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Lüste schenken und schenken lassen – beim ersten Date?

Reden wir mal über Sex. Er bewegt uns doch sowieso, nicht wahr? Frauen wollen von Männern wissen, dass sie ständig bei Dates daran denken, wann der Slip runterkommt – und Männer sollen leugnen, dass sie so denken. Wenn sich die Situation umkehrt (was gelegentlich vorkommt), dann sitzt der Mann bedächtig am Kaffeehaustisch, klärt die Vorzüge und Hemmnisse ab, die eine Beziehung mit der Kandidatin bringen könnte, und langweilt sie damit. Denn während er ihre Vorzüge als Partnern abwägt, sitzt sie längst mit einem peinlich feuchten Slip am Tisch und zweifelt dran, ob er jemals fragt, ob er noch zu ihr darf.

Eigentlich heißt das Thema nicht: „Bei welchem Treffen sollten wir mit dem Sex beginnen.“ Sondern: „Welche sexuelle Lust mag ich mir heute schenken lassen?“ Oder „welche Lust würde ich jetzt gerne schenken?“

Sex ist mehr als der Kontakt von Penis udn Vagina

Das klingt anders, nicht wahr? Sex ist nicht allein das Eindringen eines Penis in eine Vagina. Es ist ein lustvolles Spiel mit den Sinnen und den intensiven Körperreaktionen, die dabei entstehen. Sinnliche Berührungen der nackten Brüste mögen manchen Männer mehr bedeuten als der finale Abschuss einer sorgfältig dosierten Menge an Spermaflüssigkeit. Und Frauen sind oft begeisterter, wenn an ihnen sinnliche Berührungen vorgenommen werden, als wenn sie nichts als den Eindringling spüren, der sich nach drei Minuten wieder geschrumpft entfernt. Die Lust – nun ja. Der Mann hat es schwer, sie der Frau zu bereiten, weil ihre Lust ein Prozess ist, dem oft eine lange Zeit der Stimulation vorausgeht. Das Stichwort Klitoris reicht hier noch nicht einmal aus, weil ein Orgasmus auch ein Prozess ist, der mental ausgelöst (oder verhindert) wird.

Frauen werden fantasievoller und offner

Das Spiel kann unendlich lustvoll sein, und es kann „echten Sex“ beinhalten oder nicht. Eine Hand ist ausdauernd und die Lippen sind es auch. In den letzten Jahren haben wir gehört, dass vielen Frauen nicht mehr peinlich ist, ihre „kleinen Helfer“ einzusetzen, um sich im Beisein des Mannes zum Orgasmus aufzuschaukeln. Und manche Frau gibt dann auch die Vorbehalte auf, „nicht seien Sex-Lehrerin sein zu wollen“, sondern den Mann darin zu schulen, was ihr Lüste bereitet.

Reden wir auch über Spermaflüssigkeit? Nun – es könnte manche Leserin abschrecken. Die Vorbehalte sind zu groß, um diese zum Thema zu machen. Oder etwa doch nicht? Aber sicher ist, dass manche Lüste der Männer genau um dieses Thema kreisen. Und solange wir dies ignorieren – nun ja, solange wissen die Männer nicht, ob ihre Spermaflüssigkeit auf der Haut willkommen ist.

Nun, haben Sie eine Meinung dazu? Sind sie empört? Oder sagen Sie: „hätte ich nur immer so gehandelt?“ Wir würden es gerne wissen.

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