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Trennkost: Verliebtheit, Liebe, Sex und Orientierung

Trennen Sie Verliebtheit und Liebe

Das Erste, was ein junger Mensch vor dem 25. Lebensjahr lernen sollte, ist Verliebtheit von Liebe zu trennen. Reden wir mal vom Merkwürdigen: Die meisten wussten ja vor der Pubertät, was Liebe (für sie) ist, und dann glauben sie ziemlich lange und höchst verwirrt, Verliebtheit oder gar Liebesromantik sei Liebe. Und bis sie mal wieder auf der Schiene sind und Verliebtheit und Liebe auseinanderhalten und bei Bedarf verbinden können, sind sie längste erwachsen.

Ich beklage nicht, dass Sie es auch in späteren Jahren noch nicht können: Die Natur bevorratet ihre mächtige Droge, die sie im Denken in „Verliebtheit“ wandelt, bis ins hohe Alter.

Trennen Sie Sex und Liebe

Erst im Erwachsenenalter, wenn Sie wissen, was Liebe wirklich bedeutet, können Sie zwischen Sex und Liebe trennen idealerweise, bevor Sie sich ständig binden. Wenn Sie es es, ledig oder geschieden, mit 40 noch nicht können, ist Nachdenken angesagt. Verliebtheit, Pseudoromantik und Liebe im Dreierpack schüren Illusionen, während Verliebtheit und Sex die Emotionen auf ein zeitweiliges Hoch bringen. Entscheiden Sie, was besser für Sie ist – das Beste ist natürlich, alles „all inclusive“ zu bekommen. Aber das wollen alle – und dieses Paket ist rar.

Trennen Sie Orientierung und Aktivität

In diesem Fall meine ich ethische Vorstellungen, soziale Komponenten und all das, was Sie als verabscheuungswürdig ansehen, aber dennoch gerne mal erproben würden. Versuchen sie, niemals von „natürlichem Sex“ zu sprechen: Nur der Penis in der Vagina ohne Kondom in der Absicht der Zeigung ist „natürlich“ – alles andere ist ein Lusterlebnis ohne Verbindlichkeit. Suchen Sie keine typischen „Gefahren“ auf, aber verweigern Sie sich auch nicht, wenn sich für Sie eine Gelegenheit ergibt, in sicherer Umgebung ein kleines Abenteuer zu erleben. Gerade ledige und selbstbewusste Menschen dürfen sich ruhig mal „gehen“ lassen.

Ist all dies nicht restlos unmoralisch?

Die Natur wollte mit der Sexualität nur eines erreichen: Fortpflanzung im Rausch. Alles andere haben Menschen dazu erfunden: Masturbation, Lust um der Lust willen, sexuelle kontrakte, die nicht der Zeugung dienen und eigentlich alles, was wirklich Freude oder sinnliche Lüste bereitet. Natürlich hat jeder Mensch seine Grenzen –und die sollten Sie kennen. Und dennoch ist es ein Unterschied, ob es „Ihre“ Grenzen sind oder eine durch Erziehung und sozialer Prägung eingepflanzte Grenze, die niemals „Ihre“ Grenze war.

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