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Reich trifft Schönheit – werden Studentinnen in die Prostitution gelockt?

Opas Sugar Baby - und heute?

Opas Sugar Baby – und heute?

Vor den Universitäten in Norwegen stehen zu Semesterbeginn Anhänger mit Plakaten, die eine besondere Aufgabe haben. Dort heißt es:

Hi, Studenten – Studiendarlehen? Trefft einen Sugar Daddy! Darunter der Firmenname, und als Blickfang eine schöne, gesichtslose Dame, die ihren hübschen roten BH fallen lässt.

Vorausschicken muss man, dass in den skandinavischen Ländern (außer Dänemark) eine für Deutsche eigenartige Moral herrscht. Sex ist gut und gesund, Erotik eher nicht – und Prostitution ist so etwas von „Pfuiteufel“, dass allein die Erwähnung des Wortes vermieden wird. Also gilt die Werbung als solche schon als ausgesprochen degoutant. Aber der Betreiber der Dating-Webseite weiß, dass er mit seinem Spruch dennoch einige skandinavische Frauen erreicht.

Das Prinzip, „reicher Mann trifft junge, schöne, aber arme Frau“ stammt nicht einmal von der Firma, die es heute in Europa verwendet. Das Prinzip der „Arrangements“ zwischen einem als „Sugar Daddy“ bezeichneten Mannes und einer meist sehr jungen Frau, die als „Sugar Baby“ dient, ist ziemlich bekannt und wird hauptsächlich von einer aus den USA agierenden Firme verwendet.

Entgegen der Meinung vieler Feministinnen, der Sog zu solchen Arrangements ginge von geilen Kerlen mit viel Kohle aus, muss leider gesagt werden: es gibt mehr Frauen, die Sugar Daddys suchen und sich damit bewusst auf eine Ebene begeben, die etwas anrüchig ist. Ob es immer finanzielle Not oder der Wunsch nach Luxus ist, kann weder bestätigt noch dementiert werden.

Der Webseiteninhaber definiert die Beziehung so:

Ein Arrangement ist eine Art Beziehung, bei der die Menschen direkt miteinander zusammen sind und die Zeit nicht verschwenden. Es erlaubt den Menschen, sofort zu definieren, was sie von einer Beziehung erwarten.

Nein, das ist keine gewöhnliche Dating-Seite, aber der Vorwurf, dies sei Prostitution, trifft die Sache auch nicht. Prostitution setzt voraus, dass der Geschlechtsverkehr gegen Geld angeboten wird. Die finanzielle Unterstützung einer jungen Frau ohne den Anspruch auf Geschlechtsverkehr ist aber keine Prostitution. Und so werden Jahr für Jahr dieselben Vorwürfe erhoben und halbherzig entkräftet, aber niemals bewiesen. Wie hoch die Unterstützungssummen tatsächlich sind, wird ebenfalls öffentlich verschleiert – meist wird dabei die erzielbare Apanage als viel zu hoch angegeben. Eine Beschreibung der Datingseite (norwegisch) finden Sie hier.

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