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Die Woche in Dating – Winterschlaf, Blues, Gender und Evolution

Wenn so recht nichts geschieht, weil die Anbieter von Kennenlern-Dienstleistungen im Winterschlaf liegen, und wenn es ohnehin keine Innovationen im Dating-Geschäft gibt und die Presse sich müde durch den Sumpf von Sexualverbrechen kämpft – dann gibt es auch für mich wenig zu schreiben. Kein Wunder, dass ich mir Gedanken über unsere Themen für 2012 gemacht habe. Dazu gehört auch, scharf auf das Thema „Treue oder Seitensprung zu achten – unsere Jugend scheint die eheliche Treue wieder sehr ernst zu nehmen – und verachtet uns, die Erwachsenen, weil wir es angeblich nicht tun.

Betteleien ohne Ende: Verlinkungswünsche

Diese Woche in Dating: das Übliche. Mir schrieb mindestens der siebte oder achte Anbieter von Singlebörsen-Vergleichstests, ich möge doch bitte mal auf seien Seite verlinken oder besser noch einen Artikel über ihn schreiben und ich habe es zum siebten oder achten Mal ignoriert oder höflicherweise ein paar Zeilen zurückgeschrieben. Höflich heißt: „aus internen Gründen“, „aus grundsätzlichen Erwägungen“. Ich bin nicht derjenige, der zurückschreibt: „Auf Ihrer Seite steht doch nur das, was auf einigen Dutzend anderer Seiten auch steht“. Auch die Pressemitteilungen und Presseberichte waren nicht gerade erhellend: Hauptsächlich waren Wiederkäuer unterwegs.

Tarotkarten und Singlebörsen-Blues

Die Woche in Dating begann deshalb mit Tarotkarten – damit Sie nun endlich wissen, welche Erfolge Sie in 2012 beim Dating haben. Tatütata – es wird ein gutes Jahr für Singles. Na also.

Auch die Branche der Online-Partnervermittler und Singlebörsen ist nicht gerade bester Stimmung: Die Sektkorken wollten nicht so recht knallen, weil die Gewinne nicht den Erwartungen entsprachen. Offiziell singt man den Blues natürlich nicht, sondern verbreitet Optimismus. Wer noch viel davon hat: Die sogenannten Trends sind keine, sondern sie stellen den etwas krampfhaften Versuch dar, sich die Zukunft schön zu reden.

Passende Partner und Paarungen

Wer wissen will, ob er zu seinem in Aussicht genommenen Partner „passt“, sollte sich einmal dies überlegen: Man „passt“ sowieso nicht, sondern man kann das Zusammenleben nur in einem Gleichgewicht halten, das beiden das maximal mögliche Glück bringt.

Neben meinem Artikel über das „Zusammenpassen“ habe ich einen zweiten Eigenbeitrag über „den Moment der Paarung“ geschrieben. In ihm versuche ich, Märchen und Sagen über Partnerschaften wieder in das Licht des Alltags zu rücken: Wer einen Menschen im richtigen Moment zu den richtigen Handlungen verführt, hat auch die Chance, mit ihm glücklich zu werden. Oder dachten Sie, Verführungen wären im Internet-Zeitalter nicht mehr ajour?

Geschlechterneid und andere Genderprobleme

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auffiel: Die Presse schreibt in letzter Zeit oft von den „riesenhaften“ Unterschieden, die man bei den Geschlechtern in Fragen der Paarbeziehung festgestellt haben will. Diesmal war es der Geschlechterneid – ein unendliches Thema, das zu den vielen Scheinproblemen (Problemen dritter Ordnung) gehört, für die es keine Lösungen gibt – aber stets viele Meinungen. Klar, dass es auch bei der Beurteilung sexueller Abenteuer Unterschiede gibt. Für Sie am wichtigsten dürfte ein Artikel über Geschlechtsunterschiede bei Fotos sein – das betrifft nämlich auch Ihr Profilfoto.

Apropos Fotos: Ihnen drohen angeblich neue Gefahren durch GPS-Inhalte von Fotos – das gilt aber nur für extreme Entenklemmer (Schwäbisch für extremen Geiz), die ihre mit GPS-fähigen Kameras aufgenommenen Fotos 1:1 ins Internet stellen.

PARSHIP (Holtzbrinck) kam irgendwie in den Fokus vom FOKUS (Burda), was etwas pikant ist: sowohl Holtzbrinck, wie auch Burda sind bei den Partneragenturen Konkurrenten.

Die Frauen und die Evolution – nochmals aufgekocht

Aus der Welt der Psychologie: Waren sie eigentlich bei der menschlichen Evolution dabei? Ich meine, die ganze Zeit? Dann hätten sie das Recht, über die psychischen Grundlagen zu sprechen, die bei Menschenfrauen und Menschenmännern zur Paarung führten. Das Thema heißt wieder mal Evolutionspsychologie und es geht inhaltsschwer darum, dass Frauen gebären und Kinder großziehen müssen und sich dafür nicht den erstbesten Mann nehmen können. Das würde freilich voraussetzen, dass die Menschen in der Hochphase menschlicher Evolution als relativ isolierte Familien zusammengelebt hätten – haben sie aber nicht. Als dies geschah, hatte der Homo sapiens bereits Ansätze von Kultur entwickelt – und das könnte man natürlich wissen – wenn man es denn wollte.

Das Wort zum Schluss: Die Liebepur sucht nach Helfern

Ein persönliches Wort zum Schluss: Das Magazin „Liebepur“ hat Bahnbrechendes in der Berichterstattung über Dating geleistet, und genau dies werde ich auch 2012 tun, aber bereits heute – und darüber hinaus – kann ich Hilfe gebrauchen. Wenn Sie meinen, mich in irgendeiner Form bei der Herausgabe der Liebepur unterstützen zu können, erbitte ich ihre Vorschläge – vorausgesetzt, Sie verlangen keine „Gastbeiträge“ und keinen „Linkaustausch“, sondern haben fantasievollere Vorschläge.

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