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Prostitution ist, wenn sie zu offenkundig wird

Ein Thema, das die USA spaltet, ist Prostitution. Seit „Elmer Gantry“ haben die eitlen Prostitutionsjäger und bibelschwenkenden Gutmenschen schon immer mehr gegolten als die Damen, die ihr Geld wahrlich hart erarbeiten.

Aber das ist nicht alles: Amerika hat ein Janusgesicht, vorne heraus lächelt der Gutmensch, hinten heraus hält man ein Bündel Dollarscheine in der Hand – Geld stinkt nicht. So kommt es, dass es „ein weites Feld“ zwischen der Hure auf dem Straßenstrich gibt, und der Studentin aus bestem Hause, die sich als „Sugar Baby“ von einem reichen Mann sponsern lässt.

Interessant ist vor allem dies: Studentinnen, die sich ihr Studium durch „Bettstipendien“ sponsern lassen, sind offenbar aus dem Schneider – sie arbeiten ja nicht „notorisch“. Meldet sich auf einer „Sugar Baby“-Seite hingegen eine Dame an, die nur auf „Sugar“ aus ist und zu wenig auf „Baby“, so wird sie rausgeschmissen:

(Der folgende Absatz wurde aus Pressezitaten zusammengesetzt.)

Der Inhaber einer exemplarischen Webseite jedenfalls bestreitet die Auffassung, seine Webseite würde wie eine verherrlichende Escort-Service-Seite funktionieren – und er behauptet, dass Escorts tatsächlich der Zugang versperrt würde. Dennoch, so heißt es, würde ein „steter Strom von Prostituierten“ versuchen, die Mitgliedschaft zu erlangen. Der Inhaber sagte dazu, dass „10 bis 20“ Escorts täglich aus der Datenbank entfernt würden.

Da staunt man nur so, nicht wahr? Eine Studentin, die sich ein Bettstipendium finanzieren lässt, betreibt keine Prostitution, eine Prostituierte, die sich von einem Sugar Daddy gelegentlich aushalten lässt, wird hingehen als untragbar entlarvt, weil sie Prostitution betreibt.

Das Finanzieren eines Studiums durch beständigen Beischlaf war übrigens schon im 18.Jahrhundert eine beliebte Finanzierungsform des Studiums – damals waren es noch Männer, die bezahlt wurden, und Frauen, die zahlten. Genannt wurde das Ganze dann „Schürzenstipendium“.

Information: Via Online Personal Watch

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