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Das Ende der „wissenschaftlich fundierten Partnersuche?“

In den USA und vielleicht auch in Deutschland ist es üblich, Dating-Seiten, die Persönlichkeitsdaten vergleichen, als „wissenschaftlich fundiert“ zu bezeichnen. In den letzten 10 Jahren habe ich diesen Begriff in Verbindung mit Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, dem Fünffaktorenmodell (Big Five) und der Methode nach Myers-Briggs gehört. Und alle Agenturen beriefen sich auf die „Wissenschaftlichkeit“ dieser Verfahren in Verbindung mit der Partnersuche. Das geschah teils so vehement, dass den Mitgliedern abgesprochen wurde, selber besser zu wissen, welche Art von Partnern zu ihnen passe – das System war angeblich unbestechlich.

Nun allerdings scheinen diese Aussagen in den Bereich der „reinen Werbeaussagen“ verbannt zu werden – ja, sie werden als „Fehlinformation“ („Fake News“) bezeichnet. Insbesondere der Satz „wissenschaftlich erwiesen“ wurde von britischen Verbraucherschützern (ASA) gerügt. Nach deren Angaben sind dies bloße Behauptungen und marktschreierisches Gehabe, das diejenigen anlocken soll, die sich nach Liebe sehnen.

Vorläufig betrifft dies im Vereinigten Königreich nur eine Firma, und nur die Werbeaussage:

Mach Platz, Schicksal! Es wird Zeit, es mal mit Wissenschaft zu probieren.

Es scheint aber so, als würde für die Werbeaussage der „wissenschaftlich fundierten Partnersuche“ in Zukunft auf den Müll der Geschichte gehören. Ich würde es persönlich sehr begrüßen.

Quelle: The Independent

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