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Bitcom will wissen, wie erfolgreich Online-Dating ist

Die Dating-Branche liebt es, sich selbst zu feiern, und der Digitalverband „Bitcom“ befeuert die Feierlaune gegenwärtig: nach einer repräsentativen Befragung von „Internetbenutzern ab 14“. Demnach seien kostenpflichtige Dienste am Beliebtesten, und angebliche „zwei von drei Benutzern“ hätten sie schon einmal „in Anspruch genommen“.

Nach den Angaben von Bitcom überwiegt die seriöse Partnersuche mit hohem Abstand zu Seitensprung-Angeboten, die demnach nur von „drei Prozent“ der Benutzer verwendet wurden. Zugleich wurde mitgeteilt, dass die Masse gegen (90 Prozent) auf der Suche nach einem festen Partner sei, während sieben Prozent nach Eigenangaben auf erotische Kontakte hinauswollten.

Wenn von Erfolgen die Rede ist, kommt man immer auf dünnes Eis. Angeblich versagte Online-Dating bei 43 Prozent der Befragten, und zwar sowohl beim Kontakt zu Sexualpartnern wie auch der zu potenziellen Lebenspartnern. Lediglich etwa 25 Prozent hätten nach der Umfrage den derzeitigen Partner kennengelernt.

Mein Kommentar – eigenartige Zahlen

Ich bezweifle jede einzelne Zahl erheblich. Bei den vielen Benutzern von Spaß-Apps und Hook-Up-Apps kann ich nicht nachzuvollziehen, wie Bitcom auf die vielen Benutzer mit festen Absichten kommt. Auch das Gegenteil scheint mir fragwürdig: Viele der Portale, die nicht explizit „Sex-Dating“ auf ihr Etikett schreiben, sind dennoch bekannt für schnelle sexuelle Kontakte – und es kann überhaupt kein Zweifel daran geben, dass sie auch zustande kommen.

Noch immer „Platz für neue Geschäftsideen“ beim Dating?

Alle Berichte, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, gehen von einer deutlich reduzierten Anzahl von Wettbewerbern aus – bei einer deutlichen Konzentration auf wenige Konzerne. Die Vermarktung der neuen Apps beruht teilweise auf mehr als windigen Prognosen, denn keine der im letzten Jahr entwickelten Apps brachte eine wirkliche Innovation. Und auch sonst macht sich eher Enttäuschung breit – sowohl bei manchen Betreibern wie auch bei vielen Kunden, die sich im Anbieter vergriffen haben.

Klar – Dating könnte noch einmal auf ganz andere Füße gestellt werden. Im Moment ist aber niemand bereit, das Risiko einzugehen, einmal etwas wirklich Innovatives an den Markt zu bringen. Das zeigt sich schon die der Wortwahl – man bietet immer neue „Dating-App“ an, die in Wahrheit nichts wirklich Effektives in sich tragen. Insofern wundere ich mich, wieso die Gründerszene glaubt, am durch und durch übersättigten Markt der Dating-Apps und ähnlicher Applikationen wäre noch Luft.

Und mein Rat?

Machen Sie sich ein eigenes Bild. Es hat keinen Sinn, mit vorgefassten Meinungsbildern auf Partnersuche zu gehen. versuchen Sie hingegen, offen zu sein und Online-Dating erst einmal auf sich wirken zu lassen. Und was den Erfolg betrifft: Den haben allein Sie in der Hand.

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