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Die Woche in Dating – Was Frauen dürfen und andere Dating-Irrtümer

Wir sind Prognose – zwar sind wir nur die Nummer zwei der Dating-Prognosen, aber dafür reichen sie weit udn sind zuverlässig. Wie sich regelmäßige Leserinnen und Leser erinnern, hatte die Liebepur eine langfristige Prognose gewagt – bis 2015 ist es ja noch lang, oder etwa nicht?

Die Dating-Branche hat´s schwer – und kippt Geld ohne Ende in die Tonne „Fernsehwerbung“. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn der Verbraucher auch nur den geringsten Nutzen davon hätte. Hat er aber nicht, im Gegenteil – in Wahrheit weiß niemand mehr, woher man sich das Geld holen soll, das die Werbung kostet. Etwa bei den Kunden? Da wird die Marktwirtschaft auf den Kopf gestellt: „Weil wir mehr Kunden wollen, betreiben wir Hochpreispolitik?“

Euros scheffeln oder Singlebörse redlich betreiben?

Apropos Geld: Bei vielen sogenannten Singlebörsen geht es überhaupt nicht mehr darum, Single zu Single zu bringen, sondern Euros, Britische Pfunde oder US-Dollars anzuhäufen. So nebenbei betreibt man auch noch eine Datenbank, in die sich selbstverständlich auch ein paar Tausend angeblich zahlende Singles befinden. Fragt sich nur, ob sie Dekorationszwecken dienen oder Partner suchen. Über manche Dinge kann man dann auch wirklich nicht mehr lachen: Abzocke mit Single-Müttern.

Die Wahrheit schmeckt den Partnersuchenden selten

Ehrlich zu sein, ist oft ausgesprochen schwer. Mein Artikel über das Dating an sich – als Partnersuche und Abenteuer – hat nicht nur Freunde gefunden. Das ist ganz klar, weil viel zu viele Menschen glauben, in der Partnersuche würden nur ihre eigenen Gesetze gelten. Ähnlich dümmlich ist die Annahme, ein Studium würde beim Berufs- und Partnererfolg der ausschlaggebende Faktor sein – nein, das ist sie nicht. Die Persönlichkeit ist ausschlaggebende für den Erfolg … an ihr wäre zu arbeiten, wenn man nichts als Misserfolge hat.

Online-Paare sind glücklicher – aber warum nur?

Die gute Nachricht nackt serviert: Bestimmte Online-Paare haben besser Chance auf ein glückliches Leben als Paare, die sich anderwärts kennengelernt haben. Die schlechte Nachricht, bekleidet: Der Grund dafür wurde nicht wissenschaftlich ermittelt, sondern redaktionell hinzugefügt. Dennoch freuen wir uns als Liebepur über die Tatsache, glauben aber, dass man die Grundlagen dringend noch einmal genauer unter die Lupe nehmen sollte, denn kaum ein Partnersuchender „nimmt“ sein „bestes Match“ – er kriegt es gar nicht erst.

PR und anderer Irrtümer

Wir wollen die Menschen, die wir noch nicht haben – gut so. Wie Partneragenturen damit umgehen, lesen sie nur in der Liebepur – nirgendwo sonst. Dass man dabei schrecklich albern sein kann, bewies eine der Agenturen: Schlechte Chancen für Männer unter 65. Andere verhalten sich noch alberner: Sie kramen den „Virtual Love Day“ wieder aus der Mottenkiste. An diesem Tag sollen wir uns bekennen, unser Partner online kennengelernt zu haben. Na klar – und wir sollen sagen, wo wir arbeiten, was wir da verdienen, welche Musikstücke wir bevorzugen und welche sexuellen Präferenzen wir haben – damit man uns gläsern mit Werbung zumüllen kann.

Platsch! Hinein ins Sommerloch!

Das Sommerloch bescherte uns ja schon allerlei – Auszeichnungen, die nichts wert sind, Pressemitteilungen, bei denen sich die kleinen Nackenhaare sträuben … das kennen wir schon. Kein Wunder, dass auch Speed-Dating und SMS-Dating und viele andere noch einmal glauben, ihr Produkte in den PR-Sommertopf werfen zu können. Irgendjemand findet sich immer, der alles nachdruckt, was auf dem Schreibtisch landet. Interessanter war da schon ein Beitrag zum „Mobile Dating“ – es kommt sicher, es kommt langsam, aber es kommt nicht für jeden.

Für jeden kommen im Sommerloch Bücher: Ei, wie lustig ist Dating – da wird man schon mal auf die Matratze gebeten, um sich vor laufender Kamera f*** zu lassen. Das muss natürlich rein ins Buch – wer würde es sonst lesen? negative Dating-Nachrichten sind stets ein Hit für den Buchhandel.

Ach, die Frauenrolle – die Frauen machen doch tatsächlich, was sie wollen

Die Frauenrolle ist wieder in aller Munde. US-amerikanische Ratgeber schlagen vor, dem Mann eine Schmierenkomödie, Dating genannt, vorzuspielen. Eine deutsche Frauenzeitschrift hat es aufgegriffen. Dabei ist das Frauenbild gerade am Wanken: Frauen haben doch tatsächlich eigenständige erotische Wünsche – ja, wer hätte das gedacht? Sind Sie auch schon vom Fesseln restlos gefesselt?

Gerade machen sich die Trittbrettfahrer von „Shades of Grey“ auf, um den letzten Euro oder US-Dollar zu verdienen, den lechzende Frauen auszugeben bereit sind. Spielzeuge? Oh ja! Peitschen? Aber sicher doch … und bitte auch noch ein paar Handschellen. Neulich kam eine Anfrage: Ja, wir haben da auch solche Bücher … könnten sie nicht ein bisschen kostenlos dafür werben? Das ist natürlich lange nicht alles. Der JoyClub warb um die Adepten der Bondage-Kultur, Ashley Madison will unglaubliche Zugänge bei entsprechenden weiblichen Wünschen festgestellt haben … und sicher geht es bald auch in Frauenzeitschriften darum, wie Damen schöner leiden können.

Platsch! Die Liebepur fällt ein paar Tage in den See des Faulenzens. Ihr Lieblingsmagazin meldet sich dann und wann sporadisch und kommt im August mit einer Serie: „Die Schatten von Grau und die Folgen„. Einen Vorgeschmack können Sie in der „Liebeszeitung“ bekommen. Sie wollen wie Anastasie Steel werden? Hier finden Sie den kritischen Einstieg in die Wollust der völligen Hingabe.

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