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Dating-Trends – fiese Trends oder Manipulationen?

Sie haben schon von „fiesen Dating-Trends“ gehört? Dann haben Sie etwas gehört oder gelesen, was in jedem Wort falsch ist: Sie sind nicht „fies“, sie haben nichts mit „Dating“ zu tun und sie sind keine „Trends“.

Es handelt sich vielmehr um seit Jahrzehnten bekannte „Maschen“, die dazu dienen, einen anderen Menschen zu manipulieren, oder – volkstümlicher – nach seiner Pfeife tanzen zu lassen.


Wie funktioniert Manipulation?

Ich versuche es einmal ziemlich plakativ zu erklären:

Der Manipulator sucht sich eine Person, die leicht zu beeinflussen ist, macht ihr Zusagen und Hoffnungen, die er scheinbar oder im geringen Maße erfüllt. Er holt sich dabei aber alles für sich heraus, was ihm dient. Dabei verspricht aber der manipulierten Person, dass es für sie eine Verstetigung, Wiederholungen oder Intensivierung gibt.

Eingriffe sind nicht immer falsch

Nun ist Manipulation, auf Deutsch „ein Eingriff“ nicht immer falsch: Gäbe es keine Beeinflussung, so gäbe es auch keine Erziehung oder Ausbildung. Genau genommen ist der Eingriff in das Leben anderer ein Teil unseres Lebens. Paul Watzlawick hat in einem Kernsatz einmal gesagt, es sei unmöglich, nicht zu kommunizieren, dun daher ist es auch unmöglich „gar nichts zu beeinflussen“.

Echte Manipulation bereichert den Manipulateur

Manipulation unterscheidet sich von „normalen Eingriffen“ vor allem dadurch, dass vorhandene Wünsche und Vorstellungen eines Menschen auf eine Person, eine Gruppe oder eine Idee hin beeinflusst werden, und zwar so, dass diese Person, Gruppe oder Idee gewinnt und der Manipulierte verliert.

Und wie ist es in der Liebe mit der Manipulation?

Nichts ist so einfach zu manipulieren wie das Bedürfnis nach Sinnlichkeit, Liebe, Lust oder Sex. Nahezu jede Frau und jeder Mann hat es, und je dringlicher es die Person quält, umso leichter ist sie/er zu manipulieren.

Es ist wohl so, dass sich Frauen leichter mit einer von Romantik geprägten Gefühlsmischung oder mit Beziehungsversprechen manipulieren lassen als Männer. Allerdings lassen sich Männer leichter durch das Versprechen erregender Erotik oder sexueller Erlebnisse manipulieren. Bewiesen ist dies nicht, aber es entspricht dem üblichen Erfahrungsschatz der betroffenen Singles, dass dies so ist.

Was verspricht sich der Manipulator?

Wer zu eigenen Gunsten manipuliert, will seine Ziele schneller und gezielter erreichen, als dies üblich ist. Der Erfolg gibt den Manipulateuren recht – sie erreichen oftmals ihre Ziele, egal, ob es sich um Frauen oder Männer handelt. Wer hat, was er will, verschwindet entweder aus dem Leben der Manipulierten, oder er/sie lagert die Personen ein, um sie später wieder für die bekannten Ziele zu verwenden. In vielen Fällen dient die Manipulation dazu, um der Prinzessin ein neues Krönchen aufzusetzen oder dem Verführer eine neue Kerbe im Bettgestell zu schenken. Kurz: Frau oder Mann ist stolz darauf, mal wieder jemandem für die eigenen Bedürfnisse manipuliert zu haben.

Was geschieht mit den Manipulierten?

Es ist allgemein üblich, die „Manipulierten“ zu bedauern, weil sie „gelinkt“ wurden. Daraus wird der Mythos beflügelt, sie hätten durch die manipulative Person „schwere emotionale Schäden“ erlitten. Das kann natürlich in Einzelfällen so sein, man hilft den Manipulierten aber nicht durch Mitleid, sondern indem man ihnen zu Veränderungen rät. Das ist leicht zu erklären: Die Manipulateure, gleich, ob Frauen oder Männer, suchen sich immer Personen, die eine Schwäche haben. Meist ist es die Gier nach „Zuwendung“ in irgendeiner Form, von Freundschaft über eine Beziehung bis hin zu einem intensiven sexuellen Erlebnis. Manipulatoren erkennen diese Schwäche, sie „riechen“ sie sozusagen. Besonders die Körpersprache, nachmal aber auch sprachliche Äußerungen verraten ihnen, wer empfänglich für Manipulation ist. Es gilt also, die Körpersprache zu verändern und/oder die Kommunikation ganz und gar zu wandeln.

Fazit – kann man der Manipulation entgehen?

Manipulateure existieren – und sie haben Erfolg. Man kann dies Menschen also nicht „wegdenken“ oder „fortmoralisieren“. Appelle an Manipulateure sind ebenfalls aussichtslos. Die einzige Möglichkeit, ihnen zu entgehen, ist, ihnen keine Chance zu geben.

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