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Eva Illouz – Marxismus statt Geschichtsbewusstsein

Man kann ein Buch sicherlich im Sinne der feministischen Ideologie schreiben, und auch im Sinne des Marxismus – es herrscht schließlich der Anspruch der freien Meinungsäußerung. Aber ein Buch wie „Warum Liebe wehtut. Eine soziologische Erklärung“ tatsächlich Wissenschaftlichkeit zu attestieren, grenzt schon an Realitätsverlust.

Nachdem sich zunächst die verbildeten Wissenschaftsredaktionen von der Autorin Eva Illouz haben verblenden lassen, und die Linkspresse ob der marxistischen Einstellung von Frau Illouz in Jubel verfiel, wagt nun Walter van Rossum im Deutschlandfunk endlich den Verriss des Buches, der schon lange fällig war.

Auf den Punkt gebracht schreibt der Kritiker:

Eva Illouz bemüht ein beliebtes wissenschaftliches Vorurteil, dass früher nämlich alles einfacher gewesen sein soll. Das sieht schnell anders aus, wenn man etwa die bürgerlichen Liebeskünste als eine ziemlich komplizierte Ideologie beschreibt.

Vielleicht hätte Frau Illouz einmal Eduard Fuchs lesen sollen, der ebenfalls sozialistisch eingestellt war, aber ganz offenbar einen klareren Blick auf die bürgerlichen Verhältnisse hatte. Marxismus, Feminismus und Bürgerlichkeit gut – moderne Zeit schlecht? Das ist keine vernünftige Einstellung zum Leben.

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