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Persönlichkeit, Psychologie und der Sinn der Veränderung

Die Psychologin Felicitas Heyne versucht uns in Ihrem Blog zu erläutern, was Persönlichkeit ist. Dabei beginnt sie mit den alten Griechen, geht über zu Freud, der die Persönlichkeit bekanntlich in drei Teile zerlegen wollte, streift die Big Five und kommt endlich bei dem von ihr selbst propagierten System an.

Das Ganze ist sehr interessant, aber auch sehr verwirrend – denn wenn alles richtig wäre, dann müssten mindestens Freud, Catelli, Reiss und das Big-Five-Team alle in gleicher Weise bei der Persönlichkeitsbeurteilung recht haben. Interessant ist, dass Carl Gustav Jung und das Verfahren von Myers-Briggs fehlen (MBTI).

Fragt sich, welchen Vorteil wir davon haben, wenn wir wissen, wie uns die Wissenschaft jeweils einordnet. Wir selbst müssen ja nicht vor der Wissenschaft bestehen, wie dies etwa bei einem Werkstoff der Fall ist, sondern vor allem vor uns selbst und – wenn dies nötig ist – vor anderen.

Die Frage, die auch Frau Heyne am Schluss des Artikels stellt, ist möglicherweise für die Partnersuche interessant (Zitat):

Wo liegen meine Stärken und Schwächen in verschiedenen Lebensbereichen?

Nun sind „Stärken“ und „Schwächen“ allerdings Bewertungen, und schon wieder zeigt sich der weiche Punkt der Psychologie: Ob eine Eigenschaft eine Stärke oder eine Schwäche ist, entscheidet in erster Instanz die Person, die sie innehat. Erst, wenn ich selbst meine Eigenschaft als Stärke oder Schwäche definiert habe, kann ich daran gehen, sie zu nutzen oder sie zu verändern. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die eine oder andere Eigenschaft an uns verändern können – aber bitte nicht dahin gehend, dass wir anderen mit der Änderung „besser gefallen“, sondern ausschließlich, damit wir selbst glücklicher leben können.

Ich habe neulich im Zusammenhang mit Beziehungen Frederik Perls zitiert – und ich will heute noch einmal die Konsequenz beschreiben: Wenn Ich nichts als ICH bin – und Du nichts als DU bist, dann können wir einander in unseren Stärken und Schwächen entweder akzeptieren oder nicht. Es hätte überhaupt keinen Sinn, uns verändern zu wollen, DAMIT wir einander begegnen.

Man könnte das Ganze noch weiter simplifizieren: Sie können sich glücklich preisen, wenn ein anderer Mensch Sie so nimmt, wie Sie sind.

Lesen Sie den kompletten Artikel von Frau Heyne in Ihrem Blog

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