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Die falsche Fährte: „Du musst genau wissen, wen du suchst“

Wann immer Sie fragen, was wichtig bei der Partnersuche ist, werden Ihnen Dutzende von Stimmen entgegenschallen: „Du musst wissen, nach WEM du suchst.

Obgleich dies ein wichtiger und interessanter Bestandteil eines Suchkonzepts ist, ist dieser Teil dennoch von vielen Erwartungen, Irrtümern und Unwägbarkeiten gezeichnet. Wer zu viel Wert auf das „WEN“ legt, der ist in Gefahr, seine interne Schablone auf die Menschen anzulegen, die infrage kämen. Wenn Sie sich ein wenig mit Schablonen auskennen, werden Sie wissen: Diese decken Informationen ab, die „unwichtig“ sind, um den Blick nicht vom Wesentlichen abzulenken.

Schablonen decken ab – sie erhellen nicht

Fragt sich nur, ob man dann nicht auch Teile der Person abdeckt, die im Grund wichtig und interessant wären – vielleicht sogar wichtiger und interessanter als die Eigenschaften, die man durch die Schablone noch sieht. Damit wird auch deutlich: Die Suche mit Schablonen kann (und wird oft) wesentliche Persönlichkeitsmerkmale verdecken. Wer Schablonen benutzt, schadet sich also eher, als dass sie ihm nützen.

Suchen mit Suchschablone kontra offene Suche

Ich stelle Ihnen Gegenüber, was die Schablonensuche („ich suche eine Person, die unbedingt …“) und die offen Suche bewirken.

Schablonensuche:

Sie haben eine präzise Vorstellung, wie ihr Partner sein sollte. Je präziser sie ist, umso mehr werden Sie dieses Schema benutzen.

1. System eins – Arroganz. Sie legen Ihre Schablone an. Wenn etwas nicht zu 100 Prozent passt, lehnen Sie ab.
2. System zwei – Kompromissbereitschaft. Sie legend die Schablone an, und entscheiden, ob die verbliebenen Eigenschaften ausreichen, um den Partner auszuwählen.
3. System drei – unpassend. Kaum eine Eigenschaft passt. Sie lehnen alles ab, was mit dem Partner noch möglich wäre.

Offen Suche:

Auch Sie haben eine Vorstellung, wie ihr Partner sein sollte, machen sich aber keine Schablone der Eigenschaften, sondern sehen das Gesamtbild, aus dem Sie ihre Informationen beziehen.

1. System eins – Pragmatismus: Sie prüfen, ob es Eigenschaften an der Person gibt, die ihnen als wichtig, nützlich oder sinnvoll erscheinen, um mit ihr das Leben zu teilen. Entdecken sie zu fast 100 Prozent solche Eigenschaften, so entscheiden Sie sich für den Partner.
2. System zwei – Kompromisse suchen. Es gibt einige Eigenschaften an der Person, die Ihnen für Ihr Leben als wichtig (sinnvoll, nützlich, erotisch, liebevoll, sozial) erscheinen. Sie wägen die Eigenschaften mit jenen ab, die ihnen nicht gefallen oder die Ihnen gleichgültig sind. Dann entscheiden Sie.
3. System drei – Ablehnung überwiegt. Sie lehnen ab oder erwägen, sich auf eine kurze Affäre einzulassen.

Der ganz wesentliche Teil der ergebnisoffenen Suche besteht darin, am anderen Eigenschaften zu entdecken, die man im Grunde nicht „gesucht“ hat, bei denen man aber froh ist, sie am anderen entdeckt zu haben.

Die Lösung für Sie: Sie sollten sich ein Bild davon machen können, mit wem Sie leben können und wollen, aber keine „Schablone“ erarbeiten, die Sie dann über die Menschheit legen. Partnersuche mit Schablone ist mühevoll, wenn nicht gar aussichtslos. Sie lassen sich gute Eigenschaften entgehen und wählen möglicherweise vernachlässigbare Eigenschaften aus. Übrigens ist die die absolut überwiegende Meinung der Berater. Nur ein paar „Trotzköpfe“ bestehen darauf, dass Sie sich ein genaues Bild von Ihrem Partner machen müssen, bevor Sie suchen. Ich frage mich immer, ob sie dies schon einmal selbst erprobt haben.

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