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Ei ei, was ist normal in Liebe, Lust und Leidenschaft …?

Wir Menschen sind schon merkwürdig – wir fragen nicht was uns Freude macht, sondern was normal ist. Dabei geht es nicht um legal oder illegal, sondern tatsächlich darum, eine Norm oder Richtschnur zu finden. Denn was „normal“ ist, das „darf man“, muss man aber nicht. Ist etwas „unnormal“, dann meidet man es besser.

Die Wahrheit: Normal ist, was den Regeln der Partner entspricht

Doch das „Normale“ gibt es in Wahrheit selten, weil auf vielen Spielfeldern menschlicher Begegnungen die Normen fehlen oder gar nicht erst erwünscht sind. Sogenannte „gesellschaftliche Normen“ dienen beispielsweise lediglich dazu, die Gegebenheiten für die Zeit zu regeln, bis die entsprechenden Partner ihre eigenen Regeln gefunden haben.

Überhaupt gibt es in tiefen, stark emotional geprägten Beziehungen keine Normen – woher sollten, sei denn auch kommen? Normen finden wir dort, wo sich etwas wägen und messen lässt, und Gefühle lassen sich nicht messen. Was „A“ fühlt, kann „B“ nicht genau erfassen, sondern es bestenfalls nach den Kriterien von „B“ bewerten – und also gibt es dafür keine Norm, sonder nur eine Einschätzung. An die Stelle des objektiven „Messens“ tritt also das individuelle Ermessen.

Machen wir’s zum Sommerthema: Was ist denn, ei, ei, normal?

Wenn wir den Menschen als eine äußert sensible, in keiner Weise perfekte, zwiespältige und aus der Tiefe seiner Entwicklung gesteuerte Denkmaschine ansehen, erreichen wir gar nichts. Das ist der Fehler der Psychologie: Sie will uns sagen, wie unser Fühlen vor sich geht, ohne es genau beschreiben zu können. In Ermangelung von Fakten versucht sie, Bilder zu entwerfen und diese auf uns anzuwenden: wenn wir ähnlich sind wie das, was XYZ einmal gelehrt hat, dann wir dies oder jenes. Da fallen jedem Naturwissenschaftler die Ohren ab.

Wir sind aber nicht „dies oder jenes“. Ich bin ich – und du bist du. Wir begegnen einander in dem, was uns vereint: in einem gemeinsamen Wunsch. Auf diese Weise tauschen wir Emotionen und Körperflüssigkeiten, Lüste und Gelüste, Küsse und Schläge.

Das Graufeld – Falschmünzer mit schrägen Normen

Im Graufeld – durchaus von Graurosa bis Pechschwarz – zahlen viele Menschen mit falscher Münze. Das ist das schwierige Gebiet, in dem Trickverführer auftreten, in dem Alkohol eine dominierende Rolle spielt oder in der Schwächen und Notlagen brutal genutzt werden. Aber hier sind auch Lockvögel tätig, die uns vorgaukeln, die ungewöhnlichen Lüste leicht erwerben zu können – um sie später umso höher zu bezahlen.

Das Rotfeld – wo rotes Licht leuchtet, ist alles klar

Ganz im Gegensatz dazu ist im Rotfeld alles klar: Wir kaufen uns Waren oder Dienstleistungen, die Emotion in uns auslösen sollen. Von einem Paar Schuhe, das wir eigentlich nicht benötigen bis zu einer Escort-Dame, die uns erotisch erheitern soll.

Normalität und Unnormalität – auch eine Frage des Marktes

Je ausgefallener unsere Wünsche sind, umso weniger können wie auf eine „normale Begegnung“ hoffen. Wir fallen dabei vom Grünfeld ins Graufeld oder ins Rotfeld. Der Trick aller Betrüger und anderer Verbrecher besteht nun darin, uns am Rotfeld vorbeizulotsen uns zu sagen, dass wir ja alles, für da andere mit dem Verlust des Ansehens oder der Ehre, mit Geld oder Schmuck bezahlen müssen, ganz und gar kostenlos bekommen.

„Normal“ ist das alles nicht. Der Markt der Wünsche und Hoffnungen, der Lüste und Begierden ist meist in Schräglage: Es gibt dort mehr Nachfragen als Angebote. Schon der Jüngling erfährt, dass er um der Lust willen zahllose Affentänzchen veranstalten muss, die er sich eigentlich lieber ersparen würde – aber die Damen sitzen nun einmal am längeren Hebel bei der Lust.

Will er etwas Besonderes, also eine Dame von besonderer Schönheit oder auch nur eine solche, die frivole Dessous trägt oder Fellatio ausführt, so muss er alle seine „Sozialtaler“ oder eben Bargeld einsetzen, um dies alles zu bekommen.

Ja – und das alles ist noch völlig normal, weil es als Vorbereitung auf einen erfolgreichen Koitus angesehen werden kann.

Und wenn …? Oh, oh … wenn er einen dieser Wünsche hat, die unter Gutmenschen als „pervers“ gelten, was dann?

Wie man sieht, ist es nicht einfach, die wilden Lüste, die gemeinhin nicht zur „Norm“ zählen, also nicht „normal“ sind, zu verwirklichen. Und dennoch wird es ständig versucht. Und warum? Ja, warum eigentlich?

Lesen Sie morgen: was in Gedanken noch normal ist …

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