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Worüber redet man (frau) bei einem Date?

Verzweifelte Singles entwürdigen sich für die Liebe“– wusste „Tilllate“, ein Ableger von „20 Minuten“. Genau genommen war es eine Jungredakteurin, die auf eine Schweizer Speed-Dating Veranstaltung „losgelassen“ wurde. Wie allseits bekannt, halte ich Speed-Dating zur Partnersuche für Pipifax. Und dennoch: Da war ein Punkt, an dem ich gerne einhaken würde: Kommunikation.

Normalerweise hat man beim Speed-Dating sieben Minuten Zeit für ein Gespräch: Das sind eigentlich 3,5 Minuten für jeden. Nun sind 3,5 Minuten echte Redezeit beim Redner maximal gefühlte 2,2 Minuten. Das heißt, für den, der redet, vergeht die Zeit schneller als für den Zuhörer.

Und was ergibt sich daraus?

1. Überlegen sie sich vorher, was Sie sagen oder fragen wollen.
2. Wenn sie klug sind, sollten sie nun kurz und knapp drei wichtige Fakten über sich preisgeben und sofort danach eine offene Frage stellen. Typische Fragen sind die nach der Lebensgestaltung oder Berufstätigkeit, den Neigungen oder Gewohnheiten.
3. Gerade beim Speed-Dating heißt das Motto: Viel vom anderen erfahren, wenig von sich selbst sagen. Das klingt unfair, ist aber nützlich. Normalerweise führt derjenige die Kommunikation an, der die erste offen Frage stellt.
4. Es reicht, wenn Sie aufmerksam zu hören – das sollte Bestätigung genug für Ihr Gegenüber sein. Mit bestimmten Formen des Zuhörens (aktives Zuhören) können Sie den Gedankenfluss Ihres Gegenübers lenken.
5. Wenn Sie sagen, dass Ihnen das nicht reicht: Ein Speed-Dating ist dazu da, Dates (Telefonnummern) zu bekommen und sich dann später mit den möglichen Partnern zu verabreden. Das eigentliche Kennenlernen findet also später statt.

Fragen Sie noch immer: „Worüber redet man auf einer Verabredung eigentlich?“ Interessante Dialoge bei Verabredungen bauen immer auf Fragen auf, nicht auf Leerformeln. Und wenn Ihnen gar nichts einfallen sollte, fragen Sie: „Was gab’s heutet bei dir zum Frühstück?“

Speed-Datings zur Partnersuche sind – und nun mögen alle Veranstalter Steine schmeißen – keine Balzplätze, sondern eine Möglichkeit, schnell und unverbindlich festzustellen, wen man wiedersehen will. Und wer sich dort „entwürdigt“ fühlt sollte sich mal überlegen, wie es seine „Würde“ definiert.

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