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Dating – müssen Sie sich vor Vergewaltigungen fürchten?

Etwas machte mich in den letzten Tagen stutzig:

Der Hauptteil der Vergewaltigungen findet allerdings nach wie vor in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder bei Dates statt.

Wie ist es nun eigentlich mit den Dates? Wie hoch ist das Risiko, bei einem Date vergewaltigt zu werden oder in anderer Weise genötigt zu werden, um den Geschlechtsverkehr willkürlich herbeizuführen?

Glücklicherweise ist es nicht besonders hoch – aber es ist dennoch gut, darüber etwas zu wissen.

Zunächst zu den Zahlen. Sie sind widersprüchlich und nicht sonderlich verlässlich. Wenn es während eines Dates ein Ereignis gab, dass nach den geltenden Gesetzten als „Vergewaltigung“ gilt, wird es selten angezeigt. So sagen kanadische Statistiken aus, dass nur ein bis zehn Prozent dieser Delikte angezeigt würden. Das ebenso peinliche Gefühl, genötigt worden zu sein, soll noch häufiger vorkommen, allerdings liegen dafür gar keine Zahlen vor, weil die Kriterien unklar sind.

Wer ist gefährdet?

Sodann zu den Gruppen, die besonders gefährdet sind:

1. Schwache, unsichere und wankelmütige Personen (zu kurz unter 20 Prozent auch Männer)
2. Personen, die zu viel Alkohol getrunken haben und in diesem Zustand, der ihre freien Willen beeinträchtigt, genötigt werden.
3. Menschen unter 25 Jahren, besonders Frauen, die noch im „Teenageralter“ sind. Durchaus aber auch „Mädchenfrauen“, die aussehen, als seien sie noch sehr jung.

Im Allgemeinen gilt, dem neuen „Bekannten“ nicht sofort in jeder Hinsicht zu vertrauen, besonders dann nicht, wenn er ein eigenartiges, befremdliches oder gar „übergriffiges“ Verhalten an den Tag legt. Schwieriger wird es mit Personen, die zunächst „ganz natürlich“ wirken oder denen man üblicherweise „sofort“ vertraut. Manche dieser Menschen haben dieses Verhalten eingeübt und schalten dann plötzlich auf Begierde, Nötigungen oder Gewalt um. Meist geschieht dies nach einem Ortswechsel vom geschützten Bereich in den Ungeschützten, beispielsweise von einem Café in ein Auto oder von einem Auto in eine Wohnung.

Wie kann frau sich nun schützen?

Die meisten Autoren sagen, ein gesundes Selbstbewusstsein und, ein gewisser Instinkt für Bedrohungen würden ausreichen, um Übergriffe zu erspüren und rechtzeitig zu verhindern. Das ist auch die Erfahrung, die ich aus den vielen Gesprächen im Online-Dating-Bereich kenne. Bei einem Date „zu viel zu trinken“, sodass man die Kontrolle über sich selbst restlos verliert, ist zudem nicht sehr wahrscheinlich. Vermutlich ist falsch, dass „geschlossene“ Kleidung vor Übergriffen schützt, während „offenherzige“ dazu verleitet. Diese Behauptung ist inzwischen vielfach widerlegt worden, und auch mir selbst scheint sie von Grund auf unsinnig zu sein. Meistens legen Frauen, die sich Sex wünschen, eher ein entsprechendes Verhalten an den Tag oder sprechen das Thema dann direkt an, wenn sie glauben, dessen sicher zu sein.

Intim werden ist nicht bereits Geschlechtsverkehr

Ist eine Frau erst einmal mit einem Mann alleine, und will sie ganz offenkundig sinnliche Kontakte, so ist noch lange nicht sicher, ob sie „den ganzen Weg gehen“ will. Das heißt konkret, dass die sexuellen Handlungen, die sie gewährt (Zungenküsse, aktive und passive intime Berührungen) nicht zwangsläufig den traditionellen Geschlechtsverkehr nach sich ziehen müssen. Hier ist ein „Nein“ vor der Handlung erforderlich, die als nächste angestrebt wird.

Unerfahrenen Männern fällt es manchmal schwer, das Kokettieren und das spielerische Verweigern mancher Frauen von wirklich unerwünschten Handlungen zu unterscheiden. Auf diesem Gebiet müssen die Männer offensichtlich dazu lernen.

Zitat: „Süddeutsche„.
Quellen: Kanadische, US-amerikanisch und deutsche Quellen, z.B. Prezi, 4Clloegwoman, Wikipdia, Sexual Assault.
Hinweis: Zum Teil beziehe ich mich auf persönliche Gespräche, die bereits 10 . 20 Jahre zurückliegen.

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