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Droht die Totalüberwachung bei Dates?

Dating-Unternehmen setzten auf Technologie – und ignorieren dabei, wie blödsinnig und gefährlich Dating mit Totalüberwachung wird.

Ein Dating-Service, der schon immer das Wort „Wissenschaft“ im Munde und vor allem in der Werbung hochhielt, will die Zukunft kennen. Sie wird auf Technologie basieren – das ist für Jonathan Beber von eHarmony beschlossen. Und sie wird die Totalkontrolle über die Emotionen des anderen ermöglichen. Andere hauen in die Kerbe – überwiegend Firmen, die an sogenannter „Virtueller Realität“ verdienen. Die Gretchenfrage der Dating-Unternehemn ist ja von jeher: Wie können wir (also nicht etwa die Menschen, die Partner suchen) feststellen, ob Paare „kompatibel“ sind? Schon die Frage an sich ist Bullshit. Wenn Menschen einander beschnüfflen, schauen sie nicht nach „Kompatibilität“, sondern danach, ob sie den anderen begehren. Ist dies der Fall, so gehen sie entweder Risiken ein oder nehmen die Chancen wahr. Alle anderen Aussagen sind aus der Luft gegriffen, wie „wissenschaftlich“ sie sich auch anhören mögen.

Nun also die Zukunft: Mithilfe neuer Technologien können Sie, wenn sie an der Mecklenburgischen Seenplatte wohnen, sich mit einem Aborigine in einem Nachtklub in Manhattan treffen – Sie müssen dazu nicht dorthin fliegen. Ein bisschen sogenannte „Virtual Reality“ wird sie beide dorthin bringen. Den Rest besorgen Körpersensoren für den Duft und andere Körperfunktionen, die mal kurz und bündig als „Herzschlag (Puls), Atemfrequenz und andere biometrische Daten“ beschrieben werden. Interessanterweise fehlt da noch die Erektion der Nippel, des Penis sowie die Scheidenflüssigkeit. Na sicher – und Sie können Ihr „Date“ natürlich auch sensorisch berühren. Ob „sie“ ihm dann auch ein paar hinter die Löffel hauen kann, wenn er ihre Brüste berührt, ist nicht verbürgt.

Wann es so weit sein soll? Gegen 2040. Nur – vielleicht können Sie dann auch einen Avatar zum Date schicken, der Ihnen vorgaukelt, ein Mensch zu sein? Und warum eigentlich sollten Sei einem Menschen virtuell begegnen, wenn Sie die sensationelle Erfahrung machen können, ihm persönlich zu begegnen? Dann könnten Sei seinen Herzschlag fühlen, seine Atemfrequenz beobachten und zusehen … na ja, das mit dem Anschwellen der Nippel lassen wir lieber. In jedem Fall aber können Sie sicher sein, dass der Pulsschlag nicht von einem sprachgesteuerten Generator mit Elementen der künstlichen Intelligenz gesteuert wird.

Auch im Telegraph, UK.

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