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Findelsatire – die Empfehlung von Beziehungsratgebern

Ich dachte nicht, dass ich von diesem Autor und in diesem Blog jemals etwas finden würde, was ich als Satire auffasse.

Zitat:

Sagen Sie klar, was er lesen soll und reden sie nicht viel über die Gründe.

Was soll er denn lesen? Beziehungsratgeber.

Das heißt, der Mann soll ein Buch lesen, das von jemandem geschrieben wurde, der sich an eine breite Allgemeinheit wendet und keine Ahnung von dem Problem hat, dass genau diese Frau mit genau diesem Mann hat.

Klare Ansage: Wenn Sie ein Problem mit ihm hat, dann muss Sie dieses Problem mit ihm besprechen – und nicht so tun, als hätte er ein Problem mit ihr.

Und: Wenn sie ihm grundlos ein Buch über Beziehungsprobleme empfiehlt, dann sagt sie ihm: Unsere Beziehung ist nicht in Ordnung, weil Du nicht in Ordnung bist. (Sie ist ja in Ordnung, weil sie sich anmaßt, die Empfehlung zu geben).

Da muss man nicht über das „renommierte DISG-Persönlichkeitsmodell“ reden. Es reicht schlicht und einfach, zu sagen: Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, seinem Lebens- oder Ehepartner einen Beziehungsratgeber zu empfehlen, unabhängig davon, welcher „Persönlichkeitstyp“ dieser Mann ist. Möglicherweise ist es gar der erste Meilenstein zur Ehescheidung.

2 Antworten auf Findelsatire – die Empfehlung von Beziehungsratgebern

  1. Lieber Herr Roese,

    die Frage, wie man den Partner motiviert, sich mit Beziehungs-Ratgebern auseinander zu setzen, haben wir uns nicht aus den Fingern gesaugt – sie wurde uns von einer Leserin gestellt.

    Insgesamt erhalten wir sehr häufig Kommentare wie „Das sollten Männer mal lesen“, „Hier Schatz, lies mal!“ oder „Hätte mein Ex das bloß gelesen“. Deshalb haben wir einen Versuch unternommen, eine Antwort auf die Fragen zu geben. Denn sich mit Beziehungstipps auseinanderzusetzen, hat noch niemandem geschadet. Das muss und kann nicht zwangsläufig individuelle Schwierigkeiten lösen, ist aber ein Anfang, der Blockaden lösen und für Kompromisse öffnen kann.

    Viele Grüße
    Ihr beziehungsweise.de-Team

    • Hallo Redaktions-Team von „Beziehungsweise“,

      Ihre Meinung in Ehren. Ich denke, dass es dennoch unerhört ist – auf welche Weise auch immer – dem Partner einen Beziehungsratgeber anzuempfehlen.

      In Wahrheit handelt es sich meiner Meinung nach dabei darum, sich selbst zu erhören und den anderen herabzusetzen. Man nennt dies üblicherweise eine Erniedrigung.

      Sorry, ich habe dazu keine zweite Meinung.

      Gebhard Roese

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