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Sagen Sie wirklich „Ja“, wenn Sie „Ja“ sagen wollen?

Das Leben ist oft zu kompliziert für ein "Ja"

Das Leben ist oft zu kompliziert für ein „Ja“

Wenn Sie in Ihrem Leben jemals „nein“ zu einem Vorschlag gesagt haben, und diesen auch nicht wieder revidieren konnten, dann können zwei unterschiedliche Situationen auftauchen. Entweder, sie atmen tief durch und sagen: «was für ein Glück, das ich „Nein“ sagte!»„Oder aber «Um des Himmels willen, was habe ich da verpasst?»

Und was ist, wenn jemand „Nein“ zu Ihnen sagt?

Was aber passiert, wenn jemand „nein“ zu Ihrem eigenen Vorschlag sagt? Je nachdem, wie wichtig er für Sie selbst oder vermeintlich für den Partner war, sind Sie enttäuscht: von sich, vom anderen, von der entgangenen Chance. Sollten Sie Staubsauervertreter, ambulanter Finanzberater oder Zeitschriftenwerber sein, wird dies zu ihrer täglichen Routine gehören, ein „Nein“ vom Umworbenen zu bekommen. Doch was passiert, wenn sie sich mit dem „Nein“ auch als Person abgelehnt fühlen? Dann können Sie trocken schlucken – und das war es.

Nein – wir reden nicht über Sexualität. Noch nicht. Wir reden über alles, was ihr Leben jemals verändert hat – Jobs, Branchenwechsel, Ortswechseln – und natürlich „Dates“ und Beziehungen.

Nein? Männer stecken es weg – Frauen sind pikiert, oder?

Kein Date bekommen? Von Männern wird erwartet, dass Sie es wegstecken. Ist auch das Klügste, was Sie tun können. Und sie führen es einfach darauf zurück, dass die Frau sie eben nicht will. Frauen hingegen sind in der Regel beleidigt, wenn sie ihr Wunschdate nicht bekommen. Sie glauben, sie seine nicht attraktiv genug, und das wurmt sie.

Reden wir jetzt über Sex. Da ist es ganz genau so. Sagt die Frau „Nein“ dazu, machen zwar manche Männer einen zweiten Versuch, die meiste aber ziehen Leine, denken „dumme Zicke“ und das war’s. Sollte der Mann jemals „nein“ sagen, fliegen die Fetzen, fließen die Tränen und knallen die Türen.

Na schön, soclhe Aussagen mögen Sie nicht. Weiß ich. Aber fragen Sie sich doch einmal,m was tatsächlich passiert, und glauben Sie nicht das, was in der Hochnasen-Presse und den ebenso publicitygeilen „sozialen Medien“ immer wieder hochgekocht wird.

Sagen Sie spontan „Ja“,wenn Sie etwas wirklich wollen?

Womit ich bei einem wirklich interessanten Thema wäre: Wann haben Sie denn eigentlich spontan und ohne zu überlegen „Ja“ gesagt? Und zwar deutlich, verbal, im Vollbesitz ihrer geistigen und emotionalen Kräfte? Vielleicht, als der Standesbeamte oder Pfarrer sie gefragt hat?

Bei allen anderen Entscheidungen (und vermutlich auch vor dieser) haben sie verhandelt. Beim Job über Details der Beschäftigung, beim Wohnortwechsel über einen finanziellen Ausgleich, bei der Hypothek über die besten Konditionen. Wenn Sie nicht verhandelt haben, dann haben Sie abgewogen: Vom Date über den ersten Sex mit dem (der) Neuen bis zum Entschluss, zusammenzuziehen. Oder zu heiraten.

Sex nach der Ampel?

Ich denke nicht, dass in den Schlafzimmern der Paare Ampeln stehen, die mal „Grün“, mal „Gelb“ und mal „Rot“ zeigen, ebenso wenig, wie ich glaube, dass die ähnlichen Ampeln bei der Partnersuche einen Sinn haben. «Wollen Sie Kunigunde kennenlernen – ja, vielleicht, nein? ». Immer, wenn ich diesen Blödsinn lese, fühle mich mich schon verarscht.

Vereinbarungen gelten auch formlos – und tonlos

Entscheidungen sind Prozesse. Wenn wir uns absolut sicher sind, dass wir etwas nicht wollen, gleich in welchen Bereichen, sagen wir mehr oder weniger höflich ein „Nein“ – je nachdem, wie stark wir bedrängt wurden, als „schroffes Nein“, „nein danke, oder „nein, tut mir leid, es gefällt mir nicht.“. Sind wir unsicher, so sagen wie „gelb“, also „vielleicht“, und das klingt dann etwas wie „ich muss es mir noch mal überlegen“. Und das „Ja“? Wann sagen wie schon mal seufzend „ja“? Wenn das Kleid oder der Anzug das doppelte kostet, was wir eigentlich ausgeben wollten? Oder wenn das Gehalt so hoch ist, dass wir einige Unannehmlichkeiten beim Job in Kauf nehmen? Wahrscheinlich selten. Am Ende schreiben wir unseren Namen unter ein Dokument, tragen das Kleid oder den Anzug zur Kasse, geben uns der Situation hin oder dafür her und sagen – gar nichts.

Und anders als beim Anzug erwarten wir Männer von Frauen auch nicht diesen Satz: „Sie haben eine besonders gute Wahl getroffen, mein Herr“.
Übrigens kann man die meisten Vereinbarungen untereinander formlos abschließen, also mündlich, schriftlich oder auf andere Weise. Dies nur mal zur Erinnerung.

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