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Ist Tinder wirklich eine Dating-App?

Glaubt man einer aktuellen Studie der LendEDU, so versuchen die meisten jungen Menschen, das eigene Ego mit TINDER aufzuplustern. Das heißt, sie versuchen. Über TINDER ihre Attraktivität festzustellen, ohne wirklich jemanden zu suchen – wofür auch immer. Möglicherweise sieht es dabei dann bös aus für das, was sie eigentlich tun sollten, also für die Arbeit, das Lernen oder andere Pflichten.

Die meisten Benutzer suchen offenbar einen Beweis für ihre Attraktivität

Wissenschaftlich wird dieses Verhalten als Prokrastination bezeichnet, doch eigentlich bedeutet es nicht als: „Aufschub“, und in einer neuen Studie wird dieses Verhalten eben als „confidence-boosting procrastination“ bezeichnet – das Ego streicheln, aber nichts leisten, sondern erst mal alles aufschieben. Der Erfolg wird daran gemessen, wie attraktiv man für andere Benutzer ist.

Für satte 44,44 Prozent der TINDER-User soll dies das Motiv für die Benutzung von TINDER sein – aber theoretisch könnte es auch so sein, dass Smartphone-Benutzer sich ohnehin durch jedes Programm ablenken lassen. Denn selbst Erwachsene schauen dauernd auf FACEBOOK oder WhatsApp., ohne davon einen echten Gewinn zu haben.

Ernsthafte Partnersuche angeblich unter fünf Prozent

Und? Gibt es gar keine Partnersuche über TINDER? Doch … nur scheint dies sehr wenige Benutzer der App zu interessieren, denn nur etwas über vier Prozent der Befragten gaben an, eine Beziehung über TINDER zu suchen. Und der Rest? Ein knappes Viertel (22,22 Prozent) der Befragten suchten Sex über Tinder, und 29,16 Prozent der Befragten gaben an, Tinder „aus anderen Gründen“ zu benutzen.

Ob die Studie das widerspiegelt, was deutsche Benutzer von TINDER erwarten, ist zweifelhaft. Aber dass Tinder einerseits als Spiel, andererseits als Attraktivitätsmesser und drittes für die Sex-Suche eingesetzt wird, ist hier erstmals untersucht worden. Die Ergebnisse betreffen ausschließlich junge Menschen (Millenials), aber sie sind ohnehin diejenigen, die TINDER am häufigsten nutzen.

Zahlenquelle: LendEDU
Deutsch auch in „Meedia„, worin allerdings der Kernbegriff nicht übersetzt wurde.

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