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Frauen und Gewalt: Männern ein Ultimatum stellen?

Nach dem Ultimatum ...

Nach dem Ultimatum …

„Gewalt“ ist nicht Brutalität, wie viele meinen. Gewalt ausüben heißt (1), die innere und äußere Freiheit eines Menschen mit Nachdruck einzuschränken. Das kann rein mechanisch geschehen, durch körperliche Bedrohung oder durch psychischen Terror. Frauen scheinen die altbewährte Methode zu bevorzugen, wenn Sie Gewalt ausüben wollen: das Ultimatum. Meist besteht es darin, Liebes- oder Sexentzug anzudrohen, falls der Mann nicht „kuscht“. Oder gar das „Ende der Beziehung.“

Ach, man kann für alles Verständnis haben. nicht wahr? Es sei ein „Zeichen der Ohnmacht„, schreibt gerade „Beziehungsweise“, das PARSHIP-Magazin. Und aus der Ohnmacht heraus zu handeln, wenn kein anderes Argument mehr wirkt, wird dort verniedlichend verteidigt.

Heiße Diskussion unter Frauen – doch worin liegt der Sinn?

Das Thema wird unter Frauen heißt diskutiert. Ganz oben bei Google steht ElitePartner mit einer umfassenden schwesterlichen Diskussion. Dass es mehrere Gründe für ultimative Entscheidungen gibt, zeigt uns die Diskussion in „Brigitte“ (B-Friends) auf, den nicht alle Ultimaten gehen um so schnöde Fragen, ob „er“ nun „endlich um die Hand anhält“.

„Myself“ geht die Sache pragmatisch an, hat ebenfalls den weiblichen Heiratswunsch im Auge und nennt drei Strategien, um zum Ziel zu kommen – Nummer zwei ist das Ultimatum.

Extrem flapsig wird das Thema (ebenfalls unter dem Aspekt der Eheschließung) von der Joy-Redakteurin Sandra Szjwach behandelt. Sie plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen. Männer sollten einmal genau hinlesen: (zitiert via Wunderweib„)

Die Mehrheit der Männer spürt einfach keine Veranlassung … uns zu ehelichen. Warum auch? Sie kommen mit ihren Marotten ja ganz gut durchs Leben, weil wir es ihnen durchgehen lassen.

Die Antwort wäre: Danke schön, Sandra, aber wir hatten schon mal eine Mami und brauchen keine zweite Ausgabe davon. Und: Klar gib es Frauen, die ohne uns ganz gut zurechtkommen, aber es gibt eben auch Männer, die an sich ganz gut mit sich selber zurechtkommen würden, aber trotzdem bei euch Frauen bleiben. Aber so etwas steht natürlich nicht in Frauenzeitschriften.

Welcher Mann beugt sich der psychischen Erpressung durch Frauen?

Fragen wir doch mal so: Was veranlasst einen Mann, sich der Gewalt einer zu beugen, die eine Frau auf ihn ausübt?

Einen gesunden, tatkräftigen dun halbwegs gut aussehenden Mann mit einem gut entwickelten Selbstbewusstsein interessiert ein Ultimatum normalerweise nicht die Bohne. Er weiß, was er von Frauen zu halten hat, die Ultimaten stellen: Sie versuchen, ihn zu erpressen – und das wird nicht aufhören, wenn er sie heiratet. Denn eine Frau, die einmal psychische Gewalt anwendet und damit Erfolg hat, wird es immer wieder tun.

Wer auf ein Ultimatum eingeht, fürchtet die Konsequenzen, die angeblich oder tatsächlich eintreten, wenn er sich weigert. Um sie zu fürchten, muss er durch die Konsequenz leiden – und da liegt der Knackpunkt: Welche Alternative ist erschreckender, durch psychische Erpressung in etwas hineingezwungen zu werden oder oder einen Verlust zu erleiden?

Sicher – es mag Fälle geben, in der ein Mensch „zu seinem Glück gezwungen“ werden kann. Das betrifft aber nur jene Menschen, die unsicher sind und die „Wegbegleitung“ benötigen, um ihre Unsicherheit zu überwinden. Aber in der Liebe bringt man einen Menschen niemals durch psychische Gewalt auf den Weg in eine glückliche Beziehung.

Wenn Sie eine Frau sind: Glauben Sie nicht, was schreibende Beraterinnen sich in ihren Redaktionsstuben ausdenken. Auch „persönliche Erfahrungsberichte“ nützen Ihnen nichts, weil sie nicht in der gleichen Situation sind wie die Frauen, die sich geschwätzig darüber äußern. Frauen, die ihr Leben im Griff haben, werden kaum darüber scheiben, wie sie einen Mann „überredet“ haben, sie zu heiraten.

Sieben Strategien für Männer, um auf Ultimaten zu reagieren

Wenn Sie ein Mann sind: Es gibt verschiedene Wege, auf die „Erpressung zur Eheschließung“ zu reagieren:

1. Sie akzeptieren gegen ihren eigentlichen Willen und setzen sich ein Leben lang weiteren Ultimaten aus. Das macht Sie zum Hampelmann.
2. Sie wollten es ohnehin und gönnen der Frau ihren Triumph, machen ihr aber bald klar, dass Sie sich nicht in allem erpressen lassen. Das müssen Sie im Zweifel aber auch durchhalten.
3. Sie ignorieren das Ultimatum und schauen erst einmal, ob die Frau dann wirklich die Konsequenzen zieht – das müssen Sie dann hinnehmen.
4. Sie machen eine klare Ansage, dass sie sich nicht erpressen lassen, stellen aber in Aussicht, dass sie darüber nachdenken. Das nützt nur etwas, wenn die Frau nicht weiter in Ihnen herumbohrt und Sie wirklich Zeit zum Überlegen brauchen.
5. Sie stellen der Frau ihrerseits ein Ultimatum: Sollte sie noch einmal in dieser Art mit Ihnen umgehen, werden Sie die Beziehung beenden. Klingt gut, ist aber leider ganz schlecht, weil Sie dann später möglicherweise selbst die Konsequenzen ziehen müssen.
6. Sie verlassen die Frau bei Ablauf des Ultimatums kommentarlos. Da ist nicht die „feine Art“, aber durchaus eine Konsequenz aus dem Ultimatum.
7. Sie „machen sofort Schluss“, ohne das Ende des Ultimatums abzuwarten. Sie riskieren dann, von der Frau diffamiert zu werden, weil sie diesen Schritt nicht erwartet hat.

Ultimaten gehören nicht in Beziehungen – ebenso wie Inquisitionen und andere psychische Gewalt-Übergriffe. Das sollte jede Frau verstehen, denke ich.

(1) Gewalt ausüben kann auch heißen, das „Schalten und Walten“ zu regulieren. Zum Beispiel als: „Alle Gewalt geht vom Volke aus.“

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