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Die kleinen Singlebörsen – wem nützen sie wirklich?

Neulich erhielt ich eine E-Mail, in der ich nach den „kleinen“ Singlebörsen gefragt wurde. Die Frage ist natürlich, wie wenig aktive Mitglieder eine Singlebörse „klein“ oder „groß“ machen. Arbeitet sie überregional, dann zählt sie mit zwischen 50-tausend und 250-tausend „wirklich aktive“ (1) Mitgliedern schon zu den Giganten – und dennoch kann nicht jedes Mitglied sicher sein, ob in 20 Kilometer Umgebung (2) der „passende Partner“ zu finden ist. Bei „kleineren“, aber dennoch überregional agierenden Singlebörsen ist die Auswahl in der Regel so gering, dass der Suchende überhaupt nur noch in Großstädten oder bei der Erweiterung seines „Reviers“ Erfolg haben kann. Das liegt einfach daran, dass bei etwa 85 Millionen Bundesbürgern, von denen angeblich ein fünftel Single ist (aber deswegen nicht zwangsläufig sucht), nicht genügend Mitglieder pro Region übrig bleiben, um eine wirkliche Auswahl zu ermöglichen.

Das gleich gilt im Übrigen auch für Spezialsinglebörsen, die überregional arbeiten. Denn den „Partner über 50“ oder den „Akademiker“ finden Sie auf Standard-Singlebörsen und Online-Partnervermittlungen natürlich auch – und dort haben Sie sogar die bessere Auswahl.

Was „Kurzzeitbeziehungen“ auf Gegenseitigkeit (Urlaub, Wochenende(n), ONS) angeht, sind „normale Singlebörsen“ immer bestens geeignet. Das hat damit zu tun, dass heutzutage viele Menschen gar nicht daran denken, sich (wieder) zu verheiraten, sondern möglichst intensive, genussvolle und lustbetonte Beziehungen genießen wollen.

Regionale Singlebörsen sind rar – und oft sind sie nicht wirklich „regional“, sondern nennen sich nur so. Oftmals geht am Ende alles „in den großen Pott“. Und im Gegensatz zu dem, was ich zuvor schrieb, gibt es vereinzelte Zeitungsredaktion (auch renommierte), die das Wort „Anzeige“ scheuen und auch nicht darauf hinweisen, dass zwischen dem Verlag und der Singlebörse eine Kooperation besteht. Heißt klartextlich: Ihre „Regionale Partnerbörse“ ist gar nicht regional, sondern Teil einer anderen Singlebörse.

Originaltext (Beispiel) (3):

«Das neue Portal „Partnersuche (Regionalname)“ will Singles in der Region n.n. zusammenbringen. »

Wie ist es also mit den „kleinen Singlebörsen?“

Das Interessante ist immer, ob sie tatsächlich „in der Region“ oder in ihrer speziellen Nische über genügend Partnersucheende verfügen, die ersten bezahlt haben und/oder zweites aktiv sind.

Sorgfältig abwägen, bevor Sie Geld ausgeben

Das gilt es abzuwägen – und dabei werden Sie feststellen: Von den Hauptgruppen (Altersgruppen, Großstädter, 25- 49-Jährige, beliebte Berufsgruppen etc.) finden Sie auf großen, nichtregionalen Portalen in der Regel mehr passende Mitglieder als auf kleineren, spezialisierten und regionalen Portalen – dabei mag es Ausnahmen geben. Ich spreche hier nur von Zahlen und Fakten, die sich „herunterrechnen“ lassen. Die Betrachtung aus der Innensicht mag andere Ergebnisse zeigen. Wenn die Börse nicht zu teuer ist und annehmbare Kündigungsfristen hat, kann man dennoch versuchen, sich dort anzumelden. Das Gleiche gilt, wenn die Wünsche so speziell sind, dass sie „in der Nähe“ kaum erfüllbar sind. Das gilt für manche Lebensweisen (eingeschränkte Essgewohnheit, ungewöhnliche religiöse Tendenzen, Erkrankungen) , aber auch für erotische Wünsche, die allgemein abgelehnt werden.

Was immer Sie planen – vergewissern Sie sich, wann und wie Sie ihren Vertrag (und weitere Verträge) wieder kündigen können.

Viel Glück!

(1) Wirklich aktive Mitglieder sind scher auszumachen. Es gibt Mitglieder, die zahlen, aber nicht aktiv sind, und solche, die nicht zahlen, aber häufig aktiv sind.
(2) Im Alleeminen empfiehlt sich, in ländlichen Gebieten mindestens einen Umkreis zu wählen, der bis zur nächsten Großstadt reicht.
(3) Die Behauptung ist nicht „falsch“ – natürlich „will man dies“ und es ist auch möglich – aber eben nicht „exklusiv“

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