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Warum „Dating“ eigentlich Quatsch ist

„Online Dating“ ist eine Angelegenheit, die an Rituale gekoppelt ist, und dessen geschriebene und ungeschriebene Regeln kaum jemand liebt. „TINDER“ hatte dies vorübergehend geändert – doch erst seit TINDER ein Massenphänomen ist, werden die Folgen dieser App deutlich, die man mit dem Wort „Unverbindlichkeit“ recht gut beschreiben kann. Was letztendlich im Klartext heißt: Partnersuchende müssen zurück zu den bekannten Strukturen des Online-Datings, wenn sie tatsächlich einen Partner für die feste Beziehung suchen.

Die Rückkehr zur „hakeligen“ Online-Suche

Wer das Glück hat, bei traditionellen Singlebörsen schnell zu einer wirklich guten Verabredung zu kommen, die den Erwartungen auch standhält oder diese gar übertrifft, kann sich glücklich schätzen. Für den Rest der Suchenden folgen Hoffnungs- auf Frustphasen, werden immer wieder dieselben Rituale zelebriert, und am Ende landen sie immer wieder bei jenen, die im Wartesaal zum großen Glück sitzen.

Hier ein ZITAT aus FREITEXT (Die Zeit)

Also verschont mich mit diesem Dating-Quatsch. All die Fotos, die ganzen Nachrichten, die man sich hin und her schicken muss, und am Ende soll man sich auch noch treffen, mit einem Fremden.

Rituale schon beim Einschreiben als Mitglied

Das alle muss natürlich nicht sein. Es gibt Menschen, die Rituale hassen. Schon die „Initialisierungsrituale“ mancher Online-Datingportale stoßen Menschen ab, die sich als Individualisten definieren, während sich zwanghafte Charaktere offenbar am Fragekatalog erfreuen. Der Rest der Menschheit, der auf soclhe Portale steigt, denkt ohnehin: „Zu irgendetwas wird es gut sein“, und kämpft sich kopfschüttelnd, aber kreuzbrav, durch den Fragewust. Am Ende kann er sich immerhin als „Ersthafter Partnersuchender“ bezeichnen, also jemand, der mit dem Tunnelblick der festen Beziehung auf Partnersuche geht. Das muss nicht falsch sein – im Gegenteil – es schmückt ja auch, entschlossen zu sein. Aber es ist dennoch gewöhnungsbedürftig, sich in dieser Weise disziplinieren zu lassen.

Egal, wie Sie suchen – Sie entscheiden

Das beste Gegenmittel ist allerdings, die Partnersuche zu vereinfachen: Denjenigen wählen, mit dem man sich’s vorstellen kann, und dann den Dingen ihre Lauf lassen – und eben nicht mit Tunnelblick auf eine Beziehung zu hoffen. Das täte man ja sonst auch nicht.

Dating? Lassen wir den Quatsch. Sorgen wir dafür, dass wir uns „online“ mit Personen treffen, die wir selber sorgfältig ausgesucht haben. Das geht mit allerlei Diensten, von simplen Single-Börsen bis hin zu Online-Partnervermittlern. Wir müssen uns nur auf uns selbst besinnen und nicht glauben, wir „müssten“ irgendetwas. Sehr hilfreich ist dabei, feine Filter zu setzen oder sich die vorgeschlagenen Partner gründlich anzusehen.

Sie, liebe Freundin, lieber Freund, müssen gar nichts beim Online-Dating. Sie haben aber die Möglichkeit. Und das ist wirklich interessant.

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