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Klare Worte – an Männer wie auch an Frauen

Ich habe ein paar Tage nicht für Sie geschrieben, weil ich meinen Kopf mal ein bisschen frei machen musste. Genau genommen brauchte nicht nur ich Urlaube, sondern wir alle – Hund, Frau und Mann, um gleich die richtige Reihenfolge zu wählen. Selbstverständlich ist das ein Scherz (falls eine Hundepädagogin mitlesen sollte).

Versäumt haben Sie (denke ich mal) nichts. Der Altweibersommer (darf man noch „Altweibersommer“ sagen oder ist das schon sexistisch?) –also der Altweibersommer aka Indianersommer hat mich an der Müritz eingeholt – und deshalb habe ich Sie, lieber Leserinnen und Leser, etwas vernachlässigt.

Verkopfte Sprache oder Lust offenlegen?

Als ich heute das Schatzkästlein wieder öffnen wollte, wurde ich darauf hingewiesen, dass viele Frauen (und erst recht manche Männer) eine einfache, direkte Ansprache wollen. „Wie hol ich mir einen Kerl ins Bett, der nicht gleich eine Beziehung will?“ ist eine ehrliche, offene Frage. „Warum verlassen mich die Männer nach kurzer, intensiver Beziehung?“ ist eine heuchlerische Frage. Daraus kann man bestenfalls noch eine Geschichte für Frauenzeitungen machen – damit die Tränen falschen Mitgefühls schon beim Kauf unten rauslaufen.

Frauen sind für manche Männer „Bumsobjekte“ – doch auch andere Männer wünschen sich Sex

Bei Männern ist es schwieriger. Zwischen den Frauenhassern, die sich PUAs nennen, und Frauen als „Bumsobjekte“ abwerten, den liebeshungrigen Losern mit Triefaugen und dem Mann, der Garten, Küche und Bett mit jemandem teilen möchte, liegen meist Welten. Und doch ist im Grunde klar, dass es den meisten Männern offenkundig darum geht, einmal „richtig vögeln“ zu können.

Natur bleibt Natur – Kultur ist Maske

Falls sich nun jemand absolut empört abwendet: Natur bleibt Natur, auch wenn die Kultur uns (übrigens auch den Frauen) Masken geschenkt hat, die unsere Begierden verbergen. Und ganz klar: Männer kriegen nicht immer das, was sie wollen – und Frauen nicht immer das, was sie wollen, wenn sie es gerade herbeisehnen.

Klare Sprache – Kampf gegen „Neusprech“

Klar schient mir zu sein: Dieses hirnlose „Neusprech“, was heute von Frauen an Universität als „Kampf gegen den Sexismus“ vermarktet wird, ist eine erbärmliche Lüge. Wenn Frauen etwas erreichen wollen, was Männer angeht, und wenn sie dabei wirklich etwas gewinnen wollen, dann müssen sie eine klare Sprache finde. Und nicht „über Männer“, sondern über die eigene Befindlichkeit und die eigenen Sehnsüchte – denn dies sollte uns Männer ja interessieren.

Ich denke mal, dass Frauen über Männer genau so wenig wissen wie Männer über Frauen – wenn man von Stammtisch- und Kränzchengeschwätz einmal absieht, genau genommen gar nichts.

Ach – reden wir doch Tacheles. Wir müssen einfach akzeptieren, dass es bei der Partnersuche Missverständnisse gibt – und dass derjenige, der den Vorteil daraus zieht, kein Interesse hat, sie richtigzustellen. Manche Männer, aber auch mehr und mehr Frauen nehmen diese Missverständnisse nicht nur billigend in Kauf, sondern provozieren sie. Das ist der Lauf der Welt, und die Welt richtet sich in der Liebe nicht nach dem Evangelium, dem bürgerlichen Wohlanstand oder den Forderungen aus Elfenbeintürmen.

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