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Lovoo für Rekordsumme verkauft – woher kam der Erfolg?

Lovoo war – und ist – nicht irgendeine Flirt-App, sondern orientierte sich nach Meinung vieler an der etablierten, namensähnlichen Plattform Badoo, die ursprünglich webbasiert agierte. Noch heute ist relativ unklar, warum das Interesse an Dating-Apps überhaupt so groß wurde … noch vor wenigen Jahren hätte man keinen Pfifferling für Hetero-Apps gegeben. Woher kam also der Erfolg?

Als Apps für Heteros noch als erfolglos angesehen worden

Dating-Apps waren eine Domäne der Gay-Szene, die mit Grinder sozusagen „der Vater aller Apps“ (2009) wurde. Unklar war bei Hetero-Apps vor allem, ob sich Frauen gerne verorten lassen würden, weil sie dies öffentlich verfügbar machen würde.

Es scheint, als ob der Siegeszug sogenannter „Sozialer Netzwerke“ diese Bedenken fortgespült hätte. Denn wer sich ohnehin öffentlich verfügbar machte, würde dies auch auf Dating-App wagen. Und tatsächlich kam mit dem Erfolg von Tinder der internationale Durchbruch, allerdings erst deutlich später.

Deutsche App kam schnell auf Erfolgskurs

Die deutsche Dating-App startet 2011 und ging zunächst als „Kiss2go“ an den Markt, wurde aber bald danach in Lovoo umbenannt. Die App von Lovoo hatte einen erstaunlichen Erfolg, zumal andere Apps damals noch in den Kinderschuhen steckten. Etwas Ähnliches hatte damals nur Badoo zu bieten, das zuvor eine Art soziales Netzwerk mit Flirt-Effekten auf dem PC war, bevor man mit der eignen App-Technologie auch das Smartphone eroberte.

Nun wurde Lovoo verkauft. Die Betreiber sollen 70 Millionen USD dafür bekommen haben – für die meisten Insider eine Überraschung, weil Dating-Apps inzwischen zwar Gewinne abwerfen, die sich aber immer noch in Grenzen halten. Der Käufer, die Meet Group, muss also kräftig „rudern“, um tatsächlich einen einen Gewinn zu erzielen, der den Kaufpreis rechtfertigt.

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