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Partnersuche mit kalkulierten Risiken

Am sinnvollsten ist die Partnersuche mit kalkulierten Risiken. Das ist sicher leichter gesagt als getan. Egal, ob sie so etwas Verschwommenes wie „Liebe“ und „Romantik“ suchen oder so etwas Klares wie eine dauerhafte Beziehung oder schnöden Sex. Denn obgleich Gefahren im Prinzip nicht völlig kalkulierbar sind (denken Sie an den Stein, der vom Dach fällt), können sie doch reduziert werden. Und ebenso lassen sich die Chancen erhöhen.

Dazu werden zwei Verfahren benötigt:

Erstens der Ausschluss von Extremen (zu eindeutig, zu banal)
Zweitens das „was-wäre-wenn“ Prinzip.

Und drittes die Idee, dass alles, was Ihnen gut tut, auch sinnvoll sein kann, selbst wenn es nicht das ist, was Sie erwartet haben. Und ja, ein starkes Selbstbewusstsein hilft fast immer.

Der Erfolgsschlüssel bei der Partnersuche

Der Schlüssel zum Erfolg ist freilich das „was-wäre-wenn“ Prinzip. Dabei stellen Sie sich vor, die Sache wäre bereits entscheidungsreif. Sie müssten also schnell und sicher entscheiden, ob Sie ein zweites Date wollen, einer erste romantische Liebesnacht oder eine ungewöhnliche sexuelle Begegnung. Das gilt aktiv wie passiv, für Frauen wie für Männer – und es ist oftmals unabhängig von ihrer ursprünglichen Absicht. Sinn ist, (passiv) nicht völlig überrascht zu werden oder (aktiv) die entscheidenden Fragen zu versäumen.

Lieder ist diese Form der Partnersuche etwas aus der Mode gekommen, was einerseits Vorteile bietet, anderseits aber auch den Nachteil, auf etwas fixiert zu sein. Durch die verbissene Suche nach festen Beziehungen zum Beispiel entsteht der bekannte Dating-Frust. Die „Dates“ machen keinen Spaß, führen nicht zum Ziel und Sie erleben dabei auch nichts Interessantes. Das ist etwas anders als beim Versuch, „Liebe“ oder gar „Sex“ zu gewinnen. „Liebe“ können sich erstaunlich viele Männer und auch mehr und mehr Frauen in kürzester Zeit einreden, und Sex (auch ohne Liebe) ist ausschließlich von der gegenseitigen Begierde abhängig.

Beziehungen sind risikoreicher als lustvolle Affären

Umso wichtiger ist, Risiken zu kennen, und sie sowohl als Chancen wie auch als Gefahren zu erkennen.

Denn Beziehungen lassen sich zu Anfang am wenigsten konkretisieren. Nahezu alle sogenannten „fiesen Datingtricks“ beruhend darauf, dass einer glaubt, eine Beziehung zu haben, der andere aber gar nicht daran denkt, sie mit Inhalt zu füllen.

Sehen Sie – und genau deshalb kann es viel „gefährlicher“ sein, eine Beziehung einzugehen als dann und wann einmal von den eigenen Prinzipien abzugehen und sich „dennoch“ bewusst auf eine Affäre einzulassen.

Wenn Sie jemals die Berichte „gelackmeierter“ Frauen lesen, werden Sie finden, dass die Mehrzahl der Schreiberinnen die Gefahr einer Beziehung unterschätzt hat.

Es stimmt also nicht, dass Beziehungen ungefährlicher sind als ONS, Affären oder risikoreiche Abenteuer – es kommt immer auf die psychische Verfassung und auf die individuellen Erwartungen an.

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