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Wie Online-Dating-Unternehmen Köder auslegen

Wie Online-Dating-Unternehmen Köder auslegen – und wie Sie darauf ökonomisch reagieren können zeige ich Ihnen in diesem Artikel

So gut, wie alle Online-Dating-Unternehmen arbeiten mit Ködern. Entweder sie bieten einen freien Zugang, der fast gar nichts nützt oder sie versuchen, nach und nach Zusatzleistungen zu verkaufen.

Der „freie“ Zugang erscheint zunächst nützlich für den Kunden – zumal dann, wenn keine Fake-Partner angeboten werden. Er kann sich dann einen Überblick über die Personen verschaffen, die er auf dem Portal treffen könnte.

Aber: Wenn die Unternehmen erst einmal die Adresse habe, dann attackieren sie die Interessenten mehr oder weniger aggressiv, Geld auszugeben. (Alternativ manchmal auch, mehr private Informationen preiszugeben). Das hat Sinn, weil Ihnen jeder Marketing-Stratege sagen wird, wie man aus Interessenten Kunden macht. Zudem versuchen manche Unternehmen, dem Kunden Wahlmöglichkeiten im Preis vorzugaukeln. Wollen Sie einen Monat? Oh, das wird teuer!“ (Wenn es überhaupt möglich ist) Oder drei Monate (schon viel besser) (1) oder wollen Sie vielleicht gar 6, 12 oder 24 Monate?

Die deutschen Quasi-Monopolisten sind längst dazu übergegangen, das für sie unvorteilhafte 3-Monats-Modell aus dem Katalog zu nehmen (2) und als kürzeste Laufzeit das 6–Monats-Modell anzubieten. Der Preisvergleich zeigt: Zwar kostet das 6-Monats-Modell (Beispiel, vereinfacht) ungefähr das doppelte pro Monat, ist aber in der Gesamtsumme deutlich billiger als das 24-Monats-Abo. Und weil der Kunde schon gar nicht weiß, was „das Beste“ für ihn ist, wählt er oft das „mittelteure“ 12-Monats-Abo, das mit ca. 700 Euro zu Buch schlägt.

Zwar sind die Meinungen darüber, wie lange die „Online-Partersuche“ dauern kann, darf oder sollte, doch kann ich dies sagen: Nach etwa drei Monaten haben Sie entweder einen Partner gefunden oder aber, sie wissen jetzt genau, worauf Sie hinauswollen. Das heißt: Sechs Monate würden immer reichen, wenn Sie Zeit haben, sehr bis durchschnittlich attraktiv sind, wissen, was sie wollen und sich schnell entscheiden können.
Meines Erachtens liegt es nicht am Angebot und nicht an der Attraktivität, wenn Sie innerhalb von sechs Monaten keinen Partner finden, sondern:

– Faulheit.
– Unsicherheit, wen man will und wofür.
– Überhöhte Wünsche an andere.
– Entscheidungsschwäche.
– Frust durch unglückliche Dates.

All dies wird nicht besser, wenn Sie die längste Laufzeit wählen. Sie können fast einen Fünfhunderteuroschein sparen, wenn Sie vor der Anmeldung an sich selbst arbeiten, und klären, worauf Sie hinaus wollen.

Der Lohn, den Sie daraus ziehen, übertrifft die fast 500 Euro, sie Sie zu Anfang sparen, um ein Vielfaches.

(1) Lesen Sie, wie Werbestrategen dies erklären.
(2) Laut Singlebörsen-Vergleich, dort auch die aktuellen Preise.

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