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Mehr Erfolg durch „anders suchen“

Ich habe viel über den Markt geschrieben, also der Ort, an den Sie sich begeben, wenn Sie als Single einen anderen Single treffen möchten. Und ich habe Ihnen oft gesagt, dass sie mit Ökonomie und Logik bei der Partnersuche weiterkommen als mit Psychologie und Glaskugellesen.

Nun lenkt der Markt zwar die Möglichkeiten, und dies mehr, als den Suchenden lieb ist, aber „Suche“ und auch „Auswahl“ sind Begriffe, die auch für sich selbst stehen.

Die Suche kostet oft Kraft und sie laugt manchmal aus

Die Suche ist ein Prozess, der im Wesentlichen vom Einsatz abhängt. Die Suche kostet Kraft, Zeit, oftmals auch Geld, und sie frisst emotionale Ressourcen schneller auf, als vielen Singles lieb ist. Die einzige Möglichkeit, aus dieser Falle herauszukommen, besteht darin, die Suche zu optimieren. Man könnte nun meinen, die Formel hieße:

Mit weniger Einsatz und unter weniger Zeitaufwand emotionale Kräfte zu schonen.

Aber nein – das ist es nicht. Denn das ist ein Spruch, den Sie sich meinetwegen an den Bildschirmrand kleben können, der Ihnen aber keine Erfolge bringt. Viel wichtiger ist, „seinen“ Markt zu kennen. Und das wieder heißt:

Wo und wie suche ich wen wofür und innerhalb welcher Toleranzen?

Die „Toleranzen“ am Ende des Satzes sind wichtig für den Entscheidungsprozess, der in der Partnersuche mittlerweile zum weichsten Punkt geworden ist. Denn Ihr Einsatz wird umso höher, je geringer die Toleranzen sind.

Falls sie jetzt denken, ich würde das Ganze zu kühl sehen, gebe ich Ihnen ein erhellendes Beispiel für romantische Vernunft:

Es gibt keinen Kapitalismus bei der erfolgreichen Partnersuche

Manche Kapitalismus-Kritiker behaupten, Singles würden ihre Partner heute so suchen, als ob sie Waren bestellen würden. Diese menschlichen „Waren“ müssten ganz bestimmte Eigenschaften haben, ansonsten würden sie ablehnen. Diese Theorie ist seitens der Singles oftmals mit dem Satz „Ansprüche an Menschen haben“ verbunden. Ich gebe gerne zu, dass es auf dem Partnermarkt genügend Kasper und Gretl gibt, die so etwas denken. Fragen sie diese Holzköpfe nach ihrem Erfolg, wenn Sie mögen.

Tatsächlich aber stimmt die Waren-Theorie in keiner Weise. Die Suche nach einem Partner verhält sich nämlich wie die Suche nach einer Rarität, einem Kunstwerk oder einer Antiquität: Kein Stück ist perfekt, und falls es annähernd perfekt ist, dann ist es unerschwinglich teuer. Und weil das so ist, (das kann ich ihnen garantieren) müssen Sie sich schnell entscheiden, wenn überhaupt etwas angeboten wird, was sie gerne hätten. Selbstverständlich kauft auch der sinnliche Sucher nicht das erstbeste Angebot, aber er weiß stets, was ihm entgeht, wenn er nicht kauft.

Sehen Sie, wenn Sie sich nur diesen einen Satz merken: „Ich suche eine Rarität, und ich weiß, dass sie vermutlich Fehler haben wird“, dann sind sie auf dem besten Weg, den richtigen Menschen für sich zu finden. Das nenne ich romantische Vernunft, und es ist ein sehr gutes Motto, um zufrieden zu werden. Wenn Sie jemals eine dingliche Rarität, also beispielsweise ein Kunstwerk oder eine Antiquität, gekauft haben, dann denken Sie wahrscheinlich so etwas:

Dieses Stück ist genau das, was ich mir unter den gegebenen Umständen und unter Berücksichtigung gewisser Toleranzen erwerben konnte.

Und das ist auch genau das, was ich Ihnen zu Ihrer Partersuche raten kann.

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