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Die Woche in Dating: Geister, Ungeister und Sexualität

Geisterreiter in der Nacht, und Geisterschreiber am Tag … ja ich bin ein „Geisterschreiber“, aber doch bitte nicht für Partnersuchende. Es ist unsere Aufgabe als Berater, die Menschen zu lehren, Fische zu fangen – und nicht, Ihnen Fische zu verkaufen. Daneben habe ich die Fakten zum Ghost-Dating gesammelt, und zwar sowohl „pro“ als auch „kontra“.

Erstmals in der Geschichte der Liebepur haben wir einen Artikel veröffentlicht, wie man ein Blind Date unter Garantie vermasselt. Es ist nicht die „übliche“ Story, in der jemand von „Sex und Ex“ spricht.

Schachern um den Partner oder Gefühle füreinander entwickeln?

Diese Woche in Dating: Partnersuche ist nicht ausschließlich ein Geschäft, und es ist nicht ausschließlich ein Schachern zwischen zwei Menschen um die Zukunft. Partnersuche hat etwas mit Gefühlen zu tun. Das ist zwar eigentlich selbstverständlich – für Partneragenturen war es das aber nicht immer. Erstaunlicherweise hat PARSHIP jetzt entdeckt, dass auch sexuelle Anziehung, sexuelle Wünsche und sexuelle Bedürfnisse bei der Partnersuche eine Rolle spielen. Gerade die großen Partneragenturen waren ja bekannt dafür, dass sie ein bürgerlich-konservatives Bild von der Partnersuche vertraten. Apropos Sexualität: Dürfen Männer eigentlich „nein“ sagen?

Bei der Partnersuche ging es niemals um „psychologische Passung“

Um es mal in Klartext zu sagen: Bei der Partnersuche des modernen Menschen ging es noch nie um „psychologische Passung“, sondern immer nur um gegenseitige Anziehung, emotionale Bedürfnisse und erotisches Verlangen. Mehr gibt s dazu eigentlich kaum zu sagen.

Auf den Geist geht mir daher das dummdreiste Geschwätz vom „passenden“ Partner, das inzwischen auch Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden hat. Wenn wir Menschen treffen, sehen wir nicht darauf, ob sie „uns passen“ oder „auf uns passen“, sondern ob sie uns gefallen. Was heißt es denn schon, dass jemand „passt“? Da komme ich mir immer vor wie in der Kleiderkammer des Militärs.

Wenn Sie ihre Partnersuche auf eine völlig neue Ebene stellen wollen: Ersetzen Sie bitte mal „Ansprüche“ durch „Bedürfnisse“ und stellen Sie Ihren „Anforderungskatalog“ danach mal wieder neu auf. Bedürfnisse sind menschlich – Ansprüche sind Auswüchse einer elitären Denkweise.

Kurze Abos wählen schützt vor Enttäuschungen

Übrigens sollten Sie, wenn Sie sich für ein Abo entschließen, eines wählen, das kurz genug ist, um Ihnen finanziell nicht wehzutun und dies möglichst rasch fristgerecht wieder zu kündigen. Der deutsche Gesetzgeber kann sich ja einfach nicht entschließen, „automatische“ ABO-Verlängerungen zu verbieten – das wäre allerdings die beste Lösung, um dem Abo-Unwesen endlich ein Ende zu bereiten.

Zu den ganz schlimmen Auswüchsen des Online-Datings gehören Love-Scams – und leider gibt es dagegen nur ein Mittel: Keine falsche Empathie oder falsche soziale Verantwortung gegenüber angeblichen Partnersuchenden zeigen und sofort (ja, sofort!) die Korrespondenz einstellen, wenn ein Mitglied einer Single-Börse Sie um Geld bittet. Dass es noch dreistere Fälle gibt, zeigt ein Beispiel aus dem Polizeibericht.

Der ganz normale Sexismus – wohlfeile Miezen

Wenn mit „Miezen“ geworben wird, die angeblich alle rollig sind, dann geht mir der Hut hoch. Leider nicht bei den Frauen, die ihre populistischen „Shitstorms“ lostreten, wenn Politiker sich mal im Ton vergreifen oder Ex-Teenie-Sternchen zeigen wollen, dass sie jetzt erwachsen sind. Der Hintergrund: Frauen werden mit Gratis-Abos in angeblichen „Singlebörsen“ geködert, um dann als „Miezen“ vermarktet zu werden. Wenn etwas Sexismus ist, dann dies.

In eigener Sache

Die meisten ehrlichen Dating-Berater sind „Rufer in der Wüste“. Woran das liegen könnte? Ich vermute, es liegt daran, dass sich Menschen nicht ändern wollen. Sie sind eingeladen, zu diskutieren.

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