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Valentinstag überstanden? Dann mehr dazu …

Ich hoffe, Sie haben den Valentinstag gut überstanden. Bei mir begann und endete er mit Konfekt – ich bin eben ein Süßschnabel. Und natürlich gab es Rosen für die Liebste. Sie wissen wahrscheinlich, dass der Valentinstag kaum etwas mit dem gleichnamigen Heiligen zu tun hat, außer dem Namen, den man dafür ausborgte.

Wikipedia meint (3,4):

Valentin von Terni wird heutzutage als Patron der Liebenden verehrt, so dass auf ihn das Brauchtum des Valentinstags zurückgeht.

Ja, katholisch müsste man sein – dann würde man alles glauben müssen. Da ich nicht katholisch bin, kann ich nur sagen: Der „Patron der Liebenden“ hat nicht ursächlich etwas mit dem Heiligen zu tun, sondern geht auf ein Gedicht zurück, dass der englische Dichter Geoffrey Chaucer, der von 1342 – 1400 lebte (1,2).

Saynt Valentyn, that art ful hy on-lofte;—
Thus singen smale foules for thy sake—
Now welcom somer, with thy sonne softe,
That hast this wintres weders over-shake.

Es ist eine Ode an den Frühling und die Liebe, in der St. Valentin in den Himmel gehoben wird, sozusagen als Ersatz für den römischen Gott Sol, der die Wiederkehr der Sonne verheißt.

Im Grund ist es ohnehin völlig gleichgültig, was wie feiern: Seit der Wintersonnenwende warteten unsere Vorfahren auf die „sonne softe“, die bald wieder lieblich scheinen sollte und auf diese weise Freude ins Leben bringen.

Freude ins Leben bringen – das ist die Botschaft des Valentinstags. Was können wir mehr erwarten?
Hinweise:
(1) Wie in der Liebepur übersetzt.
(2) Im Original (schwer lesbar).
(3) Laut Wikipedia.
(4) Es ist interessant, die deutsche Wikipedia-Version mit der englischen zu vergleichen. Dort steht die Aussage so: „(Sein Name) wird seit dem Hochmittelalter mit der Tradition der höfischen Minne verbunden.“

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