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Partnersuche: Jedes Klischee taugt zur Veröffentlichung

Wenn jemand übermäßig euphorisch ist, so erfahre ich, dann ist Vorsicht geboten mit der neuen Beziehung. Und ja, falls man natürlich übermäßig kritisch ist als Single, dann ist die Sache höchst kompliziert mit der Suche.

Ja, ja … und wenn man übermäßig mäßig ist, oder übermäßig übermäßig, oder überhaupt maßlos oder engstirnig, dann … ja, dann …

Ach so … küchenpsychologisch geht das dann so (Zitat)

Wer lange single ist, wird sich schließlich oft genug den Vorwurf anhören müssen, man sei zu wählerisch. Also geben wir pflichtschuldig nach, wenn wir jemanden treffen, der es schon irgendwie sein könnte. Aber da die Gefühle nicht mitspielen, müssen wir eben rhetorisch nachhelfen und beginnen, jedes kleinste biografische Detail zum Match-made-in-Heaven hochzujazzen.

Wir sind von Frauenzeitschriften gewohnt, dass jedes Klischee schon irgendwie psychologisiert werden kann und dann als „Wahrheit“ oder gar „Wissenschaft“ verkäuflich ist, aber von der ZEIT (ze.tt) wussten wir es noch nicht.

Ich kann all dem nur eines entgegenhalten: „Wählerisch“ kann überhaupt nur jemand sein, der die Wahl hat. Wer sie nicht hat, und dennoch wählerisch ist, ist einfach zu blöd, die Realität wahrzunehmen. Und die heißt: Da gibt’s nur eine begrenzte Auswahl, und schon gar keine „Matches in Heaven“. Aber es gibt Ausdrücke wie Selbstherrlichkeit, Hochnäsigkeit und Fehleinschätzung.

Niemals etwas oder jemanden „schöngeredet“?

Ja, manche reden sich den neuen Partner schön … manche den Job, mache den Ruhestand und wieder andere den Alltag. Und für andere? Ist da jeder Tag mit dem Partner, dem Job, dem Ruhestand oder dem Alltag schön? Sollte mich wundern.

Was wir benötigen, und was vor allem die Arroganzklasse heute benötigt, die sich über alle und alles erhebt, ist dies: Sie alle sind nur Menschen, die andere Menschen benötigen, um zu überleben und zu lieben. Und um das zu erreichen, ist Toleranz das wichtigste Hilfsmittel.

Und das „Schönreden“? Jeder redet sich mal etwas schön“. Zum Beispiel auch, ständig diese Kolumne zu schreiben. Ich rede sie mir so schön: Wenn ich heute auch nur einen Menschen zur Umkehr von der Selbstherrlichkeit bei der Partnersuche überzeugen kann, dann mache ich ihn vielleicht glücklich damit.

Es musste mal gesagt werden.

Quelle des Zitats: DIE ZEIT (ze.tt)

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