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Ein Schatten des Zweifels liegt über der Dating-Branche

Mancher glaubt noch an den Weihnachtsmann …

Ein Schatten des Zweifels liegt über der Dating-Branche – und er bleibt auch dort. Hintergrund sind Methoden, die seit Jahrhunderten von Heiratsvermittlern angewandt werden.

Die BBC ist sicherlich ebenso seriös wie die ARD, und vielleicht gar noch ein bisschen seriöser. Doch auch der Blick der BBC konnte nicht so tief dringen, dass mit Sicherheit feststand: In der Dating-Branche wird gemogelt, geschummelt und hinters Licht geführt.

Ach, Sie meine, das wüssten Sie? Nein, ich rede nicht von Frauen, die ein paar Kilo herunterschummeln und nicht von Männern, die sich ein paar Zentimeter größer machen. Das ist für mich „ein bisschen schummeln“ und gehört zur Kategorie der verzeihlichen Sünden. Erst unser deutsches Neidvolk mit seinem selbstherrlichen Edelmut macht draus einen „Betrug“.

Nein, ich rede von den Unternehmen, die tagtäglich in Grauzonen unterwegs sind, und für die der Begriff „Kunde“ gar nicht mehr existiert. Unternehmen, für die Partnersuchende die reine Verfügungsmasse sind, aus der sich Geld herausquetschen lässt.

Sagen wir es doch, wie es ist: Für alle, die Guten wie die Bösen, ist das Ziel, Geld zu verdienen, und alle Unternehmen, auch die seriösen, verkaufen zu einem gewissen Anteil Illusionen. Die Frage ist, wann der Vertrieb von Dienstleistungen (denn das Angebot von Partnervermittlung ist eine Dienstleistung) in den Vertrieb von reinen Illusionen übergeht.

Die BBC hatte als Beispiel das schottische Unternehmen „Cupid plc“ genommen, das in Deutschland vor allem durch seine sexorientierte Partnerbörse „Gib´s mir“ bekannt wurde. Man muss wirklich kein „investigativer Journalist“ sein, um zu wissen, wie „Cupid“ arbeitet – es reicht, sich dort als Interessent zu registrieren. Cupid arbeitet hauptsächlich mit aggressiver E-Mail-Werbung. Männer sind bekanntlich begehrte Objekte für Dating-Unternehmen, weil sie empfänglich für visuelle sexuelle Reize sind. Also werden mal „Frauen in Massen mit Bild“, mal einzelne Frauen vorgeschlagen, die man kontaktieren soll, was ein Abonnent voraussetzt. Fällt man auf diese Angebote herein, sind die „Massen“ von Frauen aber plötzlich verschwunden, sodass der Verdacht naheliegt, man sei hier irgendwie „geleimt“ worden. Doch: ist dies alleine „typisch“ für die Dating-Seite, die der schottischen Cupid-Gruppe gehören? Oder ist es eine Eigenschaft einer Branche, die sich immer noch an den Vorbildern aus dem „Heiratsvermittler-Milieu“ der deutschen Nachkriegszeit orientiert, wo allenthalben Lockvögel verwendet wurden?

Dieses Prinzip will ich Ihnen in Kurzfassung erläutern, bevor ich zum Kern meiner Aussagen komme.

Lesen Sie bitte morgen, wie die vielen Frauen auf Dating-Seiten „generiert“werden – und warum es zumeist ganz legal ist.

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