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Mark Brooks: Kampagnenreiter für das total mobile Dating

Mark Brooks ist ein weltweit bekannte Instanz für Online-Dating – aber er glaubt viel zu sehr an die „Machbarkeit“ von vordefinierten Dating-Strategien, die nach seiner Auffassung nur mit technischen Mittel durchgesetzt werden können. Schon in Kürze, so behauptet er, würde die Partnersuche nur noch über „W-Dating“ (1) stattfinden.

In einem Interview mit NEON sagte er auf die Frage, wie Webseiten für Partnersuchende in 10 Jahren aussehen sollten:

Solche Seiten wird es nicht mehr geben. Wir werden (alle) zu mobilen und in die Kleidung integrierten Computern wechseln. Die Branche hat bereits einen schnellen Wechsel zu Mobildating erfahren … (und manche bekommen) … bereits 85 Prozent ihrer Besucher über mobile Einheiten (2). Die meisten Dienste werden zu 50 Prozent mobil erreicht. Der nächste Tredn geht zu Computer als Kleidung oder Schmuckstücke. („wearable Computing [3])

Die Frage wäre natürlich: Wer verdient wann, wie und warum? Und wer zeichnet für das ganze betrügerische Mistzeug, das dann ebenfalls an den Markt gehen wird, verantwortlich? Schon heute kann doch kaum jemand mehr den Internet-Betrug oder seien Vorstufen erkennen. Und der Staat hat doch offenbar längst aufgegeben, Internet-Firmen zu maßregeln, die putzmunter ihren fragwürdigen Geschäften nachgehen.

Behauptet wird, das „unmittelbarere“ Dating würde Betrug und Lüge verhindern – doch das ist vorläufig nur eine Behauptung, denn „die Person in meiner Nähe“ kann eine verkappte Hure oder eine gerissene Kriminelle sein. Dass sie gerne oder nicht gerne in Thai-Restaurants geht, nützt dem Partnersuchenden in diesem Fall gar nichts.

(1) W-Dating ist ein Begriff, den Brooks soeben erfunden hat. Gemeint ist „Dating mithilfe von Wearables“ – vorläufig eine Utopie (siehe Punkt drei).
(2) Vermutlich spricht Brooks von einem seiner Klienten, auf den dies zutrifft. Gemeint ist aber lediglich eine App.
(3) “wearable computing” kann nicht mit “tragbare Computernutzung” übersetzt werden. Es kann ich um jede Art von Computer handeln, der nicht in einem ausschließlich technischen Gerät, sondern in Kleidungs- und Schmuckstücke eingebaut ist.

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