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Partnersuche ganz anders – Methode „Spiel mit mir“

Menschen teilen sich üblicherweise in solche, die behaupten, keine Spiele zu spielen und solche, die bewusst bestimmte Spiele spielen, die sie gut beherrschen. Wer ohnehin seine Spiele spielt, weiß, wann er Risiken eingehen kann und wann nicht, und er kann ein wenig voraussagen, wie hoch seine Erfolgsquote beim Spiel mit den menschlichen Situationen ist. Natürlich muss solch ein Mensch auch bereit sein, einmal hin und wieder verlieren.

Sie spielen noch nicht? Das kann bezweifelt werden

Ich wende mich heute an diejenigen, die behaupten, keine Spiele zu spielen. Wenn Sie so etwas behaupten, dann heißt das, sie wollen auf gar keinen Fall Spiele spielen. Nach den Theorien von Paul Watzlawick und nach den Schilderungen von Ronald D. Laing ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass sie keine Spiele spielen. Demnach ist viel wahrscheinlicher, dass Sie „Das Spiel spielen, keine Spiele zu spielen.“

Können Sie den Satz widerlegen? Nein, das können Sie nicht. Weil Sie es nicht können, empfehle ich Ihnen, einmal Ihre Karten im Spiel zu wechseln. Sehen Sie in der Person, die vor Ihnen sitzt, einmal ein einen sehr jungen Menschen, der noch etwas unreif ist, einmal eine erwachsene Person, die Ihnen ebenbürtig ist und einmal eine Gestalt, die mächtiger und klüger ist, als Sie selbst es sind. Achten sei darauf, wie Sie diese Personen ansprechen. Ich weiß, das ist nur ein erster, kleiner Schritt. Sie könnten dabei aber bereits feststellen, dass auch Sie spielen können, und dass sich aus dem Spiel neue Situationen ergeben, die sich vorher nicht ergaben.

Eines der Schulbeispiele soll Ihnen helfen, dies zu tun. Achten Sie bitte auf folgenden Dialog:

A: Was fährst du für ein Auto?
B: Einen Golf.
A: Gutes Auto, sehr zuverlässig.
B: Ja, und sehr guter Wiederverkaufswert.

Nun das Gespräch mit anderen Vorzeichen:

A: Was fährst du für ein Auto?
B: Einen wundervollen violetten Golf – ich habe ihn extra in meiner Lieblingsfarbe spritzen lassen.
A: Finde ich ja toll – was ist bei dir sonst noch lila?
B: Du, die meisten meiner Kleider, manche Tapeten …

Das erste Gespräch ist Small Talk, bei dem das „Er sagt – sie sagt“ Prinzip ohne persönliche Bezüge abrollt. Das zweite Gespräch ist der Beginn eines Spiels, eine Art Flirt mit den Vorlieben. Da hat man die strenge Regel „Wir sind doch zwei Erwachsene, nicht wahr?“ einfach aufgehoben. Sie werden finde, dass bei der Partnersuche jedes Gespräch, in dem sich zwei Personen ausschließlich als glasklare, nüchterne Erwachsene präsentieren, schief geht.

Also: Wann beginnen Sie Ihr Spiel?

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