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Die Woche in der Liebepur – Leben statt nach den Sternen zu greifen

Sie lesen nach wie vor eine „Magerausgabe“ der Liebepur, aber das wird sich bald ändern, wie ich hoffe.

Konzentriert habe ich mich diese Woche einmal mehr auf das Abo-Problem. Mit der Frechheit, Abos stets zu verlängern, manchmal wider jede Vernunft und nur zum Profit, haben sich schon andere beschäftigt. Es ist hinterhältig, ärgerlich und dennoch leider ganz legal. Aber: Es hat einen deutlichen Negativ-Werbeeffekt für die Mund-zu-Mund-Propaganda. Die schlimmsten Abzocker sitzen allerdings eindeutig im Sex-Dating-Bereich. Hier zählen nahezu ausschließlich die blanke Brust und die blanke Kohle. Hätte ich es mir nicht einmal aus erster Hand berichten lassen, ich hätte es ja selber nicht geglaubt.

Schallend gelacht habe ich über Leute, die behaupten, sie könnten die „richtige“ Singlebörse für Sie über Ihr Facebook-Profil finden. Da kann man sich schon gar nicht mehr ärgern, sondern sich nur noch amüsieren. Falsche Dating-E-Mails, die nach Mehrfachumleitung auf fragwürdige Produktseiten hinweisen – das ist die neuste Masche der fiesen E-Mail-Werbung. Diese Woche landeten gleich zwei Beispiele in meinem Briefkasten.

Immer lächerlicher werden auch Dating-Tipps. Wer weibliche Partnersuchende (um die geht es überwiegend), für unmündige Teenager hält, ist auch eine Art Sexist … oder? In die Toilette damit, aber fix!

Facebook ist in der Diskussion – und in Wahrheit mehr, als man sich denken kann. Denn FACEBOOK ist inzwischen eine Weltmacht geworden, und mithilfe der werbenden Wirtschaft wird FACEBOOK immer größer und mächtiger. Na schön, das macht Ihnen vielleicht nichts. Datenschützer denken da anders. Ja, und noch etwas … wenn man auf eine Anwendung nur mit FACEBOOK zugreifen kann … was meinen eigentlich die Wettbewerbshüter dazu? Schlaf, Kindchen, schlaf? Leider hatten mindestens die Verbraucherschützer bislang keine guten Karten.

Diese Woche in Dating hörte ich auch Neues vom „Schambereich“ (das sind die mit dem F***-Wort als Claim).

Nicht ganz zuletzt schrieb ich über den Sinn des „Vorstellens“ beim Online-Dating und bei jeder anderen Art, Menschen zu begegnen.

Frauen, die übermäßige Erfolge im Beruf suchen, ergeht es ähnlich wie solchen, die bei der Partnersuche unbedingt nur „das Beste“ wollen. Am Ende müssen sie erkennen: Scheiße, Leben verspielt. Das wäre zwar bei Männern genauso, aber bei Männern ist dies ja angeblich normal. Da keift das Volk dann: Zu habgierig gewesen, zu hoch hinausgewollt … und was dergleichen mehr ist – am Ende ist sich das Volk aber einig: Selbst schuld. Merkwürdig, merkwürdig: Bei Frauen sagt das Volk dann: „Ach, die armen, armen Frauen, lasst uns ihnen doch eine Quote geben, damit …“ – ja, wozu eigentlich? Damit noch mehr Menschen glauben, dass das Leben bombastisch ist und ein steter Weg nach oben – bis sie gegen 45 zusammenbrechen und erkennen, dass sie Lebensversager sind?

Leute, Leute … Lust und Arbeit bestimmen unser Leben, und beiden sollten wir uns liebevoll zuneigen – aber doch nicht ständig voll unter Dampf zur nächsten Station rasen – bis (Boing!) Der Prellbock naht. Wir müssen wohl noch eine Weile warten, bis eine Generation nachwächst, die begreift, wie dämlich es ist, immer nach den Sternen zu greifen und dabei alles, was man an Glück auf dieser Welt haben kann, zu vernachlässigen.

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