn das alles passt – warum eigentlich nicht?

Obgleich ich nicht hinter jedem einzelnen Wort stehe, das der Single-Börsen-Vergleich über PARSHIP schreibt, können Sie dort doch die wesentlichen Tipps für Frauen und Männer lesen, bevor Sie sich anmelden.

Und dann? Melden Sie sich an, nachdem Sie alles sorgfältig gelesen haben und es es Ihnen gefällt. Die Alternativen sind rar.

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