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Ich möchte, ich würde vielleicht, ich will nicht

Ob du nun eine Beziehung suchst, eine Affäre oder ein Abenteuer – es gibt immer Sachen, die du tun würdest oder auch nicht. Denk mal nach: allein die Stellen, wo du dich küssen lässt und wo nicht – das gäbe schon eine lange Liste, oder etwa nicht? Aber es ist nicht nur die Kuss-Landkarte. Das eigentliche Problem: Du willst etwas, aber du kannst nicht so richtig drüber reden. Also machst du das, was üblich ist, aber das macht dir nicht so viel Spaß. Irgendwie ist das blöd, oder? Da haben die schlauen Berater ja immer eine Lösung: „Ach, da müsst ihr drüber reden.“ Tut ihr aber nicht – jedenfalls tun es nur ein paar Mutige, und die auch nicht immer. Dahinter steckt eine Formel: Je mehr du ihn magst, umso weniger sagst du ihm, was du wirklich willst, aus Angst, dass er dir abhaut. Das geht den Jungs ja nicht anders: die versuchen auch erst mal, das zu kriegen, was üblich ist, denn dann haben sie schon mal abgespritzt. Das heißt aber nicht, dass sie nur das wollen.

Rot: Stopp das geht gar nicht!

Wichtig ist, was du nicht willst. Das weißt du, und das sagst du meistens auch. Sagen wir mal, du willst keinen unsicheren Sex, dich nicht erniedrigen lassen, nicht filmen lassen und keinen Analverkehr.

Grün: Ach bitte, ich will es so sehr!

Normalerweise wissen Menschen immer besser, was sie nicht wollen als das, was sie wollen. Schön wäre, wenn du aufschreiben würdest, was du wirklich willst. Ob du dann später drüber redest, den Zettel liegen lässt oder alles in dein Tagebuch schreibst und es offen liegen lässt – dein Mann, Freund oder Liebhaber wird sich dafür interessieren. Geh dabei bis an die Grenzen, auch wenn du dich ein bisschen schämst, dass du „so etwas“ willst. Ich habe mal gesehen, dass auf so einer Aufstellung „gefingert werden“, „mit einem Vibrator verwöhnt werden“, „sanfte SM-Spiele“ und „Kuscheln“ standen. Das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, aber wer sagt schon so etwas?

Gelb: Es wäre vielleicht schön, wenn wir es täten

Nun kommt die „Gelbzone“. Bisher war es entweder „Grün“ oder „Rot“. „Gelb“ heißt – „es kann sein, ich weiß es aber noch nicht genau.“ Oder auch „Ich traue mich noch nicht so richtig, will es aber mal probieren.“ Da passen ein paar Wünsche rein, die du entweder „irgendwie mal hättest“, oder die du ihm „vielleicht mal erfüllen würdest“.
Da könnte stehen „sexy Fummel für ihn anziehen“, oder „Fellatio geben“ oder „Nippel lutschen lassen.“ Natürlich kannst du hier auch die „härteren Sachen“ einordnen, zum Beispiel „Pegging“ oder „eine Peitsche ausprobieren“. Ich glaub‘ eigentlich nicht, dass so etwas häufig vorkommt, aber man weiß nie.

Ich weiß, das klingt alles ein bisschen kompliziert. Du kannst auch Kurzgeschichten schreiben, in denen so etwas vorkommt. Oder mit ihm einen Film ansehen, um ihn zu motivieren. Und du kannst klar sagen, was du willst oder tun würdest.

Na, und ich weiß auch: die meisten von uns haben etwas einfach gemacht, weil … na ja, meisten wohl, weil uns jemand dazu verführt hat, oder? Aber es wäre doch schön, wenn ihr’s sagen würdet, oder es ihm (oder auch ihr?) mal aufschreiben würdet.

Ich halte nichts davon, solche Listen per E-Mail auszutauschen, vor allen nicht, wenn ihr euch noch nicht gut kennt. Dein Partner könnte die Liste weiterverschicken, und dich damit lächerlich machen. Vorsicht ist immer gut, wenn du intime Details preisgibst.

3 Antworten auf Ich möchte, ich würde vielleicht, ich will nicht

  1. Chrissaia sagt:

    Ich bin mir auch unsicher bei manchen Dingen und weiß meine Grenzen nicht genau. Vor dem nächsten Wochenende habe ich ehrlich gesagt etwas Bammel. Eine kleine erotische Party mit Flaschendrehen ist geplant, wir sind 4 Mädels und 2 Jungs. Wir sind seit der Grundschule ziemlich vertraut und haben uns mehrmals auch nackt gesehen am Badesee. Zwei meiner Freundinnen schreiben die Aufgaben und ich weiß, dass auch Lecken und Blasen vorkommt. Der Gedanke daran macht mich schon ziemlich an, aber ich habe wenig Erfahrung und will nichts falsch machen, meine Freundinnen sind da etwas weiter. Bin eigentlich sehr neugierig, wie das wird und will meine Grenzen erweitern. Was rätst du mir?

    • Hallo Chrissaia,

      Ina kann leider heute nicht antworten, und ich sage dir (auch im Nachhinein): so etwas musst du mit Leute deiner Umgebung besprechen, wenn die Antwort Sinn haben soll. Du könntest dich auch fragen: „Welchen Vorteil habe ich persönlich davon, wenn ich teilnehme?“ Oder das Gegenteil „Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich nicht teilnehme?“

      Beste Grüße

      Gebhard Roese

  2. Tassilo sagt:

    Das Wochenende ist leider schon vorbei, ohne dass Chrissaia geholfen wurde… 😉

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