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Fremdgehen: die Entweder-Oder-Welt der Psychologin

Erstaunlich, wie die Psychotherapeutin Gabriela Vetter redet. Haben wir soeben einen Einblick in eine Welt bekommen, die so heil ist, dass es uns schon wieder unheimlich wird?

Zitat:

Ein Mann, der eine gesunde Beziehung zu sich hat, verhält sich so, dass er niemanden verletzt. Im Klartext: Entweder er redet mit seiner Frau über das Manko, das er in der Beziehung empfindet, und sucht gemeinsam mit ihr nach einem neuen Weg, oder er bespricht die Trennung.

Möglich, dass mir eine Welt entgangen ist, die aus „entweder – oder“ besteht. Die Welt, in der ich lebe, besteht aus Möglichkeiten, nicht aus Gegensatzpaaren. Ich denke es wäre schrecklich, wenn wir bei jedem Manko ein „Beziehungsgespräch“ suchen würden, mit der Option einer Trennung.

Wenn Frauen sich verheiratete Männer suchen

Eine ganz andere Frage wird ebenfalls aufgeworfen: Warum drängen sich ledige Frauen den verheirateten Männern mal bewusst, mal unbewusst auf? Männer haben ja die Tendenz, Frauen nicht „von der Bettkante zu stoßen“, wenn sie sich schon aufdrängen, dort zu landen – ihr Verhalten ist mir erklärlich. Doch Frauen? Interessanterweise behaupten sie ja immer wieder, sie wären auf einen „verheirateten Mann hereingefallen“. In dieser Hinsicht glaube ich dann sogar der Psychotherapeutin, die behauptet (erneutes Zitat):

Frauen, die sich auf Verheiratete einlassen, haben oft schlechte Erfahrungen gemacht, etwa eine dramatische Trennung erlebt. Sie wählen dann Männer, die nicht ganz abkömmlich sind, um unbewusst ein erneutes Verlassenwerden zu vermeiden. In diese Angst mischt sich auch ein Minderwertigkeitsgefühl.

Frust-Frau und Nasch-Frau: gleiches Verhalten, doch nur eine geht zur Psychologin

Doch welche Frau vertraut sich einer Psychologin an? Sie muss schon leiden, um den Schritt über die Schwelle zu wagen. Könnte es nicht mindestens sein, dass einige Frauen nur „etwas zum Naschen“ suchen und aus anderen Gründen als den üblichen Psycho-Begründungen keinen dauerhaften Partnerwollen? Zum Beispiel, weil sie weder einen Call-Boy (männlichen Escort) nehmen wollen, sondern einen wirklichen Liebhaber, der nicht „kleben bleibt“?

Sollte ich dem Buch einer Psychologin trauen? Ich habe da meine Zweifel. Soweit mir die „Branche“ bekannt ist, sehen Psychologe das Leben und die Liebe ständig unter „psychologischen Gesichtspunkten“. Was wäre, wenn Frauen, die sich mit verheirateten Männern vergnügen, einfach geil darauf wären?

Übrigens geht es beim Interview mit Helene Aecherli um ein Buch, nämlich um «Fremdgehen. Was dann? Liebet und dann tut, was ihr wollt». Das Buch ist teuer und ziemlich schmal (138 Seiten). Der Vertrieb erfolgt über fo-publishing.

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