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Die Woche in Dating: verlassene Männer, Küsse und Erotikwünsche

Mir ist klar, dass die Branche nicht begeistert ist, wenn eine andere Meinung vertreten wird als die, die von den Partneragenturen unterstützt wird. Nur: Die Liebepur ist nicht, wie vielfach vermutet wurde, der Sklave der Online-Dating-Branche. Das Ziel der Liebepur war und ist, den Stellenwert der Liebe über die Meinungen der „Abstempler und Entwerter“ hinauszuheben. Insofern ist mein Artikel über die Liebe und Online-Dating in keiner Weise von „einflüsterten“ beeinflusst, bei denen sich der Mainstream-Journalismus „informiert“. Worum es geht? Darum, dass sich die Liebe Ihren Weg sucht – vorbei an allen Hemmnissen – und auch am Psycho-Gedöns. Darin liegen übrigens gewaltige Chancen –die behandle ich im zweiten Teil des dazugehörigen Artikels: Wann kommt die Liebe beim Online-Dating?

Unzufrieden mit Online-Dating? Kein Wunder!

Übrigens sind Verbraucherschützer „nicht wirklich“ zufrieden mit Online-Dating-Unternehmen. Ein langer Artikel in einer Fachzeitschrift für Verbraucherschutz legt davon Zeugnis ab – allerdings sehr USA-fixiert. Doch auch hierzulande kann man nicht zufrieden sein –immer wieder wird von der Tätigkeit von menschlichen oder softwaregesteuerten Animateurinnen berichtet, die „Fakes“ in die Datenbestände einstreuen. In den USA heißt das mittlerweile „date bait“. Damit sind zumeist die Aktivitäten weiblicher Lockvögel gemeint, die das „Online-Kobern“ erlernt haben. Wie weit die Unsitte verbreitet ist, können wir nicht beweisen. Übrigens soll es auch „männliche Lockvögel“ geben – kommt immer drauf an, wo „frau“ sich gerade befindet.

Männer gegen 50 und Verlassen werden

Das Etepetete-Verhalten der „wohlmeinenden“ Bürgerinnen und Bürger sorgt dafür, dass Männer, die verlassen wurden, eine völlig lebensfremde Sexlosigkeit auferlegt wird. Tu Buße, Mann, weil du verlassen wurdest? Ich glaub, mein Schwein pfeift. Ich veröffentliche drei Thesen, die ich für für lebensnah halte: Die Ex aus dem Hirn rausschmeißen, keine Trauer, keine Buße und dafür neue Lust – aber vorläufig keine neue Beziehung.

Hurenhasser plus Freierhasser = Lusthasser?

Ob es in solchen Situationen gut ist, sich die Süße des Lebens bei einer Dame des Gewerbes zu holen, dass man immer noch „horizontal“ nennt? In vielen Ländern arbeiten Frauenseilschaften und Gutmenschen daran, Prostitution zu ächten, Bordelle zu verbieten oder sogenannte „Freier“ zu bestrafen. Vielleicht haben sie alle vergessen, dass nicht jedem Mann Lust geschenkt wird, auch dann nicht, wenn er sich anstrengt. Sollte ich noch sagen: Frauen auch nicht? Oh, es gibt im Internet virtuelle Laufhäuser für weibliche Kunden – sie heißen nur anders.

Der Kuss – reichlich strapaziert

Einen „Tag des Kusses“ auszuloben, ist schon an sich hirnrissig, aber dann hat man wenigstens ein Thema: Schließlich fällt der Tag ins Sommerloch, und da kann man mal wieder so richtig kalten Kaffee aufwärmen. Die Damen und Herren Dünndichter aka Werbefuzzis nutzen den Tag denn auch, um Pressmitteilungen auszusenden.

Ich liste sie einfach mal auf: Wir bekamen eine Grafik mit reichlich an den Haaren herbeigezogenem Humor und einer Falschübersetzung, eine Meinung darüber, dass der erste Kuss ein „Testfall für die Chemie“ ist, einen Hinweis auf Intimküsse und ein reichlich verworrenes Zahlenwerk mit bürgerlich-konservativer Attitüde. Ich habe die Sache genutzt, um mal auf den verloren gegangenen Negerkuss hinzuweisen, der dem sozial korrekten „Neusprech“ zum Opfer fiel.

Frauenfantasien, Sex und mehr

Kondomhersteller wissen ja angeblich immer alles – auch, welche sexuellen Fantasien Frauen haben. Überraschend: Schicke und einfach zu arrangierende sexuelle Spiele sind bei beiden Geschlechtern nahezu gleich beliebt, komplizierte oder „schmutzige“ werden eindeutig von Männern bevorzugt – außer einem zweiten Mann im Bett.

Oh – auch wenn eine Pressemitteilung von SECRET anders überschreiben war – in Wahrheit leben immer noch erstaunlich wenige ledige Frauen (aka weibliche Singles) ihre erotischen Fantasien aus. Gerade mal müde 18 Prozent der Mittelgeneration stehen dazu, wie eine professionell durchgeführte Umfrage ergeben haben soll.

COSMO macht ja auch gerne in Sex, und diesmal war eine Kolumnistin mit ihrem brandneuen Freund bei einer Domina. Eine kleine Lehrstunde in Unterwerfung oder Anregung zum weiteren Verlauf der Liebeslust? Entscheiden Sie selbst.

Oh, was macht Frau, wenn sie die Lust auf „was Süßes“ packt? Wenn Sie absolut verwirrt werden wollen, dann lesen Sie diesen Artikel – und das Original in der „WELT“ gleich dazu.

Humor oder wann sollte man trotzdem lachen?

Wer hat es leichter bei der Partnersuche? Frauen oder Männer? Ich habe mich amüsiert – vor allem über die Fragestellung. „Leicht haben“ ist ja eine Gefühlssache – aber eben auch eine Sache des Marktes, und auf dem sind die Chancen nicht gleich verteilt.

In die Humorfraktion gehört: „Kein Sex zum Frühstück“ – war uns eigentlich klar, ihr Pappnasen, dass wir beim Frühstück selten Sex haben und dass Sex nicht so toll ist, wenn der Partner fehlt. Viel Humor braucht man hingegen, wenn man Sex-Angebote von Animateurinnen bekommt, „die wo sprechen ganz schlecktes Deutsch“.

Sex-Dating-Börsen sind zu einem internationalen Ärgernis geworden. Grenzüberschreitende werden Animateurinnen tätig, um ihre Produkte anzupreisen – meist sinnliche Frauen gegen 25. Fragt sich, ob es diese Frauen wirklich gibt. Ja, und wenn es sie gibt? Dann ist eine Beziehung nicht möglich, weil … die Dame nach „Unterstützung“ giert.

In eigener Sache …

Ich lebe von Schreibaufträgen – nicht davon, Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Muss mal gesagt werden.

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